Tempo egal, wenn die Richtung stimmt – Motive, Stress & Selbstfreundschaft mit Stefan Westbrock (#41)
Shownotes
Was treibt uns wirklich an – im Training, im Alltag, im Kopf? In dieser Folge sprechen Björn und Stefan Westbrock über innere Antreiber (Leistung, Reibung, Beziehung, Freiheit), Stressregulation im Ausdauersport und die Frage, warum Fortschritt oft weniger mit „härter“ zu tun hat als mit Akzeptanz, Reflexion und Körpergefühl.
Es geht um den Unterschied zwischen Ziel, Weg und persönlicher Entwicklung – und warum „Selbstfreundschaft“ manchmal mehr bringt als der nächste Leistungsanspruch.
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Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.
Transkript anzeigen
00:00:01: In den letzten Tagen ist mir so ein Satz begegnet, das Tempo ist egal wenn die Richtung stimmt.
00:00:07: Was macht er mit dir?
00:00:07: Ja
00:00:08: für mich ist es super mit abgeholt.
00:00:10: Gibt einen schönen Satz von Jimmy Carr.
00:00:12: sagt ihr vielleicht was ist ein britischer Comedian der immer gesagt hat sinngemäß Es ist weder Das Ziel noch der Weg zum Ziel Sondern die Person die du wirst auf dem Weg zum ziel.
00:00:27: Aber wie ich laufe auf Zeit Auf Entfernung, auf Puls und so.
00:00:31: Und da konnte ich gar keine Antwort geben.
00:00:33: und ich fand es richtig gut weil ich laufst so wie's sich anfühlt.
00:00:37: Du bist ja im Triathlon-Podcast.
00:00:38: Achtneinzig Prozent der Hörerinnen haben sich gerade erschrocken.
00:00:40: Ups!
00:00:41: Und haben gesagt was?
00:00:42: Was geht
00:00:43: auch?!
00:00:43: Wie
00:00:44: will er das denn machen?
00:00:45: Ich hab ein paar Triathleten ja auch schon begleitet und betreut... ...und für manche kann das eine wahnsinnige Erlösung sein ist auch mal zu machen.
00:01:22: Heute mit einer Gastfolge, mir gegenüber Stefan Westbrok und Stefan.
00:01:26: Hallo Björn!
00:01:27: Freu mich mal wieder hier zu sein.
00:01:28: Du bist wie oft warst du schon hier?
00:01:31: Oh hätte ich wissen müssen.
00:01:31: ne?
00:01:32: Fünfmal?
00:01:33: Viermal?
00:01:34: Ah viermal mindestens.
00:01:36: Wenn nicht fast fünf Mal.
00:01:37: Fast würde
00:01:38: ich auch sagen.
00:01:39: Ja zwischen vier und sechs.
00:01:43: Genau da ungefähr angesiedelt.
00:01:45: Kann ich nicht so gut mit wenn das so...wenn ich es nicht ganz genau weiß.
00:01:48: Ich bin kurz davon nachzugucken glaube das sparen wir uns
00:01:51: Zwischen vier und sechs.
00:01:53: Alles klar!
00:01:56: Wenn diese Aufnahme gut gewesen ist heute, und wir beide richtig viel Spaß hatten... Was haben wir dann gemacht?
00:02:07: Irgendwas was Spaß macht?
00:02:09: oder
00:02:09: zum Beispiel?
00:02:11: Hast du einen Wunsch für die Folge heute?
00:02:14: Möchtest du irgendwas Bestimmtes?
00:02:21: Ich komme sofort zu sowas wie gesellschaftliche Mehrwert, ich möchte dass wir uns über irgendetwas unterhalten.
00:02:26: Deswegen ist das ja, sitzen wir hier machen diesen schönen Podcast und dass wir irgendwas kreieren was andere Leute gut finden und etwas vielleicht zum Nachdenken anregt und nicht nur zum nachdenken sondern was vielleicht auch sogar ein bisschen Gefühle macht.
00:02:42: was wohliges Warmes.
00:02:43: also.
00:02:44: dann wäre ich mega happy wenn wir gleich rausgehen.
00:02:46: ich glaube dann hätte ich auch ein wohlig warmes Gefühl
00:02:50: Besser kann man es nicht sagen.
00:02:52: Fantastisch, finde ich.
00:02:52: gut!
00:02:53: Machen wir genau so.
00:02:54: Und ähm... Ich würde die Frage gerne zurückgeben an ein bisschen deiner Stelle nämlich mit welchem Gefühl möchtest du nach dieser Podcast-Folge hier rausgehen?
00:03:07: Diese Gefühlsfragen immer
00:03:09: aber vielleicht also dadurch dass du gerade zu schön ausgabend hast da war ja vielleicht schon irgendwie eine Anwahlung des Gefühles.
00:03:15: Also ich habe schon als ich hier reingekommen bin hab' ich schon tiefen entspannt.
00:03:20: heute gebe ich gerne zu
00:03:22: Du warst zu spät, mein Freund.
00:03:24: Es ist gut.
00:03:25: Fünf bis sieben Minuten muss man fairerweise sagen also nicht viel zu späte aber das vollkommen richtig gesagt und gleich zähle.
00:03:32: ich bin ich aber glaube auch zu späd gekommen weil es so entspannt war.
00:03:36: Das war eine geile Ausrede.
00:03:38: Nee, glaub ich
00:03:39: bin stolz auf dich, merke ich.
00:03:43: Hintlich kommt er mal zu spät.
00:03:44: Einfach mal laufen lassen, genau ja.
00:03:46: Die wahre Geschichte ist ich hab eigentlich gedacht, ich fahre mit meinem eigenen Auto aber das war dann plötzlich nicht da.
00:03:51: deswegen musste ich ihn anders nehmen, da musste ich erst hinlaufen und also darfst jetzt wieder relativieren leider, war nicht gut geplant.
