Kona 2026 — wenn der Körper den Stecker zieht

Shownotes

Ein Zusammenbruch auf den letzten Kilometern sieht von außen nach einem Fehler aus. Tatsächlich ist er die Bedingung, unter der in Kona um den Sieg gefahren wird — und diese Folge erklärt, was dabei im Körper passiert.

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00:00:24: Und herzlich willkommen.

00:00:26: Es ist wieder Zeit für einen Junkmails-Donnerstag und ich will ganz ehrlich sein, diese Episode hier... Wir haben heute ganz transparent Dienstag!

00:00:39: Heute ist der zwanzigste Oktober und ich Will also für euch Donnerstag der zweitzwanzigster Oktober.

00:00:48: Ich will ganz ehrlich sein.

00:00:49: Ich wollte diese Episode eigentlich schon zur letzten Woche aufnehmen, aber ich habe Kater gehabt.

00:00:55: Also wirklich ein Hawaii-Kater gehabt und jetzt gar nicht natürlich in keinster Weise im Alkoholsinn, sondern ich gebe sehr gerne zu, dass sich einfach ein bisschen Zeit für mich gebraucht hat um diese Veranstaltung des Ironmans auf Hawaii zu verarbeiten.

00:01:15: Und jetzt nicht in negativer Hinsicht, aber vielleicht mal so ganz kurz aus der Gefühlswelt eines Coaches heraus.

00:01:23: Das ist eine Veranstaltung, die in so einem Triathlon-Kalender natürlich immer oben drüber schwebt.

00:01:29: Also was auch immer das Jahr über passiert am Ende des Tages zählt all das, was den Kona passiert am Allermeisten und das ist irgendwas wo man ja auch schon jetzt bald wieder drauf hinarbeitet für den Iron Man auf Hawaii Und überhaupt, wo es denn die Potenziale gibt bei den Athleten und wo man sich dann qualifiziert.

00:01:54: Und macht man das vielleicht sogar dies Jahr noch und so weiter und sofort?

00:01:58: Die Diskussionen darum sind riesig!

00:02:00: Dann war da dieser Samstag... ...und schon die Rennwoche ist irgendwie besonders.

00:02:06: Man merkt auch da schon in allen Ecken und Enden, dass einfach die Vorspannung da ist.

00:02:12: Dann kommt der Samstag.

00:02:13: Dieses Jahr war ich ausnahmsweise nicht mit auf der Insel aus Gründen Ich glaube, ich habe es schon live im ZDF gesagt.

00:02:21: Habe ich es offen kundgetan in der Übertragung, dass das ganz grausam ist sich das am Fernsehen anzuschauen.

00:02:28: und das gebe ich gerne zu und wiederhole ich auch noch mal Das ist überhaupt nicht das wie ich das gerne habe Und finde es ganz furchtbar da nicht vor Ort zu sein Nicht eingreifen zu können und keinen Einfluss nehmen zu können auf solche Veranstaltungen.

00:02:42: Wie gesagt ging in dem Fall dann nicht anders Aber hat die ganze Sache nicht leichter gemacht.

00:02:47: Dann kommt ihnen zu wenig Schlaf, jeder der von euch die Veranstaltung verfolgt hat, dem ging es ähnlich.

00:02:53: Als ich irgendwann nach zum drei dann getextet habe, oh-oh-oh!

00:02:58: Da passiert noch was?

00:02:59: Da hat mich schon keiner mehr geantwortet von den Leuten mit denen ich irgendwelche Nachrichten und Kommunikationen geführt habe.

00:03:05: währenddessen... Ich bin ja alleine Ja, und deswegen habe ich Carter gehabt.

00:03:10: Und konnte nicht am Sonntag aufnehmen und auch nicht am Montag-Dienstag.

00:03:13: und irgendwann habe ich gesagt hey... Ich hab noch eine fantastische Folge mit Stefan Westbrook aufgenommen.

00:03:19: die senden wir jetzt als erstes aus und möglicherweise nehme mich so ne Hawaii Episode auf aber nicht mehr sinngemäß diese Woche also in der letzten Woche.

00:03:31: Jetzt ist es aber so dass ich das Bedürfnis habe noch ein paar Sachen dazu zu sagen zu diesem Rennen.

00:03:39: Ich kenne beide, ich will gar nicht so tun als wäre das gegenläufig.

00:03:43: Aber... ...ich habe mehrere Blickwinkel auf das Ganze.

00:03:47: Ich hab' das ganze natürlich verfolgt im Livestream.

00:03:50: Ich habe das irgendwie auch vor Ort in anfangen Strichen verfolgen, also dass ich natürlich im Austausch stehe mit den Leuten die da für die Athleten, die ich dann auch irgendwie coachend darf und auch Betreuer von Athleten mit denen ich einfach viel Kontakt habe.

00:04:05: deswegen kriege ich den Teil auch mit.

00:04:08: Und ja, dann habe ich natürlich noch meinen ganz eigenen Blick auf die Dinge.

00:04:12: und wenn ich das einfach so sagen darf.

00:04:14: Ich fand diese Veranstaltung schon spektakulär am Samstag also ich fands Spektakularer als in vielen, vielen Jahren davor.

00:04:22: na klar es gibt immer Favoriten, die das Rennen vielleicht nicht beenden.

00:04:28: Es gibt vielleicht auch Favoriten die das rennen erst gar nicht antreten.

00:04:32: wir haben es diesjahr gehabt Kasper Storns Chelsea Sodaro.

00:04:36: Das ist aber So leid es mir für alle tut, aber das ist irgendwie auch ganz normal.

00:04:41: Das ist eines meiner absoluten Lieblingssätze die ich oft sage dass wenn so eine Startliste rauskommt und bei einer WM kommt ihr halt sehr frühzeitig raus dann sage ich auch immer hey lass mal gar nicht so viel spekulieren sondern lasst mal wirklich erstmal schauen wer dann auch an der Startlinie steht und wer auch die passenden Füße mitgebracht hat.

00:05:00: So weil das ist ja sehr häufig die Erkenntnis wir haben uns auch dieses Jahr wieder gesehen.

00:05:05: Zwei Blickwinkel in der Öffentlichkeit gibt es ganz viel Tum-Tum um Sam Laidlow und Christian Blumenfeld.

00:05:11: In der Endabrechnung ist der Beste von den Achter geworden, glaube ich, und der andere nicht ins Ziel gekommen.

00:05:17: so das natürlich dann immer diese Sache zwischen dem Spiel mit der Öffentlichkeit in den sozialen Medien als aber natürlich auch die Realität, die dann aufm Platz einfach stattfindet.

00:05:29: Und da würde ich gerne einfach versuchen nochmal so ein bisschen meinen Blickwinkel heute an euch weiterzugeben.

00:05:37: Vorweg will ich eine Sache sagen, die ist mir am allerwichtigsten.

00:05:43: Wir haben ganz viel Drama gesehen und ich würde jetzt sagen das Drama oder die Dramen, die am größten gewesen sind soll bei Ohne Zweifel, einen Zusammenbruch zu erleiden und das Rennen eben nicht zu gewinnen.

00:06:02: Mehr Drama kann man ja eigentlich gar nicht haben.

00:06:05: Lucy Charles will ich nicht unerwähnt lassen da beim Duell um die Führung mit der Vorgeschichte aus dem letzten Jahr schon auch das Renden abbrechen zu müssen als aber auch Magnus Ditlev.