00:03:58: Und Gefühl, ich würde auch sagen, ist ein freudiges Gefühl der Entspannung.
00:04:03: Da würde mich sehr drüber freuen wenn das so eine Sache ist wo wir einfach hier ganz locker So wie wir das sonst auch immer machen.
00:04:10: Das war so meine Idee für heute, so geben wir hier rein!
00:04:13: Wir lassen die Leute daran teilhaben an einem Austausch den wir sonst sowieso jeden zweiten Tag führen.
00:04:17: und so habe ich mir bisher überlegt und es hat mir ganz viel Sicherheit gegeben auch ehrlicherweise.
00:04:22: Weil ich so gedacht hab dann kann nichts schiefgehen.
00:04:25: also sobald wir dem Ball ins Rollen bringen... Dann kann nix mehr schief gehen.
00:04:28: eigentlich, bin ich fest von überzeugt.
00:04:31: Ist das okay?
00:04:32: Das finde
00:04:32: ich sehr schön und ich fühle wieder etwas Manchmal ist es ein bisschen schneller als du, aber ganz persönlich spüre ich unsere Freundschaft gerade.
00:04:42: Weil wir telefonieren wirklich fast jeden zweiten Tag und haben immer gute Gespräche.
00:04:48: Und jetzt machen wir das halt hier mit so einem Mikrofon dazwischen.
00:04:50: Das dürfen
00:04:50: die anderen mal zuhören.
00:04:51: Genau so ist es!
00:04:55: Also doch das Gespräch was wir hatten war noch gar nicht so lange her, zwei Tage her.
00:05:00: da haben wir ... das war aber kein Gespräch, das war mehr eine Workshop, den wir gemacht haben vor zwei Tagen Und dann hatte ich am Abend noch mal einen Termin oder was, so nicht dabei.
00:05:10: Aber da habe ich auf jeden Fall nochmal das große Bedürfnis gehabt dir eine Sprachnachricht zu schicken.
00:05:15: danach weil mit dem Flow den ich an diesem Montagabend hatte laufe ich seitdem durch die Woche und das kann ich kurz erzählen es war der ein oder andere hat das mitgekriegt.
00:05:27: wir haben unser Road to two twenty-six Projekt.
00:05:30: so heißt das ganz liebe Grüße an alle die dabei sind.
00:05:36: Ja, letztendlich ein Coaching haben für einen Kreis von zwanzig Leuten.
00:05:40: Und die kriegen individuelle Coachings und alles was dazugehört.
00:05:44: aber wir machen auch treffen uns einmal im Monat und machen so... Ich würde jetzt sie Community Meetings nennen, als solche stehen Sie auch im Kalender!
00:05:52: Wir haben das das erste Mal gemacht und ich gebe gerne zu dass sich so am Anfang auch.. Ich hatte glaube ich den Plan was man da so machen kann?
00:06:02: Ich glaub' ich hab den Plan auch ein bisschen gebraucht weil ich dachte Es gibt so inhaltliche Dinge ähnlich wie hier im Podcast, die würde ich gerne den Leuten mitgeben.
00:06:11: So beispielsweise keine Ahnung ein paar Grundlagen zu Physiologie Wie funktioniert Wettkampfernährung?
00:06:18: Wie ist das mit dem Schlaf?
00:06:19: Wie kann man den bestmöglichen bekommen?
00:06:21: und so weiter und sofort.
00:06:23: Alltagsernährung war ein großes Thema Und seitdem sitzen wir in diesen Meetings besprechen die und Ich habe gemerkt sofort zwei drei Sitzungen so die Gruppe immer ein bisschen besser aufgetaut und ein bisschen offener geworden.
00:06:37: Und am Montag hatten wir eine richtig geile Sitzung, wo wir sehr offen alle die Karten auf den Tisch legen konnten.
00:06:44: Das ist wie so eine Art Selbsthilfegruppe geworden mittlerweile in positivster Form.
00:06:53: Ich bin am Montage einfach richtig freudig daraus gegangen weil ich das Gefühl hatte, wir haben mir anderthalb Stunden lang ganz toll unterschiedliche Persönlichkeitstypen dabei gehabt, die sich beteiligt haben.
00:07:04: Wir haben das auch ein bisschen rausgearbeitet in Anführungsstrichen.
00:07:07: also es ist automatisch so gekommen.
00:07:09: wir haben darüber gesprochen was motiviert uns?
00:07:12: Was motiviert und vielleicht weniger?
00:07:14: Wir haben ja auch so gewisse Dinge gab dem Training wie Ampelsystem im Trainingsplattform.
00:07:21: jeder hat irgendwie erzählt was er mir macht oder auch nicht.
00:07:25: Es war wunderschön zu sehen wie unterschiedlich dann jeder ist in der herangehensweise.
00:07:30: Bei der Hälfte der Leute kennen wir sogar den Persönlichkeitstypen oder kenne ich denen, weil die alle Persönlichkeitstests gemacht haben und das auch schon geteilt haben.
00:07:40: Und dann ... Die Sprache nachher habe ich dir geschickt, weil ich mich quasi bedankt hab noch mal.
00:07:44: Weil nicht nur wegen der Podcastaufnahmen, die wir zusammenhaben sondern vor allen Dingen wegen der zweitäglichen Gespräche, da habe ich ganz viel gelernt von dir.
00:07:53: Du hast sinngemäß geantwortet, danke an uns!
00:07:55: So war der Wort laut, ne?
00:07:57: Danke an uns und unsere Freundschaft.
00:07:59: Fand ich sehr gut.
00:08:00: Ah, ist das ein
00:08:02: richtig schön hier gerade.
00:08:03: Alles farbelhaft!
00:08:04: Ich habe dir auch noch so die ganze Zeit im Kopf das was du jetzt gerade berichtet hast von Montag dass ihr euch gut tut.
00:08:11: Voll.
00:08:12: Auch in der Unterschiedlichkeit der Persönlichkeiten.
00:08:14: und über Akzeptanz dann auch.
00:08:16: ich bin so wie ich bin und der andere ist halt aber anders kreiert.
00:08:21: ja so hab ich es verstanden irgendwie so eine Wohlfühlatmosphäre dass alles richtiges jeder darf so sein wer er ist und nichts ist falsch Alles sind und alles ist richtig.
00:08:35: So was erlebe ich ja dann auch in meinem täglichen Leben als Coach, wenn so eine Atmosphäre kreiert wird, dann ist das wahnsinnig erfüllend.
00:08:45: Also auch immer wieder für mich selbst zu spüren – es ist alles in Ordnung!
00:08:50: Es kann trotzdem sein dass man sich verändern möchte und dass mein Status quo entwickeln möchte aber... Jetzt kann man nicht ändern.
00:08:59: Man kann die Zukunft gestalten und das jetzt zu akzeptieren ist meist wirklich das ganz ruhiges, klares, wo man noch frei wird oder frei ist.
00:09:11: Das wahrscheinlich geilste an der Geschichte am Montag ist gewesen?
00:09:17: Weiß ich nicht, ein zwei hatten keine Zeit oder drei.
00:09:20: Also wir waren achtzehn und neunzehn Leute.
00:09:22: Es waren auch die Coaches mit dabei, die du ja auch alle kennst jetzt also drei Coaches.
00:09:26: In der Summe waren wir dann dreinzwanzig oder vierenzwanziger.
00:09:28: Große
00:09:29: Gruppe für selbst?
00:09:30: Ja genau das
00:09:31: ist eine große Gruppe aber natürlich auch so... Wir haben es am Anfang limitiert auf zwanzig Leute.
00:09:36: Das war aber so Pimal Daumen sag' ich mal.
00:09:38: Ich hab gedacht wenn's dreißig sind, dann ist es schon doll viel.
00:09:41: Bei zwanzich war ich so, wo ich gedacht habe, okay müssen erst einmal zwanzige Leute finden, die das mitmachen.
00:09:47: Also, zwanzig und wir waren zeitlich ausgebucht.
00:09:49: Das hätten also auch mehr sein können!
00:09:51: Ich bin happy dass ich das limitiert habe auf zwanzich weil... Geht jetzt auch gerne zu, dass so der die ...also man hätte jetzt auch sagen können Wir machen da dreißig raus und es wäre zumindest mal betriebswirtschaftlich toll gewesen aber das hätte den eigentlichen Zweck nicht mehr erfüllt.
00:10:04: Und dann war das ja ist das ja wunderschön zu sehen.
00:10:08: Es finden sich ja dem Persönlichkeitstyp, den man sich selber ungefähr zuordnet.
00:10:15: Man findet mindestens ja noch einen zweiten der genauso ist und man findet auch ganz viele die ganz anders sind.
00:10:21: Und man hat er eigentlich im echten Leben kaum die Möglichkeit das selber mal so für sich zu überblicken.
00:10:26: also ich laufe jetzt nicht durch die Einkaufsstraße und denke mir ah der macht es jetzt gerade so und so weil der ist so und der macht das so und soweit er ist so sondern dass in zwanzig Leute die haben alle Zumindest auf dem Papier das gleiche Ziel.
00:10:39: Die wollen alle in der Langgestanz im Zwei-Tausend-Sächsen-Zwanzig machen, also jetzt im Sommer und die sind alle ansatzweise gleichzeitig angefangen mit einem Training.
00:10:47: Die trainieren alle Schwimmerradfahren laufen.
00:10:50: Die machen das keine Ahnung zehn bis fünfzehn Stunden die Woche so um den Dreh.
00:10:54: Also die Eckdaten auf dem papier... Und
00:10:55: das Alter auch ungefähr?
00:10:56: Ungefähr
00:10:57: genau!
00:10:58: Jetzt nicht siebzehnt bis siebenachtzig sondern ich würde sagen Wir haben einen dabei, der ein bisschen jünger ist.
00:11:04: Der ist dann so Mitte zwanzig aber eigentlich geht es los Mitte dreißig bis maximal Anfang sechzig
00:11:10: so
00:11:11: ungefähr also total
00:11:13: mit einem Leben
00:11:13: ja doch noch irgendwie genau homogen würde ich jetzt mal sagen auch wenn jetzt beim alter ein bisschen unterschiede war vom prinzip und trotz alledem Auch wenn die Eckdaten für alle gleich sind, ist es aber so du hast ja dann die Reibungsmotivierten da.
00:11:27: Die Freiheitsmotiverten hier oder dort also sinngemäß jetzt gerade aufgeteilt und wir haben richtig cool am Montag die Bälle hin- und hergespielt und waren dann auch bei so... Wir haben über Stressregulationen gesprochen Maßnahmen zur Stressregulation Und ich habe gesagt Also ich hab mich vorher gefragt muss sich das jetzt vorbereiten?
00:11:49: soll ich irgendwie einen einstündigen Vortrag halten, zu all den Methoden die man machen kann um Stress zu regulieren.
00:11:55: Also was weiß ich?
00:11:56: Atmerigulation und alles Mögliche Meditation usw.
00:12:00: Und dann dachte ich so das wäre ja irgendwie total langweilig weil dann ist es so von außen vorgegeben und mit jeder Sache die ich da sagen werde werde ich einige total abholen und andere komplett verlieren.
00:12:13: Dann habe ich gedacht für mich fahre ich mich selber recht mutig weil das normalerweise nicht meine Art ohne Plan in sowas zu gehen.
00:12:19: Ich hab gedacht, nee ich mach das jetzt so ganz.
00:12:23: Wir probieren einfach mal gucken einfach wo das hinkommt und wir haben schon ganz viele Stressregulationen.