00:06:17: den würde ich auch gerne erwähnen Als jemand der dann durchaus beim Laufen Nicht nur einfach in Führung liegt, sondern auch mit einem ordentlichen Abstand infügerung liegt.

00:06:31: Um dann aber auch das rennen ja beenden zu müssen so also gar nicht anzukommen soll weil es ja zumindest noch angekommen.

00:06:39: und neben den Dramen gibt's natürlich auch die ganz normalen DNFs Also die einfach stattfinden von Patrick Lange über Sam Laidlow.

00:06:46: Wen hab ich vergessen?

00:06:51: Ich wollte gerade Martin van Reel sagen, aber der hat keinen DNF gehabt.

00:06:54: Der ist am Ende, glaube ich, thirty-six da oder irgendwas geworden.

00:06:56: Aber er hat es in der Enderbrechen bei Weitem nicht die Rolle gespielt, die man ihm eigentlich zugeschrieben hat und das ist irgendwie ganz normal.

00:07:03: Und warum ich das erwähne?

00:07:04: Diese drei besonderen Dramen sind, weil ich einfach mal so einen Einblick geben wollen würde wie das dann so im professionellen Sport aussieht wenn man auf der Suche nach Erklärung ist Weil wir da einfach drei Dramen haben, die finden ja zu einem Zeitpunkt statt wo man noch nicht unbedingt das vorhersehen konnte und wo das ziemlich urplötzlich passiert.

00:07:28: Also ganz kurz soll weil wir rekapitulieren Wir haben jeder der es geschaut hat vielleicht die sehne im blick in der verfälligen station in der sie Taylor Nipp überholt beim Laufen.

00:07:39: Das passiert ja so, ich kann es nicht alles exakt wiedergeben aber ich würde jetzt grob sagen das war auf jeden Fall noch um Queen K. also das passiert so ungefähr sechs bis fünf bis acht Kilometer vom Ziel würde ich grob schätzen.

00:07:53: und dann das nächste Bild was wir im Auge haben oder was ich zumindest im Age habe ist sie läuft die Palani runter Sie wackelt ungewöhnlich viel.

00:08:01: Man hat schon vorher auf dem Queen K gesehen, dass die Lauftechnik immer schwieriger wird.

00:08:06: Da hab ich schon gedacht, das waren so die ersten Anzeichen.

00:08:10: und dann läuft sie die Palani runter und fängt unten wirklich an.

00:08:15: zu wackeln muss man schon fast sagen bis der Zusammenbruch folgt.

00:08:20: Also mehr Drama kann ja eigentlich nicht passieren.

00:08:24: Ein Punkt, der mir extrem wichtig ist, weil das sehe ich häufiger in den sozialen Medien.

00:08:27: Rik mich derbe darüber aufmöchte aber nie zu den Leuten gehören die irgendwas in den socialen Medien übermäßig kommentieren.

00:08:34: Das was da passiert es kein Fehler.

00:08:37: Also Die Leute die da sitzen und für sich das Gefühl haben in den Socialen Medien das kommentiert zu müssen als ja warum hat sie denn vorher nicht dies und dass und jenes gemacht?

00:08:46: oder Warum ist sie das nicht langsamer angegangen?

00:08:49: Warum hat Magnus Ditlev beim Radfahren nicht ein bisschen langsamer gemacht?

00:08:52: Jeder, der das schreibt, hat von Profi-Sport so viel Ahnung wie ich von Astrophysik ungefähr.

00:08:56: Nämlich quasi keine weil so funktioniert Rennen machen nicht und man kann sich sicher sein dass all die gerade genannten mit den großen Dramen ein fantastisches Umfeld an Leuten haben, das hoch professionell angehen jede Möglichkeit ausloten dies zu tun gibt um am Ende dieses Rennen richtig gut zu performen Und es einfach passieren kann, dass sich das am Ende nicht ausgeht und man dafür auch nicht unbedingt sofort eine Antwort findet.

00:09:26: Also ist eben keine offensichtliche Lösung für dieses entstandene Problem gibt.

00:09:31: Das ist kein Zeichen von Schwäche oder irgendwas – so funktioniert einfach Profisport!

00:09:38: So funktioniert einfach das Ausloten von Grenzen und das Auslohn von Grenzten passiert immer auf einem ganz schmalen Grad.

00:09:48: Man kann diesem schmalen Grad mal näher, mal weniger nah sein.

00:09:52: Aber der ist auf jeden Fall schmal und sobald man den über einen längeren Zeitraum übertritt, kann es mal passieren dass das ganze Ding den Bach runtergeht und nicht funktioniert.

00:10:03: Jetzt darf man hintenraus retrospectiv das Ganze analysieren und kann sich überlegen, was man beim nächsten Mal besser machen soll.

00:10:10: Nicht ich wette!

00:10:10: Nein nicht ich wettte.

00:10:11: Ich weiß dass eine Lucy Charles das garantiert gemacht hat.

00:10:14: Das hat sie in einigen Interviews gesagt abgesehen dafür Und ist sehr gecoached von Dan Lorang.

00:10:18: Also mehr Expertise geht nicht So.

00:10:21: dann kann man sich sicher sein Dass das passiert ist und trotzdem Passiert irgendwas Was dazu führt dass Sie des Rennen Leider nicht beenden Kann.

00:10:31: Und warum ich das erzähle, ist einfach weil ich an der Stelle nochmal deutlich machen möchte.

00:10:37: Zum einen dass man... Dass das Ganze auch immer verbunden ist mit einem gewissen Risiko.

00:10:41: also wenn man im Profisport konservativ das Rennen angeht Das kann man machen!

00:10:46: Das kann auch funktionieren um am Ende eine gute Platzierung zu erreichen aber all die drei genannten Dramen gerade war irgendwo an Platz eins oder zwei.

00:10:54: Also mit anderen Worten Wenn man das Renden aber gewinnen will Oder man sehr weit vorne landen will Ja, dann muss man auch irgendeine Form von Risiko gehen und das ist absolut korrekt und richtig so.

00:11:03: Und Lucy Charles kann das Rennen nicht angehen und sich überlegen dass sie am Ende Zehnte werden will weil dann könnte sie einarmig schwimmen.

00:11:11: Dann können Sie auch beim Radfahren warten bis irgendwer kommt und dann kann sie sagen okay jetzt laufe ich einen soliden Marathon in drei Stunden und damit werde ich wahrscheinlich immer noch zehnte aber das ist ja nicht ihr Anspruch.

00:11:22: Deswegen absolut richtig so in der Gangart durchaus zumindest ein bisschen Risiko anzulegen und ihrem Anspruch gemäß dieses Rennen zu absolvieren.

00:11:31: Und dass dann so viele Dramen stattfinden, das will ich auch nochmal betonen.

00:11:38: Das liegt einfach auch an diesem Rennen.

00:11:40: also das erleben wir oder die Wahrscheinlichkeit, dass das vorkommt ist bei anderen Rennen durchaus geringer weil einfach die Bedingungen so besonders sind.

00:11:48: Ich habe hier die Episode aufgenommen von vor zwei Wochen Mit der steilen These, die Hitze ist in Kona nicht das Problem und ich darf das noch mal wiederholen.

00:11:57: Am Rennen morgen hat es sechsundzwanzig Grad!

00:11:59: Das ist ja fantastisch.

00:12:01: also im Sinne von, dass er erstmal irgendwas total schönes.

00:12:05: jeder Ironman-Athlet dieser Welt würde sich freuen wenn er morgens um sechs irgendwo am Start steht und es hat sechsund zwanzig grad.