00:12:28: Haben die Leute selber genannt indem sie ihre Handhabung gerade aus dem Training genannt hat.
00:12:33: Beispiel Wetter ist da und da...ich bin auf Geschäftsreise morgen.
00:12:38: Wetter is down da scheiße!
00:12:39: Ich weiß nicht ob ich laufen gehen kann weil alles vereist ist.
00:12:42: Ey wenn es so ist dann ist es so okay.
00:12:45: Tunne ich halt meinen Tag nicht fahr ich mega geil.
00:12:48: Und dann, weil ich das so cool fand und hinterher noch drauf hingewiesen habe und gesagt hab, ja also das einfach so zu akzeptieren ist ja eine mega Sache.
00:12:56: Das muss man erstmal schaffen und der ist dir selber vielleicht eigentlich so bewusst wie herausragend.
00:13:00: Ja vor allem auch als Leistungsmotivierter oder vielleicht auch als Durchsetzungsmotiverter fällt es dir wahrscheinlich schwerer dann loszulassen um zu sagen okay ich mach das jetzt nicht, weil eigentlich ist da der Antreiber ja wow nach vorne gucken und Ziele erreichen Und das zu akzeptieren, dass das jetzt mal nicht greifen muss.
00:13:23: Das Motiv sondern, dass ich ein anderes Motiv vielleicht auch mal in Freiheitsmäßiges oder selbstbestimmtes oder einfach erstmal auch nicht unbedingt motiviert sein zu müssen vielleicht und nicht unbedingt einen Antreiber haben zu müssen.
00:13:40: Ja und vor allem kein unangenehmen Antreiber.
00:13:43: Also das machte ich ja nicht zu einem weniger angetriebenen finde ich, sondern nur jemandem der das auch für den Moment mal gerade richtig einschätzt dass... Ich brauche das jetzt hier auf eisigen Gehwegen, brauche ich jetzt nicht laufen gehen.
00:13:53: Da ist auch ein Verletzungsrisiko da es wird wenig Spaß machen usw.. Und dann so clever zu sein und zu sagen ey nehmt das jetzt einfach mal so hin, dass das so ist fand ich mega cool.
00:14:02: Das war richtig gut!
00:14:05: Es ist ja gleich eigentlich auch wieder dann auch den Status quo so zu akzeptieren wäre's irgendwie hinzuwollen und zu müssen.
00:14:13: Würdest du denken, aus deiner Erfahrung heraus mit Triathleten gibt es ein vorherrschenderes Motiv oder vielleicht auch ein weniger vorherrschendes Motiv?
00:14:26: Ja ich habe keine Statistik geführt.
00:14:31: Es
00:14:31: kann nur anekdotisch sein und mein Gefühl geht dahin dass das Freiheitsmotiv Das autonom und das selbstbestimmte, dass das ein bisschen weniger auftaucht.
00:14:43: Und manche brauchen und wollen suchen die Reibung vielleicht auch dann auch für den Wegkampf oder natürlich im Training auch mit sich selbst.
00:14:50: Leistungsmotiv wird viel da sein.
00:14:53: Zahlen nach dem Fakten, nach vorne gucken, dahin gehen... ...und Beziehungsmotif also das erlebe ich häufig dann im Coaching.
00:15:04: Also Triathleten, die einen Beziehungsmotiv haben, kommen auch zu mir.
00:15:07: und ist aber die Frage ob die einfach nur ein bisschen Beziehung brauchen, auch im Coaching und deswegen dann im Coacheng landen.
00:15:14: Und vielleicht sind sie gar nicht so überrepräsentiert?
00:15:18: Ich kann sogar vorstellen, dass sie ein bisschen weniger auftauchen.
00:15:20: Achso du meinst einfach die Häufigkeit der Beziehungsmotivierten, die zu dir kommen ist quasi größer weil die Reibungsmotiverten das nicht unbedingt
00:15:27: machen werden.
00:15:28: Ja,
00:15:28: exakt.
00:15:30: Ja guck mal, so habe ich da noch nicht drüber nachgedacht.
00:15:32: Okay, das natürlich noch in der Ebene
00:15:33: mehr!
00:15:33: Aber ich hab dann auch immer wieder Reibungen motivierte.
00:15:38: Nehm ich das auch so wahr, dass das schon sehr entwickelte Reibungsmotivierte sind.
00:15:44: Ja?
00:15:45: Die
00:15:46: vielleicht über dem Punkt hinaus sind... Ich brauche keine Hilfe.
00:15:51: Weil das ein klassischer Glaubenssatz ist den so eine Reibung motivierte hat?
00:15:57: Ja, klassisch tue ich mir etwas schwer aber könnte in die Richtung gehen ja und also ganz klassisch reibungs motiviert da weiß man Sachen besser.
00:16:05: Klassisch!
00:16:05: Und so wird man wahrscheinlich auch groß.
00:16:08: Und ja, das macht man schon selbst.
00:16:13: Na ja dann jetzt wieder der entwickelte Typ oder viel Reflektion wird dann wahrscheinlich sowas bewirken dass man doch auch merkt ein bisschen Hilfe in bestimmten Situationen schad nix tut auch gut ...
00:16:31: werde ich das nochmal, ich versuche noch mal alle mit reinzuholen.
00:16:34: Einfach nur als... Und
00:16:35: Motive meinst du?
00:16:36: Ja
00:16:36: und alle Hörerinnen und Hörern dachte ich gerade auch.
00:16:38: also wir haben vier verschiedene Motivlagen.
00:16:41: man muss nicht nur eine haben sondern man kann auch zwei Vereinen miteinander usw.
00:16:47: Man kann auch drei Vereinen und so oder so.
00:16:51: Spoiler ich schon, dann gibt es das Freiheitsmotiv der lässt sich halt überhaupt nicht einkategorisieren.
00:16:54: deswegen ist er freiheitsmotif.
00:16:57: Vielleicht nur zum Motiv zu dem wenn ich da so reingredet.
00:17:01: Jetzt klugscheiße ich ein bisschen, aber Motiv von der Steck-Movement-Movere bewegen drin.
00:17:07: Das ist der Antreiber den ich habe!
00:17:09: Was treibt mich an?
00:17:12: Ich muss mich motivieren und euch will mich motiviert und da macht es immer Sinn das ja für sich selbst herauszufinden.
00:17:19: was sind denn meine inneren Antreibers?
00:17:22: Ja, in die Bewegung hinein.
00:17:24: Das ist ein bisschen philosophisch.
00:17:29: Was lässt mich morgens aus der Bett aufstehen?
00:17:32: Und dann gibt es dann vier Motive, die du jetzt noch mal aussprechen darfst.
00:17:38: Also
00:17:38: ja, gar nicht.
00:17:38: Du hast ja alles schon genannt.
00:17:40: von daher super!
00:17:41: Ich bin gestern gefragt worden... Ich hatte zwei Sätze zuvor geschickt und ich habe die letzten Jahre durchaus echt wenig Sport gemacht Aus unterschiedlichen Gründen.
00:17:51: Stress!
00:17:51: Wenn
00:17:52: ich jetzt ein schlechter Freund wäre, würde ich was sagen?
00:17:55: Äh... Sieht man.
00:17:57: Ja.
00:17:58: Habe ich über dich,
00:17:59: ne?
00:17:59: Nee, nee also du hast das auch gar nicht angebracht so dass ich es sagen muss und trotzdem alle hören und soweit.
00:18:03: Also völlig okay.
00:18:04: Dann werde ich nämlich dir nicht übel.
00:18:06: Entschuldigung.
00:18:07: Ne, gar kein Problem.
00:18:08: Und dann habe ich wieder angefangen vor ein paar Wochen und bin gefragt worden was mich denn dazu gebracht hat das wieder anzufangen und meine Antwort ist gewesen Zwang.
00:18:18: Also war ein bisschen humorvoll gemeint.
00:18:21: Aber wenn ich ehrlich zu mir selber bin, war es auch gar nicht humorvoll, sondern das war genau das was ich gebraucht habe.
00:18:25: Es hat ein paar äußere Signale gegeben bei denen ich mir gedacht hab okay entweder jetzt oder gar nie mehr.
00:18:32: und dann war's am Anfang auch zwang weil ich zum Beispiel also zeig mich die letzten Wochen oft gefragt, ich bin viel Rad gefahren, hab ausschließlich auf der Rolle gesessen und indoor trainiert, was ja durchaus Das braucht ein bisschen was, um das auch motivierend zu finden.
00:18:48: Find's aber total geil!
00:18:50: Hab nur den ersten Moment gebraucht, um es cool zu finden quasi und hab gleichzeitig gedacht ich bin noch nie auf die Rolle gestiegen oder davon wieder abgestiegen und habe gedacht boah das war jetzt richtig schönes hat Spaß gemacht.
00:19:02: noch nie Also zumindest nicht im ersten Moment.
00:19:05: Im Nachgang denke ich mir dann so, okay geil dass sich das gemacht habe, dann freue ich mich darüber, dass ihr es gemacht habt.
00:19:10: Ich
00:19:10: bin stolz.
00:19:11: Ja genau musste ich mir selber sagen die letzten Wochen ein paar mal und wenn man so diesen Punkt der Überwindung gehabt hat, naja jetzt hab' ich mich doch draufgesetzt.
00:19:20: auch wenn ich in den letzten Jahren in neun-neunzig Prozent der Fälle mich nicht drauf gesetzt hätte, dann war ich bisschen stolz auf mich selber.
00:19:30: aber dann habe ich gedacht also Weil wir hatten am Montag in der Runde auch viele, die dann gesagt haben.
00:19:35: Die trainieren dann weil das wahnsinnig viel Spaß macht auf der Rolle.
00:19:39: Weil sie sich mit Freunden treffen zum Sport treiben usw.
00:19:42: Also alles so Motive, die ich jetzt nicht unbedingt für mich habe
00:19:48: und die du vielleicht noch nicht brauchst.
00:19:51: Also gut mit Freunden und so, auch Spaß zu haben.
00:19:54: Aber du brauchst es nicht unbedingt um in die Bewegung herzukommen?
00:19:57: Wenn wir Donner Sucks kicken, dann finde ich total geil was kann man auch schlecht alleine machen das funktioniert nur im Miteinander.
00:20:04: Das finde ich supergut.
00:20:06: aber Ich bräuchte das jetzt nicht jeden tag um mich dann zu bewegen sondern find's dann auch ganz toll im Moment dass sich Den Progression der da stattfindet der motiviert mich voll.
00:20:17: also Sitze da jeden dritten Tag und warte drauf, wenn ich wieder die Leistung ein bisschen nach oben anpassen kann.
00:20:25: Weil es dann wieder mehr, mehr, viel mehr wird
00:20:27: zum Beispiel.
00:20:29: Wunderschön!
00:20:29: Bisschen besser werden ist das Motiv ja unter Anteilbar Auch wenn es nicht unbedingt Spaß macht und Spaß machen muss.
00:20:37: Über den Umweg dann, also über dem Umweg dass das dann besser wird?
00:20:41: Und dann macht's mir auch Spaß!
00:20:42: Es ist auch glaube ich der Grund gewesen warum ich die letzten Jahre tendenziell weniger Sport gemacht habe weil das irgendwann... Das war so ein schleichender Prozess aus.
00:20:50: Egal viel Arbeit viel Stress und so weiter und sofort und dann gehts auch erstmal bergab.