00:12:11: Und mit der Perspektive, dass es auch gar nicht mal wahnsinnig viel heißer geworden ist an dem Tag weil es bewölkt war auch noch So.

00:12:18: dann kann man eins und eins zusammenzählen sich aber klarmachen, dass diese große Dropoutquote die hat nichts mit der Hitze zu tun.

00:12:26: Aber so wie es die Folge hier vor zwei Wochen gezeigt hat, die Luftfeuchtigkeit ist das große Problem und die LuftFeuchtigkeit war in der diesjährigen Austragung noch viel größere Probleme weil es einfach in der Nacht vorher und bis ja wirklich nahezu zum Start hin geregnet hat.

00:12:43: Man kann sich vorstellen jeder der die Aufzeichnung oder die das Rennen gesehen hat hat gesehen, wie selbst bei den Zieleinläufen der Profis, der Teppich, der ganze Zielkanal und so noch klatschnass war.

00:12:54: Also das ist da zwar warm aber auch da gilt weil die Luftfeuchtigkeit so groß ist Auch durch natürlich schon die Verdunstung, die dann stattfindet.

00:13:03: von dem Regen Ist es sogar so dass nicht mal dieser Zielkanall dann trocknet Ja?

00:13:10: Und sind sehr weit hergeholt.

00:13:12: Aber dieses Zielkanals der Nasse So ein bisschen sinnbildlich für den Athleten auch, weil der schwitzt dann und möchte diese Verdunstung haben um seinen Körper runterzukühlen.

00:13:23: Aber er kann nicht!

00:13:24: Weil die Luft einfach so feucht schon ist dass sie nicht in der Lage ist diese Verdunnstung des Wassers auf der Haut zum Beispiel das Schweißes aufzunehmen.

00:13:35: Wenn die dann also da liegen bleibt die Feuchtigkeit wie sie im Zielkanal liegen bleibt bleibt sie auch ein Stück weit auf der haut liegen.

00:13:42: dann führt es dazu, dass wir die Wärme nicht abgeben können.

00:13:45: Und wenn wir die wärmen nicht abgehen können, dann passiert das ist ein ganz simples Energiewärmegesetz, dass die in uns drin bleibt und dazu führt, dass unsere Körper-Kerntemperatur ansteigt.

00:13:57: Warum ich das erzähle?

00:13:58: Ist einfach, dass wenn es jetzt zu solchen Situationen kommt und es braucht dafür kein Drama, es muss nicht negativ ausgehen.

00:14:04: Das ist hier kein Clickbaiting im Sinne von.

00:14:07: Wir schreiben jetzt gleich hier Drama beim Iron Man auf Hawaii oben drüber, das ist nicht meine Art sondern Das ist ja auch so andere Durchlaufen, das auch.

00:14:14: Und deswegen sieht man ja auch sehr viele Leistungen in dem Rennen bei denen man diesen Einfluss erkennen kann.

00:14:20: also es braucht nicht das Drama.

00:14:21: wir können uns auch den Marathon von Christian Blumfeldt angucken und wir sehen der ist.

00:14:25: auf dem Papier ist er durchaus unter seinen Möglichkeiten klar.

00:14:32: aber das ist ja nicht so gewesen weil Christian sich an dem Tag gedacht hat ich mache heute mal ein bisschen langsam hier geht's um nichts sondern Es war einfach auch nicht mehr möglich aus den genannten Gründen.

00:14:41: Und wenn wir uns das jetzt einfach mal aus der Außenansicht für Kailua Kohne anschauen, dann muss man sich das eigentlich so vorstellen.

00:14:49: Wenn ich da am Start stehe, habe ich den ganzen Tag über die Situation, dass ich gegen zwei elementare Dinge ankämpfe.

00:15:01: Das eine ist sehr allgemein gesprochen – der Faktor der Ermüdung!

00:15:07: Und Ermüdung, vielleicht auch noch mal in Bezug auf die Folge, die wir hatten vor.

00:15:11: Weiß nicht drei Folgen?

00:15:13: Da ging es so um Krampf!

00:15:14: Es ging um lokalen Krampf und systemische Kramf und es ging darum dass er Mühdung die Wahrscheinlichkeit eines Krampfes erhöht.

00:15:22: Was das Thema Ermüdungen angeht ist gibt ein schönes Paper.

00:15:24: Das mussten wir damals an der Uni auswendig lernen d.h.

00:15:27: Muskelvertieg also muskuläre Ermütung von Ellen et al, wenn ihr es nachlesen möchtet.

00:15:35: Es muss alt sein mittlerweile.

00:15:36: Das war meine Studentenzeit.

00:15:40: Und dieses Paper ist ein Video.

00:15:41: das fasst alle Möglichkeiten zusammen die dazu führen dass muskuläre Ermüdung stattfindet.

00:15:47: und zusammengefasst es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten.

00:15:51: Wenn wir das jetzt auf den Sport beim Ironman beziehen, dann können wir ausschließen dass die muskuläre Ermüdung als Beispiel daher kommt.

00:15:58: Dass es metabolische Gründe dafür gibt.

00:16:00: also Wir ermüden nicht wegen einer Übersäuerung der Muskulatur oder eine Verschiebung oder damit in Verbindung stehende Verschwiebungen des pH-Werts oder sowas.

00:16:10: Das passiert nicht weil wir zu niedrig intensiv unterwegs sind.

00:16:13: Eine der wichtigsten Faktoren die wir aber haben in Bezug auf die Ermüdung ist eine energetische Frage Also die frage danach die herangehensweise, als dass wir eigentlich den ganzen Tag damit kämpfen.

00:16:26: Dass unsere Glycogen-Speicher, also die Speicherform der Kohlenhydrate speziell in der Muskulatur sich nicht zu schnell dem Ende nähern darf und ich sage ganz bewusst dem Ende Nähren weil wir uns vorstellen müssen sie können nicht leer werden.

00:16:43: wenn die leer sind sind wir tot.

00:16:46: Ganz pragmatische vereinfachte Erklärung.

00:16:51: Trotzdem ist es ja so, dass wir auch nicht genau beantworten können.

00:16:57: Wo ist denn der entscheidende Punkt bis wohin wir gehen können?

00:17:00: Kommen gleich dazu warum diese Frage für immer offen bleiben wird.

00:17:04: Mit dieser energetischen Ermüdung mit dem Verbrauch von Kohlenhydraten, mit dem immer größer werdenden Kohlenhydratefizit, mit den immer weiter Aufzehren der Glycogen-Speicher

00:17:15: usw.,

00:17:17: führt es dazu, dass unsere Energetik etwas anders funktioniert.

00:17:20: Wir müssen irgendwann mehr auf Fettstoffwechsel setzen.

00:17:23: das geht damit einher, dass wir dafür mehr Aufwand betreiben müssen weil Fettsstoffwechsel grundsätzlich metabolisch respiratorischen größeren Aufwand mit sich bringt als Kohlenhydratstoffwechsel.

00:17:35: durch die Fortschreiten der Mühlung verlieren wir irgendwann Ansteuerung der Muskulatur.

00:17:39: Wir haben einen Einfluss auf den Mikronährstoffhaushalt also auf Natrium und Kalium Und Co, was die Ansteuerung vernachlässigt, denkt an die Folge zum Krampfen.

00:17:49: Da habe ich das versucht halbwegs vernünftig zu erklären.

00:17:52: Langer Rede kurzer Sinn!