00:20:56: Ist halt immer so bei körperlicher Betüchtigung Und dann hat es auch ganz schnell keinen Spaß mehr gemacht, weil dann konnte man nicht mehr sehen dass jetzt hier bergauf geht oder zumindest irgendwie gut klappt.
00:21:06: Oder so und ich glaube das hat mich auch wahnsinnig demotiviert muss sich gestern lange drüber nachdenken.
00:21:10: Das
00:21:11: ist wahrscheinlich auch eine schwierige erkenntnis wenn dann die leistung runtergeht und du dann erkennst wow die ist ja runter gegangen und dann soll dir aber da wieder sein wo sie mal war und das ist ein langer weg und das kann ja auch demotiveren Vielleicht der Weg zu lang ist?
00:21:28: Oder konntest du dich damit motivieren, dass du jetzt dann wieder so ein Weg gesehen hast von A zu B zu kommen.
00:21:33: Ich
00:21:33: weiß das sehr lange ist und jetzt von Lang ist ja auch wirklich das.
00:21:36: ja.
00:21:37: also um mal wieder dahinzukommen wo man mal war, reden wir von Jahren nicht von Monaten, um da hinzukommen.
00:21:44: aber ich finde immer wenn... Ja
00:21:45: meinst Du brauchst Jahre um nach wieder hinzukomen.
00:21:47: Das
00:21:48: kann ich ja numerisch festmachen!
00:21:49: Ich habe meine Schwellenleistung gehabt von dreiundzwanzig Watt auf dem Rad und jetzt gerade fehlend erhundert Nicht ganz, aber neunzig und da kann ich für sie logisch erklären warum das jetzt auf jeden Fall in zwei tausend sechsten zwanzig nichts mehr wird Ist aber also nicht schlimm so lange.
00:22:04: Ich sehe dass es zumindest in die richtige Richtung geht.
00:22:06: Also solange ich sehe dass die Das ist noch mehr und mehr und meer und mehr wird dann ist das okay Dann ist das fein dann kann ich da gut mit arbeiten und dann bin ich auch zufrieden.
00:22:16: Man kann mir auch sachlich erklären worum's in ordnung ist dass das ein bisschen dauert.
00:22:20: also ich bin nicht ungeduldig das ist ja auch wieder.
00:22:24: In den letzten Tagen ist mir so ein Satz begegnet, das Tempo ist egal wenn die Richtung stimmt.
00:22:30: Was macht er mit dir?
00:22:33: Für mich ist es super mit abgeholt
00:22:36: und da geht's natürlich darum dann Stück für Stück ein bisschen besser zu werden.
00:22:41: und ich frage mich gerade wie das mit anderen Motiven aussieht.
00:22:44: also mich holt der Satz auch total ab Wahrscheinlich, weil wir beides dann S-Typen sind und beide Stückchen klein und klein denken.
00:22:52: Und ich frage mich gerade ob das... Manche die vielleicht jetzt dann... Jetzt haben wir die Motive noch nicht so ganz genau genannt aber vielleicht die kreativen autonomen Freiheits selbstbestimmten Motivierten Ob es dem vielleicht manchmal da nicht zu langsam ist?
00:23:07: Tempo egal wenn die Richtung stimmen, die wollen ja vielleicht noch ein bisschen mehr.
00:23:12: Ist es nicht auch eine Frage der Definition, der Richtung?
00:23:14: Also wenn du dir bei der Richtung hundertprozentig sicher bist und so weiter.
00:23:17: Dass das hier gerade genau dahin geht wo du hin willst dass dir das nicht auch dann reichen kann von der Intensität her sag ich mal Auch wenn das Tempo vielleicht.
00:23:27: also wäre ich jetzt für
00:23:28: einen ungeduldigen.
00:23:32: Ich habe gestern noch gesagt auch dazu Es ging um die Frage des Selbstwärts und wie man den über Erfolg definiert oder ob man ihn über Erfolg Definiert.
00:23:47: Und das was ich gesagt habe gestern war, dass mir persönlich ist der Erfolg als solches ist es mir egal Sondern der Weg dahin.
00:23:58: Das ist für mich das was wichtig ist.
00:24:01: und dann hab Ich für mich festgestellt es gibt einen schönen Satz von Jimmy Carr sagt ihr vielleicht was is ein britischer comedian der mal gesagt hat, sinngemäß.
00:24:13: Es ist weder das Ziel noch der Weg zum Ziel sondern die Person, die du wirst auf dem
00:24:20: Weg zum
00:24:20: Ziel.
00:24:22: Also und dass dann auf Englisch
00:24:23: usw.,
00:24:24: klar.
00:24:24: aber als ich den Satz damals gehört habe, hab' ich gedacht, oh das finde ich richtig gut weil dieses Erfolgsding ist ja auch immer relativ.
00:24:35: was ist jetzt gerade Erfolg?
00:24:38: Und Erfolg, das muss jetzt kein Erfolg sein in der Hinsicht.
00:24:41: Aber ich habe immer für mich festgestellt dass wenn ich den erreicht hab dann war das wie ein harter Cut.
00:24:47: man war das vorbei Dann fehlte jeder Reiz und dann ist mir langweilig geworden.
00:24:52: So und es kann ich an sehr vielen Beispielen in meinem Leben festmachen wo ich irgendwas haben wollte.
00:24:57: Das hat mich interessiert weil ich wissen wollte ob ich da hinkommen kann also weil mich der Weg interessierte.
00:25:03: Und als ich dann da war habe ich gedacht okay alles klar Jetzt ist langweilig.
00:25:08: Karerabahn bei mir, habe ich mir jahrelang gewünscht und dann hatte ich sie
00:25:13: dreimal mitgespielt und dann war es das.
00:25:16: Ich hab jetzt Kinder in dem Alter dass man den Kareraban schenken kann.
00:25:18: Das ist eine Riesensache also nicht für die Kinder aber für mich.
00:25:21: Also ich
00:25:22: komm mal vorbei vielleicht.
00:25:24: Bisher ist
00:25:25: das
00:25:25: noch diese kleine wo die halt wirklich nur so ne Acht fahren das noch ein bisschen langweillig weil du kannst auch die ganze Zeit draufdrücken also kannst Vollgas fahren und das funktioniert fange ich lahm und wird mal wieder Zeit für so eine, wo du auch richtig regulieren musst.
00:25:37: Ja sehr gut!
00:25:37: Ich
00:25:37: bocke drauf.
00:25:38: Dann komm' ich mal besuchen, dann regulieren wir
00:25:41: ein bisschen.
00:25:44: Ich fand den Satz echt schön.
00:25:46: Es geht nicht um den Weg es geht nicht darum Ziel es geht letztendlich um persönliche Entwicklung und Progression.
00:25:54: Und das finde ich richtig gut weil... Ja, so auch die Erfahrung gemacht habe oder das auch annehme.
00:26:03: Dass die Ziele zu häufig im Außen liegen auf dem Weg oder am Ziel und es ist ja viel schöner wenn sie im Inneren liegen und wir den täglichen Progress auch beobachten können, wieder spüren können.
00:26:19: wie fühlt sich das dann an dass ich auf einmal ein bisschen mehr was treten kann und sowas?
00:26:22: Und das Ziel kann ja trotzdem auch in Fokus sein da will ich hin.
00:26:28: aber die Motivation, die kommt aus dem Moment.
00:26:31: Die kann ja nur aus dem moment kommen.
00:26:34: Also nur über diese Erfolgserlebnisse des jeweiligen Moments resultieren und nicht darüber, ich bin jetzt schon wieder ein Stück näher.
00:26:42: Ist man eigentlich schon zu verbunden mit dem Ziel was irgendwo in der Zukunft ist, das man noch nicht erreicht hat.
00:26:48: Deswegen kriegen wir einen ganz schönen, also den Coaching-Prozess.
00:26:56: Der Satz kommt aus der Therapie für eine Zwischendensitzung statt.
00:26:59: Ist total schön, dann sieht man die Klienten eine Stunde in einer Woche oder alle zwei Wochen eine Stunde.
00:27:06: Aber dazwischen ist der Progress und das ist ja das Geilte!
00:27:09: Das gebe ich meinen Klientern auch dann sagen.
00:27:10: Ich höre ab und zu mal und finde es krass und mich berührt's nicht so sehr.
00:27:18: aber Stefan danke für die gute Arbeit.
00:27:22: Was ist denn das hier?
00:27:23: Eine Stunde, alle zwei Wochen.
00:27:25: Natürlich ist es Reflexion natürlich, nämlich auch anders bringt was.
00:27:29: Aber du lieber Klient!
00:27:31: Du
00:27:31: machst
00:27:32: doch die ganze Arbeit.
00:27:34: Du gehst dann da durch.
00:27:35: Du verändert deine Fallen zu weisen.
00:27:37: Du lernst anders mit Sachen umzugehen oder weiterzufühlen mehr zu reflektieren und so etwas.
00:27:43: Und ja, stark dass doch darum geht's.
00:27:48: doch auch
00:27:48: Ich finde das Schöne daran ist, wenn es um die Person geht, die auf diese Reise sich begibt.
00:27:57: Gestern kam mir das in den Sinn, dann ist auch Misserfolg irgendwas was trotzdem am Ende richtig gut sein kann.
00:28:01: Also man hat ja so dieses Ziel, das verbindet man möglicherweise mit einem Erfolgsfall.
00:28:06: es gibt den Weg dahin und wenn man sich den aufmalen würde wird ja keiner von Beginn an hingehen und würde sagen der geht auf jeden Fall irgendwie über weiß Gott wie viele Misserfolgswege.
00:28:14: sondern man will denn ja eigentlich haben dass man sagt halbwegs steil bergauf sowie ich eben meine ... meine Entwicklung der Leistungsfähigkeit beschrieben habe und gesagt hab, ja in... ... ja in ... ... ja auch in ... Erlebnisse, aus denen ich noch mehr gelernt habe als aus den offensichtlich
00:28:53: positiven
00:28:54: so ungefähr.
00:28:54: Weil es noch mehr die Sinne geschärft hat und noch mehr Fokus gebraucht hat um daraus zu kommen usw.
00:29:00: Und
00:29:00: ich finde auch das ein wahnsinnig spannender wichtigen Punkt.
00:29:03: und gleichzeitig ist das ein Kallellerspruch!
00:29:06: Also sorry, aber aus Fehler lernt man da meistens und so was.
00:29:11: Aber die Erkenntnis wirklich dann zu bekommen und den Fehler richtig gut zu akzeptieren und auch auf die Sinne so geschärft zu haben, was man dann aus diesem Fehler zieht – das ist eine tolle Erfahrung und es ist ein bisschen Kunst.
00:29:26: Und eben nicht abzutun oder Scheiße, den Weg gehe ich noch mal.
00:29:29: Weil der halt ja nicht geklappt, sondern vielleicht genau aus dem Grund dann nochmal zu sagen okay jetzt der hat nicht geklappt und jetzt gehe ich da trotzdem nochmal genau dadurch... ...und entwickeln mich.
00:29:40: Da steckt wahnsinnig viel drin in dem Kalendarspruch!
00:29:47: Ich will jetzt gar nicht sagen dass das immer so planmäßig abgelaufen ist.
00:29:50: Da waren auch viele Dinge, da musste man zwangsläufig durch Und dann konnte man da beim Nachgang noch mal hingehen und sich überlegen, wozu war das jetzt gerade gut?
00:30:00: Was man da durchmachen musste.
00:30:02: Also...und dann gibt es ganz viele Ansätze.
00:30:04: Dann finde ich negative Dinge, wo ich mir denke wie konnte ich so doof sein?