00:17:54: Das ist ein achtstündiger Kampf für die Profis auch natürlich gegen diesen Kohlenhydratverbrauch.

00:18:00: und eine Besonderheit, die immer mehr hinzukommt, ist positiv gesehen?

00:18:05: Hey wir versorgen uns auch immer besser.

00:18:08: Ich würde wetten wenn wir heute schauen wie viele Kohlenhydrate gegessen worden sind beim Iron Man auf Hawaii dann würde ich spontan wetten dass das die doppelten Mengen sind wie noch vor zehn Jahren.

00:18:17: Also, anekdotische Evidenz.

00:18:19: vielleicht verliere ich die Wette auch Aber einfach von der gefühlten Wahrheit ist das eine Sache was sich wahnsinnig professionell professionalisiert hat Der Zugang zu Fructose Das passende Mischverhältnis Die Möglichkeit die Oxidationsraten zu messen alles was dazugehört.

00:18:39: Gleichzeitig muss man aber natürlich sagen es ja schön dass die Zufuhr mehr geworden ist Aber der Verbrauch, und da komme ich später noch mal zu.

00:18:46: Der wird auch größer.

00:18:48: Und das liegt daran dass die Dichte also die Leistungstichte einfach immer größer wird und die Rennen immer schneller werden.

00:18:54: jetzt darf man völlig zurecht sagen Das rennen in Kona war ja nicht schneller als im Jahr zwanzig das stimmt.

00:19:00: Wenn wir das aber betrachten müssen wie immer die äußeren Umstände betrachten Da müssen wir immer Betrachten Dass es das erste jahrelang mit einer Zwanzigmeter Windschattenregel Als Beispiel was meines Erachtens einen riesen Einfluss gehabt hat Und deswegen ist es schon so, dass die Leistungstichte größer werden.

00:19:15: Ich habe gleich ein paar Zahlen dazu, die ich euch mitgeben möchte.

00:19:17: So und dadurch das die Dichte höher wird und wir auch dieses Risiko vermeintlich immer mehr gehen müssen.

00:19:23: also Solvaj musste das gehen wenn sie das Rennen hätte gewinnen wollen Sie hätte auch langsamer laufen können.

00:19:29: Ich glaube sie ist am Ende bis quasi Ende Queen K roundabout zehn Sekunden auf den Kilometer schneller gelaufen als im letzten Jahr, als sie gewonnen hat.

00:19:37: Hätte sie das nicht gemacht, hätte sie nicht gewonnen.

00:19:41: Ja, dann ist auch ein bisschen der natürliche Lauf der Dinge.

00:19:44: Dass wenn du die Chance hast das Rennen zu gewinnen ja dann gehst du vielleicht manchmal auch einfach den Schritt noch mehr und läufst noch schneller.

00:19:50: und ja vielleicht ist es auch nicht immer dann ganz konservativ und übermäßig durchdacht und so und vielleicht kannst du dir mehr Zeit an dem Verpflegungsstation nehmen aber das sind wirklich wahnsinnig theoretische Konstrukte am Ende des Tages.

00:20:02: man hätte dann hätte man gesagt wenn sie am ende knapp zweite wird wäre sie mal ein bisschen schneller gelaufen ist also sehr.

00:20:08: Das ist so ein typischer Gedanke von außen, wenn man das Rennen nur am Fernsehen verfolgt und meint sich dann die Meinung bilden zu können.

00:20:13: Es tut mir bei manchen Social Media Kommentaren etwas weh, wenn ich das lese wie man merkt.

00:20:20: Und mehr Dichte und auch größere Intensität geht immer damit einher, dass Kohlenhydratverbrauch – das darf man nie vergessen – exponentiell verläuft.

00:20:31: Also es ist einen riesigen Unterschied ob ich fünf Prozent unter meiner Schwellenleistung mich bewege oder zehn Prozent?

00:20:37: Und der Unterschied im Kohlenhydratverbrauch zwischen fünf und zehn ist nicht fünf Prozent.

00:20:42: Sondern er kann auch gerne mal dreißig oder vierzig Prozent sein, je nachdem welche Leistungsfähigkeit ich mitbringe.

00:20:48: Den Teil muss man an dieser Stelle unbedingt bedenken lassen – mit natürlich steigender Intensität die Anforderung an den Glycogenhaushalt, an die gesamte Energetik einfach nochmal viel größer wird.

00:21:01: So, dagegen kämpfe ich an als wichtigster Teil der Ermüdung Symbiosen, die damit einhergehen wie zum Beispiel den Verlust in der Ansteuerung der Muskulatur auch da über die weniger gute Kohlenhydratversorgung.

00:21:15: Der zweite Teil ist gegen den ich ankämpfen muss, ist meine Körperkerntemperatur oder wenn man so will ja die Gefahr des Überhitzens.

00:21:25: und jetzt da nochmal vielleicht also auch da gerne von vor zwei Wochen die Folge.

00:21:29: aber dem Körper ist durchaus dran gelegen dass die nicht allzu sehr steigt Weil jeder, der schon mal vierzig Grad Fieber gehabt hat.

00:21:37: Der weiß ... Vierzig ist okay.

00:21:40: Einviertzig ist aber ein ganz anderes Ding und das nicht einfach einen Grad mehr, sondern dass es dann lebensbedrohlich.

00:21:46: Ja?

00:21:47: Dreiundvierzig is tot auch da wieder so.

00:21:50: Glycogen-Speicher-Lehrer's auch tot!

00:21:52: So... Und die sind durchaus ... ähm ... Szenarien, die der Körper durchaus vermeiden will weil Tod ist halt nicht gut und wegen Triathlon tot noch viel weniger.

00:22:01: Das wär'n bisschen idiotisch, ne?

00:22:02: Evolutionstbiologisch alleine schon.

00:22:05: Wir müssen uns vorstellen, wir starten das Rennen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.

00:22:09: Das Wasser ist warm und nicht wie sonst, dass es uns kühlt am Anfang.

00:22:13: Das water in Pazifik gibt uns nicht die Möglichkeit zu sagen, okay, wir schwimmen hier bei ... äh, dreiundzwanzig Grad.

00:22:18: Das ganze Ding ist vielleicht noch so grade Mitneo aber trotzdem ist es doch irgendwie kalt.

00:22:23: Und dann gehen wir aus dem Wasser raus und sind aber schon in irgendeiner Form durchaus ... sagen wir mal normal temperiert?

00:22:29: Nee ich schwimme schon im warmen Wasser!

00:22:31: Wenn ich da rauskomme dann bleibe ich eigentlich weiterhin im Wasser, weil die Luftfeuchtigkeit so groß ist dass sich das Wasser auf der Haut nicht mal irgendwie mit Konvektion jetzt hier gerade nutzen kann um mich runter zu kühlen.

00:22:42: Dann fahre ich Rad und muss das Flott fahren!

00:22:45: Ich habe gleich einen schönen Vergleich von zwei Raddateien aus den... Aus zwei Jahren, die ich mal rausgepickt hab für euch.

00:22:52: Und am Ende des Tages kann ich hoffen, dass ich in der T-II ankomme und noch nicht überhitzt bin und noch ein bisschen bisschen Puffer habe.

00:23:00: Das wenn ich jetzt loslaufe dass ich es schaffe, dieses Puffer auszunutzen ohne das Risiko zu gehen, dass sich das ganze Ding am Ende überschreite.

00:23:13: So und jetzt ist die große Frage ja aber wann is denn?

00:23:18: Also warum macht den Säulwein nicht langsamer?

00:23:20: oder warum kann denn Lucy Charles das nicht vermeiden?

00:23:22: oder warum geht denn Magnus das Risikom das zu machen?

00:23:25: und das Besondere dabei ist er folgendes Die Analyse des Ganzen, die funktioniert immer über Ausschlussfunktion.

00:23:32: Ich kann hinterher gucken, habe ich irgendwie grobe Fehler gemacht?

00:23:34: Ja oder nein?

00:23:35: Jetzt unterstelle ich alle drei, die ich angesprochen haben, haben keine groben Fehler gemacht.

00:23:38: Garantiert nicht!

00:23:39: So... jetzt gibt es aber einen Faktor in uns der nicht vorhersehbar ist und das ist der Dasorgan, welches am Ende des Tages für alle erdenklichen Prozesse in unserem Körper erst mal Spielentscheiden ist und dass ist das Gehirn unser sogenanntes Central Governor Also als das zentrale Organ, was darüber entscheidet ob das jetzt hier eine gute Idee ist weiterhin bei der Intensität zu laufen.

00:24:07: Ja oder nein?

00:24:09: Und dieser Central Governor bekommt Signale den ganzen Tag.

00:24:12: Der bekommt Signal darüber wie sein Glycogengehalt ist in der Muskulatur.

00:24:17: Der bekommen Signale wie heiß es ist und jeder erdenkliche Prozess der dann irgendeiner Form mitzutun hat.

00:24:25: Wir sind keine Maschinen den können wir nicht ausschalten.

00:24:27: Als Mensch können wir nicht hingehen und können sagen, ich kann meinen Glycogen-Speicher lehren bis zu zehn Prozent Füllstand.

00:24:37: Und sobald es neun sind ist Ende!

00:24:39: Es kann sein dass das bei drei Zehn Prozent passiert?

00:24:41: Bei achtzehn?

00:24:42: Das kann auch sein dass vielleicht schon bei fünf dreißig Prozent Füllt stand passiert wenn es vorher zu steil runter gegangen ist.

00:24:48: Niemand kann uns diese Frage beantworten weil wir den Mechanismus dahinter nicht kennen oder wir kennen ihn Aber wir können ihn nicht beeinflussen und wir wissen nicht genau, wie er sich an dem Tag auswirkt.

00:24:57: Und wir wissen auch nicht, wie es sich auswirken, wenn all diese Sachen zusammenkommen.

00:25:00: Wenn man am Ende sagen kann, Kohlenradhaushalt, Hitze, Stau

00:25:03: usw.,

00:25:04: und so fort.

00:25:06: Dieser Central Governor ist dafür da, am Ende des Tages die lebenswichtigen Prozesse an Eins zu setzen.

00:25:13: Also das klare Signal zu senden soll bei... Das ist eins Komma sechs Kilometer vor dem Ziel?

00:25:19: Es ist mir völlig egal ob da jetzt gleich ein Ziel kommt oder nicht Aber jetzt ist hier Ende.

00:25:25: So, wir lassen das mal sein weil die Belastung von außen ist zu groß und müssen uns auf das Wesentliche besinnen.

00:25:31: Und warum ich das auch so erzähle?

00:25:32: Ist und das bitte ich jetzt Ja ein blöder Satz aber bitte richtig zu verstehen dass was hier da passiert ist.

00:25:40: Jetzt kann man es im nachgang sagen körperlich nicht so schlimm.

00:25:43: also das sieht natürlich extrem dramatisch aus.

00:25:46: Danach wird sie versorgt Sie nimmt sich den moment die halbe stunde Pause in Anführungsstrichen.

00:25:53: Es wird abgeklärt, ob sie wirklich jetzt einen Hitzschlag erlitten hat?

00:25:56: Ja oder nein!

00:25:57: Das ist natürlich eine ganz wichtige medizinische Abklärung aber das nicht mein Bereich.

00:26:02: Aber das ist ja offensichtlich abgeklärt worden sonst hätte man sie nicht weiterlaufen lassen.

00:26:05: und danach bewegt sich ins Ziel und hatten halbwegs normalen Tag.

00:26:09: also will sagen dass es dann nicht lebensbedrohlich was da stattfindet.

00:26:12: so weit würde Sie sich gar nicht bringen können weil der zentrale Governor dafür sorgt dass der rechtzeitig den Shutdown macht.

00:26:20: Und dieser zentraler governor Den können wir bestimmt auch trainieren, so meine Vermutung zumindest.

00:26:27: Der wird bei Profisportlern später einsetzen als bei Hobbysportlernen.

00:26:31: Ich bin mir ganz sicher dass die sich anders ausbelasten können weil sie auch im Training deutlich häufiger die Grenzen verschieben in jeglicher Hinsicht.

00:26:40: Aber wir werden ihn nicht ausschalten können.

00:26:42: das einzige was wir tun können dann in solchen Situationen ist uns zu überlegen okay Wir haben es diesmal gemacht.

00:26:46: wie waren die Bedingungen?

00:26:47: Wie können wir es beim nächsten mal anders machen?

00:26:49: und das eine ganz große Herausforderung.

00:26:53: Ich wollte das vor allen Dingen deswegen erzählen, weil es mir extrem wichtig ist anzumerken dass das in all den genannten Fällen niemals eine Schwäche ist.

00:27:02: Niemals ein Fehler ist oder was auch immer sondern dass das eine Sache ist die man so einfach nicht beeinflussen kann.

00:27:09: Das ist eine Riesenaufgabe das so zu lösen dass das am Ende richtig gut funktioniert.

00:27:17: und ich will vielleicht noch mal einen Punkt anbringen wenn es darum geht um den Vergleich.

00:27:23: Also ich habe mir das Ganze so, sagt sich ja schnell die Leistungstichte wird größer.

00:27:28: Ich meine es gibt ein paar Bedingungen wie...ich bin mir sicher wir haben noch nie so viele Favoriten im Männerfeld gehabt als in dem Jahr zum Jahr oder zum Jahr.

00:27:34: Gefühlt hätten zehn Leute das Reden gewinnen können von Vincent Louis klar über Christian Blumenfeld Gustav Iden Magnus Detlef Martin Van Reel Patrick Lange wen habe ich vergessen?

00:27:47: Sam Laidlow, also spontan fallen mir schon acht ein und jetzt habe ich bei Weitem noch nicht alle aufgezählt.

00:27:52: Und am Ende landen vorne Gregory Barnaby Matthew Marquardt Also Leute die man jetzt vielleicht nicht unter den ersten zehn packt an der Stelle Die aber einen herausragendes Rennen machen.

00:28:00: und Ich hab mir so ein paar zahlen ausgesucht die ich gerne mitgeben wollen würde die wie ich finde Versuchen meinen argument zu untermauern dass die leistungsdienst immer größer wird.

00:28:12: Fakt ist das rennen wir deutlich langsamer als noch vor zwei Jahren.

00:28:16: Die Bedingungen waren vor zwei Jahren bedeutend leichter.

00:28:19: Das heißt nicht, dass das Rennen deswegen leicht war.

00:28:20: um Gottes Willen ist es immer immer brutal schwer.

00:28:23: aber dadurch, dass man das ja im gesamten sieht... Wir erinnern uns wenn wir uns heute die zehn schnellsten Radzeiten beim Iron Man auf Hawaii angucken dann sind glaube ich neun der Zehn in den Jahr Und dann haben wir Athleten, die das immer wieder aufs Neue versuchen.

00:28:38: Sam Laidlo Cameron Wolff ist eine tolle Benchmark.

00:28:41: der macht das jetzt zum sechsten siebten achten Mal.

00:28:44: da kann man die Zeiten vergleichen.

00:28:45: ich glaube sechsmal hat er es gemacht und Da sieht man wunderbar dass auch der selbst in zwei tausend vierundzwanzig die schnellste zeit hatte obwohl er jedes Jahr irgendwie rund um den ratsstrecken rekord also direkt den schnellsten Rats blitt unterwegs ist und Eine zahl die ich gerne mitbringen wollen würde ist Das von platz eins bis platz zehn.

00:29:06: Wir in einem Bereich waren von elf Minuten, sieben, zwanzig zwischen dem ersten und dem zehnten.

00:29:12: Das macht zwei Komma vier fünf Prozent Reduktion der Zeit oder mehr zeit aus auf die Siegerzeit Und das ist so ziemlich die größte Dichte in den top ten Die wir in den letzten vielen vielen jahren in kona gehabt haben.

00:29:25: vergleicht Zwei tausend neunzehn waren dass zweinzwanzig minuten zwischen eins und zehn Zwei Tausend vierundzwanzigh knapp Neunzehnt Minuten Zwischen Eins und Zehn.

00:29:33: Ganze hat sich also grob halbiert So, und es gibt schon mal einen ganz guten Eindruck darüber wie groß die Dichte ist.

00:29:38: Und jetzt wohl wissen das da ja trotzdem weiterhin Favoriten ausscheiden... ...und wohl wissend auch dass ich meine Matthew Marquardt und Gustav Iden sitzen zwei Zeitstrafen ab und werden trotzdem zweiter und dritter!

00:29:49: Das ist ja Wahnsinn eigentlich ne?

00:29:51: Also das beschreibt ja einfach, dass man selbst mit so einer Zeitstrafe dann noch vorne reinlaufen kann weil die Dichte so groß ist.

00:29:57: Genau und vielleicht auch nochmal zwischen Platz eins und fünf sind's knapp sechs Minuten Und in den Vorjahren waren es eher elf oder fünfzehn Minuten.

00:30:06: Wir erinnern uns an im Jahr zwanzig, Patrick Lange gewinnt das ganz dominant.

00:30:10: also da ist bei der Laufkilometer fünfzent klar dass wenn jetzt mit Patrick nichts passiert Das ganze Ding super souveränes klingt.

00:30:17: immer so als wäre es leicht aber trotzdem super souverän zu Ende gebracht wird.

00:30:20: Und da ist das Rennen eigentlich bei Kilometer fünfzehn entschieden, dies Jahr haben wir gesehen ja da war eigentlich bis kurz vor Schuss gar nichts entschieden.

00:30:26: Da ging es bei Gustav Iden und Vincent Luinoch um das direkte Duell.

00:30:29: so ich habe noch bei Kilometer sieben dreißig gedacht wenn Gustaf so weiter läuft dann gewinnt er das!

00:30:34: Das zeigt einfach wie groß die Anforderung geworden ist in der Hinsicht und ich beziehe mich nur aufs auf die Männer.

00:30:40: jetzt gerade.

00:30:41: Ich kann bei den Frauen genau das gleiche sagen.

00:30:43: auch da muss man sagen wenn man sich am ende den Rennfallauf anschaut Man hat Lucien Taylor Dann hat man so Platz drei bis sechs, sieben.

00:30:54: Ich bin grad so in der T-Zwei da ist Lisa Pertra dabei Da ist Julie Derrand dabei, da ist Solvay dabei Da is Hannah Barry noch mit dabei Die so ein ganz konstantes Rennen gemacht haben.

00:31:08: also da gab es wenig Ausflüge nach oben wie nach unten und dann gibt's aber auch zum Beispiel Laura Philipp und Cat Matthews die von hinten das ganze wieder zu laufen.

00:31:16: Also dass auch wahnsinnig eng machen.

00:31:17: ich meine mal ehrlich Selbst Laura kann das Rennen am Ende des Tages noch gewinnen.

00:31:21: Im Übrigen, ja sie hat einen fantastischen Lauf gemacht keine Frage.

00:31:25: aber ich will auch nochmal sagen Sie ist fantastisch radgefahren.

00:31:27: also dass es sowas was man auch da im Stream vielleicht nicht auf den ersten Blick sieht Aber das war ein mäßig gutes Schwimmen keine frage.

00:31:34: aber sie schafft es dann quasi keine Zeit zu verlieren Auf eine Dynamik die vorne stattfindet beim Radfahren bei einer Strecke Die ihr bestimmt ein bisschen weniger liegt als noch letztes Jahr in Nizza.

00:31:43: Also herausragend gemacht wie Ich finde Vollezernitzer, sorry.

00:31:47: Wirklich wirklich herausragend gemacht und das will ich an der Stelle nochmal betonen.

00:31:51: Das war klar ein überragender Marathon aber gefühlt mindestens genauso gutes Radfahren.

00:31:56: Man muss erstmal die mentale Stärke haben um nach dem Schwimmen auch für sich das Rennen noch mal mehr oder weniger neu zu beginnen und das so rumzubringen.

00:32:04: also wie immer Kompliment an Laura und auch an Philipp Genau, wenn wir dann bei der Leistungsdichte sind.

00:32:11: Ich habe mir vor heute überlegt ich würde euch gerne mitnehmen einmal ganz kurz in so ein Radsplit bei dem... Ich hab es jetzt bei den Männern.

00:32:16: In dem Falle war ich einen schönen direkten Vergleich habe.

00:32:18: Ich hab' im Jahr zwei Tausend neunzehn Boris Stein gecoacht und Boris Stein hätte zwei tausendneunzehnte den besten Radsblitt gehabt.

00:32:23: Hätte er hätte Fahrradkette Wenn er das Rennen beendet hätte.

00:32:27: also Er hat nicht den schnellsten Rads blitt gehabt.

00:32:29: Boris war ihm vorhin einverletzt musste dass rennen nach Roundabout zehn Kilometer beim Laufen aufgeben.

00:32:35: Genau, ist aber super Rad gefahren.

00:32:37: So und ich habe dieses Jahr Jan Stratmann im Rennen gehabt der am Ende fünftzenter wird und auch ein super super Renten hinlegt wirklich wo ich sehr zufrieden mit bin.

00:32:45: Und wenn wir uns den Split mal vergleichen dann hab' ich mir einfach so markante Punkte rausgesucht die ich euch gerne mitgeben wollen würde.

00:32:53: Vielleicht ganz gut zum Rennfall auf.

00:32:54: Boris steigt zwei tausend neunzehnt aus dem Wasser hat einen ordentlichen Rückstand da vor also an eins steigen aus.

00:33:00: Ich glaube damals also Jan Frodenow auf jeden Fall Ich glaube Alistair Brownlee, wenn ich nicht falsch bin.

00:33:05: Dann gibt's eine Gruppe danach um Cam Worf und Sebastian Kindle.

00:33:08: dann kommt Borus.

00:33:10: Knapp sechs Minuten zurück.

00:33:11: Ihr habt damals einen kleinen Blogbeitrag dazu geschrieben den hab' ich nochmal hervorgeholt.

00:33:14: für mich um mir das noch mal anzuschauen habe das Rennen anhand des Radsplits analysiert.

00:33:19: In den ersten sechsenvierzig Minuten fährt Borus Vollgas weil er möchte auf die Gruppe ausschließen und fährt dreihundertzwanzig Watt im Schnitt also solide schon irgendwas mit dem man auf jeden Fall ein bisschen Vortritt generieren kann am Ende des Tages.

00:33:33: Und diese forty-sechs Minuten verpackte in den Hinweg bis.

00:33:38: Harvey hat am Ende darin geendet, dass Boris zweieinundzeigwatt im Schnitt gefahren ist.

00:33:43: Dann an der Gruppe Kienlewurf und so weiter dran war.

00:33:46: Ja?

00:33:46: Ich sag nochmal, zweieineunzigwatt dem Schnitt!

00:33:49: Das Ganze passiert so bei ungefähr seventy acht Kilogramm Körpergewicht.

00:33:52: Sieben, siebzig, achten, siebtzig Kilogrammen.

00:33:54: Jetzt hat diesjahr Jan Stratmann für den gleichen Abschnitt zweihundertsiebenneunzig Watt gebraucht also fünf watt Normalized Power mehr das Ganze bei drei, vier Kilo Körpergewicht weniger.

00:34:07: Was dann dazu geführt hat dass er nicht auf irgendeine Gruppe der Favoriten aufgefahren ist sondern eher drei Minuten verloren hat.

00:34:13: und jetzt nicht negativ gemeint sondern es war ein herausragendes Radfahren von ihm.

00:34:17: aber da gab's andere im Rennen wie Matthew Markwart zum Beispiel der drei Minuten auf ihn gut gemacht hat und dann in HW quasi vorne ist.

00:34:25: also es gab Jonas noch davor Schomburg der dann irgendwann zurückfällt.

00:34:28: deswegen habe ich darf ich jetzt vorsichtig sagen Matthew war da quasi der Referenzpunkt jetzt gerade, den ich dafür gewählt habe.

00:34:35: Das heißt Jan braucht auf jeden Fall fünf Watt mehr bei weniger Körpergewicht und verliert da sogar Zeit wohingegen Boris das Ganze gemacht hat und letztendlich auch jeden in diesem Rennen da gerade und zwar nicht nur wenige Sekunden sondern teilweise Minuten rausgefahren hat.

00:34:53: Dann ist man in HW und dreht um so und auf dem Rückweg war es damals schon so Sophie Sand damals eine Bummelfahrt genannt, weil Boris aber auch gesagt hat es war wie bummeln.

00:35:05: Weil Boris hinter Cameron Wolf gefahren ist, Cam die Führungsarbeit machen wollte und das so ein Zug war der dann am Ende des Tages wieder in Kailua-Kone angekommen ist.

00:35:15: Und auf den letzten zwei Stunden ist Boris gefahren.

00:35:19: Zweihundertneinunddreißig wart im Schnitt also wirklich wenig.

00:35:23: Wenig ist glaube ich klar für die Relation jetzt gerade was natürlich auch daran gelegen hat dass das vor nunmehr knapp sieben Jahren noch passiert ist mit einer Zwölfmeter-Regel.

00:35:32: Das heißt, wenn dann ein Cam Worf davor gefahren ist und das Ganze war natürlich alles ohne Penalty, dann konnte man davon auch noch ein Stückchen profitieren dass da irgendeine Art Windschatteneffekt sich einstellt.

00:35:45: Zweihundertneun dreißig Watt im Schnitt.

00:35:48: Jan hingegen fährt auf dem Rückweg dieses Jahr zweihundert neunsebzig Watt am Schnitt, das sind vierzig Watte mehr!

00:35:58: Hatte also am Ende des Tages für den gesamten Ratsblitt da, zweihundertneunzig Watt Normalized Power stehen.

00:36:05: Woin gegen Boris Zauhundertsechzigwatt Normalize Power stehen hatte Wenn ich das mal dazu sagen darf.

00:36:10: in Bezug auf die Leistung Jetzt ist die Aerodynamik von Jan Strathmann kein Stück schlechter als sie von Borus Stein Das weiß ich schwarz auf weiß Aber der RatsBlit war sieben Minuten, sieben halb Minuten langsamer dieses Jahr Das heißt Die Bedingungen Als auch diese zwanzig Meter Regeln, die machen eine ganze ganze Menge aus an der Stelle.

00:36:27: Und das würde ich bei den Zeiten unbedingt im Blick behalten, also dass wir noch mal so Zeiten erleben wie zwei Tausend vierundzwanzig vollkommen losgelöst der Bedingung.

00:36:37: Das würde ich, ja ich will nicht sagen bezweifeln, der Sport entwickelt sich weiter aber dass da moderate Bedingungen auf zwölf Meterregel treffen und wir das irgendwie nochmal mit einer Zwanzig-Meterregel erreichen können?

00:36:50: Ja das wird schon ganz schön schwierig werden!

00:36:55: Was das gleichzeitig natürlich mit sich bringt, wenn wir an den Punkt vorerdenken ist einfach dass der Rückweg damals auch eine Möglichkeit war ja und jetzt immer die Relation sehen aber das ganze etwas entspannter anzugehen.

00:37:09: Sich bei der Leistung auch in den Verpflegungsstation vielleicht nochmal anders runter zu kühlen.

00:37:15: Vielleicht auch ein bisschen mehr Zeit zu haben zu essen dem Magen- und Darmtrakt auch mehr Möglichkeit geben das Essen zu verdauen weil mit steigender Intensität wird es nicht leichter Und vor allen Dingen natürlich auch die Aufsummierung der Hitze, den Anstieg der Körperkenntemperatur ein wenig moderater zu gestalten.

00:37:32: Es macht einen riesen Unterschied ob ich vierzig Watt mehr Energie jetzt gerade also Leistung bringe und damit um ein Vielfaches noch mehr an Energie aufwenden muss um diese Leistung bringen zu können.

00:37:46: Der Wirkungsgrad beim Radfahren liegt bei knapp twenty-fünf Prozent.

00:37:49: Vierzigwatt mehr am Pedal bedeuten mal Faktor vier, also ungefähr hundertsechzig Watt mehr an Energie die ich da gerade jede Sekunde letztendlich durchbringen muss am Ende des Tages.

00:38:04: und die erzeugt Wärme und diese Wärmen ja die wird schwieriger abgegeben weil in dem Falle große Luftfeuchtigkeit und so.

00:38:10: das kann am ende dazu führen dass dann eben die Körper-Kerntemperatur dann doch schon nicht mehr so viel Puffer erlaubt für den Marathon und es dann am Ende zu dem Problem kommt, wenn ich es sich beschrieben habe bei den diversen Dramen.

00:38:24: Und auch wie gesagt im Übrigen nicht nur bei den Dramens sondern natürlich auch bei all den anderen Sachen also auch beim Marathon von Christian Blumenfeld der im übrigen, wenn das noch bringen darf als letzten Punkt für die Leistungstichte Wenn wir uns die Marathonzeiten anschauen gibt es ja nur ganz, ganz wenige die's bisher geschafft haben in Kona unter zwei Stunden vierzig zu laufen.

00:38:47: Das ist ja... also ich weiß nicht genau wie viele sind, ich hab' es nicht nachgeschaut aber aus der anekdotischen Evidenz sage ich sieben acht vielleicht um und bei viel mehr nicht.

00:38:58: Wenn wir uns dieses Jahr den Marathon anschauen dann liegt der Medianmarathon der Top Ten In einer Zeit von zwei Stunden zweieinvierzig ein dreißig.

00:39:06: das ist der medialen Marathonzeit der Top ten Und der Langsamste in den Top Ten ist Christian Blumenfeld, glaube ich gewesen mit zwei Neunvierzig.

00:39:37: Und zweiundvierzig ist halt geschmeidige zwanzig Minuten weg von seiner eigentlichen Marathonzeit.

00:39:41: Und nochmal, dass es nicht Absicht oder sowas in der Art sondern das liegt auch daran, dass der an dem Tag nicht mehr mitzubringen hatte.

00:39:48: und Der schnellste Marathon Gustav Iden, der läuft einen überragenden Marathon also wirklich ein überragende Marathon Läuft aber Zwei Sechsen dreißig hoch Ist also immer noch weit entfernt sechs sieben acht Minuten Von den Bestzeiten die wir mittlerweile auf Marathon auf der langen Distanz laufen.

00:40:05: Und auch das zeigt, dass selbst wenn ein Rennen abseits der Zeitstrafe von Gustav Iden würde ich sagen für seine Verhältnisse perfekt funktioniert.

00:40:13: Also es ist ja wirklich ein quasi perfekt vorgetragenes Rennen und hätte hätte aber hätte er keine Zeitzeitstrafe bekommen dann hätte er das Rennen möglicherweise auch gewonnen.

00:40:23: Ähm...und trotzdem ist es nur fetteste Anführungsstriche die ihr jemals im Junkmalz Podcast gehört habt eine Zwei-Sächsen-Dreißig hoch!

00:40:31: Das zeigt einfach, dass das einfach krass ist wie die Bedingung da vor Ort gewesen sind und gleichzeitig aber auch das in beide Richtungen, dass man mit einem zwei neunviertziger Marathon auf bei dem Rennen... Man kann sogar in die Top Ten laufen.

00:40:47: So, das würde man hat man beim Ironman Texas dies ja nicht mehr geschafft und es hätte man in beim Ironmen Frankfurt auch nicht geschafft.

00:40:54: als Beispiel.

00:40:54: Das hätte nicht gereicht weil die Dichte da einfach also natürlich genauso hoch ist und die Zeiten aber einfach noch für jeden einzelnen schneller sind.

00:41:01: genau Und ja, die Spannweite habe ich eben schon gesagt, hab' ich genannt wie groß der Unterschied ist zwischen eins und zehn.

00:41:09: Und da sieht man halt einfach ganz deutlich, wie groß das in dem Falle ist.

00:41:15: Prima!

00:41:16: Letzter Punkt eigentlich was nehmen wir so aus dem Ganzen mit?

00:41:20: Ich hab's einleiten schon gesagt jetzt kann man natürlich hingehen und sagen Man kann als Rennen konservativer angehen, man kann mehr mal weniger Kohlenhydrate essen, man können sich anders runterkühlen usw.

00:41:31: und sofort und vielleicht nochmal da für jeden Einzelnen auch Das sind am Ende Dinge, so eine Analyse funktioniert über Ausschlussfaktoren.

00:41:40: Und mit Ausschluss meine ich ein ganz konkretes Beispiel.

00:41:45: Es gilt natürlich sicherzustellen ob ich die entscheidende Balance gefunden habe aus Kohlenhydratzufuhr und Kohlenydratverbrauch also in energetischer Fragestellung.

00:41:58: So soweitso einfach.

00:41:59: wenn man jetzt aber das professionell macht und wenn man das wirklich genau wissen will Wie man das ja problemmöglicherweise auch beheben kann, dann muss es jetzt viel weitergehen.

00:42:12: Dann müssen wir wissen erstens wie viele der zugeführten Kohlenhydrate oxidieren wir?

00:42:18: Soweit so einfach kann ich im Labor beantworten.

00:42:20: Passt!

00:42:22: Wieviele der zu geführte Kohlenhydrate oxidieren werden aber unter den Bedingungen also Wir können die Intensität im Labor simulieren?

00:42:29: klar Aber können wir auch simulieren, wie das Ganze passiert bei sinngemäß vierzig Grad Körper-Kerntemperatur?

00:42:37: und hat diese Hitze die natürlich eine ganz andere Thermoregulation erfordert.

00:42:43: Die wiederum einen ganz anderen Blutfluss erforderte um die Wärme abzutragen an die Peripherie die dort dann aber nicht abgegeben wird?

00:42:50: Wie ist der Einfluss auf die Oxidation der Kohlendrate?

00:42:53: Und um die Frage zu beantworten junge Junge da müssen wir einige Schritte gehen wenn wir das im Labor nachstellen wollen.

00:42:58: Das würde ich nur tun.

00:43:01: Also im Falle von Lucy Charles möglicherweise, wenn man wirklich sehen würde das einer der Gründe sein kann – ich möchte unbedingt hypothetisch bleiben.

00:43:12: Dann kann man das auf jeden Fall tun.

00:43:13: okay fair aber das ist ein riesen Riesenaufwand den man da betreibt ohne exakt zu wissen.

00:43:18: nochmal es ist eine Ausschlussverfahren ob dass jetzt wirklich dann der Grund dafür ist und das ist eine ganz große Aufgabe am Ende des Tages Ja, eine plakative Formel fünf Euro ins Phrasen scheinen.

00:43:30: Aber das Rennen schreibt seine eigenen Gesetze.

00:43:32: Das muss man einfach so sagen und gleichzeitig und so will ich das abschließen zeigt es einfach wie faszinierend dieser Sport ist und wie viel Spaß es macht genau diese Faktoren der menschlichen Grenzen irgendwie auszuloten.

00:43:47: und dass ist das was ich und wir hier tagtäglich tun dürfen.

00:43:51: und vielleicht zieht man's aber die Augen glänzen in dem Falle weil ich das einfach wahnsinnig beeindruckend finde und diese Faszination dafür, dieser Drang danach wissen zu wollen was man noch besser machen kann um noch bessere Renten abzuliefern.

00:44:10: Der hat dann auch dazu geführt dass ich die Tage danach durchaus einen kleinen Kater gehabt habe weil da in den Gedanken schon ganz viel passiert.

00:44:18: In diesem Sinne ich wollte euch ein kleines bisschen mitnehmen.

00:44:20: meine Gedankenwelt danke dass ihr zugehört habt Und ja, vielleicht für euch einfach egal welche Herausforderung das so ist die einen begleitet.

00:44:32: Ob jetzt im Rennen oder im Training am Ende des Tages kann es wahnsinnig viel Spaß machen sich einfach auf die Suche zu begeben und keines dieser Herausforderungen oder Probleme muss man als irgendwie gesetzt hingeben.

00:44:46: Es gibt für alles eine Lösung.

00:44:47: Das ist das, was die letzten fünfzehn Jahre im Profisport auch mich gelehrt haben.

00:44:53: Es gibt immer eine Lösung dafür!

00:44:55: Und mal ist der Weg ein bisschen weiter und mal ein bisschen weniger weit.

00:44:58: Mal offensichtlich und mal viel weniger offensichtlich.

00:45:01: Aber das rauszufinden ist etwas, was wahnsinnig viel Spaß macht in diesem Sinne.

00:45:06: Vielen Dank!

00:45:08: Ich kann mir sehr gut vorstellen dass ich dazu noch einen kleinen Blogbeitrag geschrieben habe.

00:45:11: ob der Donnerstag raus kommt wenn diese Folge rauskommt hängt davon ab ob mein Kater entgültig weg ist oder nicht wir werden sehen.

00:45:17: Ihr Leben macht's gut.

00:45:18: Bis dahin, tschüss!

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