00:30:08: also wirklich Dinge wo ich gedacht habe okay da hab' ich ganz offensichtliche Fehler gemacht Da brauchte auch nicht auf irgendwelchen anders schieben.
00:30:13: Das war mein Bock und der passiert mir so nicht wieder.
00:30:17: Aber natürlich auch trotzdem.
00:30:18: dann Dinge, wie man damit umgeht und was auch gut daran gewesen ist.
00:30:20: Dass man da somit umgegangen ist
00:30:22: usw.,
00:30:22: da fallen mir viele Sachen so ein.
00:30:24: Da bin ich durchaus ganz dankbar mit einem bisschen Abstand.
00:30:27: Also ich würde auch nicht so tun als wäre ich in der Situation super reflektiert gewesen und da locker durchgekommen und so.
00:30:32: Tut ja weh.
00:30:33: Voll!
00:30:35: Aber mit dem Abstand gehe ich dahin und denke ah super okay das war...
00:30:40: Was braucht es dann?
00:30:41: Um da gut hingucken zu können?
00:30:43: reden
00:30:44: auf jeden Fall Reflexion
00:30:46: Ja, ich dachte gerade auch den Mut erstmal zu haben.
00:30:49: Vielleicht auch einen Mut da genau hinzugucken und dann ist der zweite Schritt vielleicht auch darüber zu reden aber erst mal auch ja zu sagen zu sich und zu sagen ganzen auch vielerchen Unzulänglichkeiten und auch zu dem ja sozusagen zu dem Plan der nicht aufgeht.
00:31:08: Und es hat vertrauensvolle Leute gebraucht weil das sind die ja dann schon.
00:31:12: also Es ist ja über Misserfolg, spricht man immer weniger gerne als über Erfolg.
00:31:18: Also wenn mal irgendwas gut gelaufen ist fällt es mir leicht darüber das jedem zu erzählen um mir einen oberflächlichen Schulterklopfer abzuholen.
00:31:25: vielleicht aber im Misserfolgsfall war's auf jeden Fall so dass dann waren so zwei drei vier Leute wichtig mit denen man da drüber sprechen konnte und was ich persönlich richtig gut fand.
00:31:37: Das hat mir immer wahnsinnig geholfen, auch so ein Perspektivwechsel zu haben einfach.
00:31:40: Das ist halt das Schöne wenn du dann mit unterschiedlichen Persönlichkeitstypen sprichst und wenn es nur die müssen nicht mal Coach-Staffel sein oder irgendwie eine Erfahrung darin haben aber die geben dann teilweise so ungefiltert einfach mal ne Meinung wieder oder einen Eindruck und das richtig schön zu sehen dass man da auch ganz anders drauf blicken kann als unser einer darauf blickt.
00:32:01: Fand ich super gut.
00:32:02: Kann mich an viele tolle Situationen ändern.
00:32:06: und sprichst es auch unterschiedlich aus mit unterschiedlichen Leuten, weil du unterschiedliche Erfahrungen mit denen gesammelt hast.
00:32:11: Und dadurch bekommst du ja auch schon mal ein Perspektivwechsel, allein dass du es unterschiedlicher aussprichst.
00:32:16: Du wirst dann vier Leuten das nicht immer gleich erzählt haben?
00:32:19: Nein.
00:32:21: Ja, weil ich wusste, dass manche verstehen das jetzt nicht, wenn ich das im tiefen Detail erzähle.
00:32:25: andere brauchen nur die Überschriften und bei den nächsten muss ich aber ganz tief gehen oder die fragen auch noch drei Mal nach was sie's genau wissen wollen.
00:32:33: je nachdem bin ich davor.
00:32:34: mehr hatte Ja.
00:32:36: Das war gut.
00:32:40: Ja, schön!
00:32:44: Wir waren gespannt wo unsere kleine Reise heute noch hingeht?
00:32:46: Bin ich auch.
00:32:47: aber ich nutze den Moment gerade kurz das durchatmen und wir müssen noch Werbung machen oder ne ich mache noch Werbungen so habe ich es angekündigt für dich Und für deine Mental Coaching Ausbildung weil all das worüber wir jetzt schon gesprochen haben und auch All dass worüber in den ersten vier bis sechs Folgen gesprochen haben die wir aufgenommen haben Das kann man auch lernen.
00:33:06: zumindest darf man oder man darf das erleben Auch ein Stück weit.
00:33:09: Kann ich das so sagen?
00:33:11: Und du darfst das lehren, genau!
00:33:14: Das ganze leerst Du auch wieder sogar in den absolut nahen Zukunft.
00:33:20: und ich habe mir aufgeschrieben dass wir das auf jeden Fall noch kundtun nämlich es gibt eine neue Ausgabe der Mental Coaching-Ausbildung die da stattfindet jetzt im Frühjahr und zwar an mehr oder weniger zwei Wochenenden.
00:33:31: einmal einen ist das zweite kein Wochenende
00:33:34: doch auch
00:33:35: Ist kein Wochenende.
00:33:36: Vom siebenzwanzigsten bis neunzwanziger März, das ist ein Wochenende.
00:33:40: Das
00:33:40: ist ein Wochenende
00:33:40: hier in Hamburg?
00:33:41: Hier in Hamburg!
00:33:42: Ein Basismodul.
00:33:43: So und nach
00:33:44: dem Basismodul folgt vom zwanzigten bis vierundzwanzigen April einen Intensivmodul
00:33:50: genau.
00:33:50: also das sind zwei Module zusammen nämlich das Modul mentales stärken und Emotionen regulieren.
00:33:56: Das haben wir sonst immer wieder mal an Wochenenden und diesmal sind wir im Wendland und mieten uns Auch in so einem alten restaurierten Resthof ein und machen eine Kompaktwoche.
00:34:08: Es wird ne Sauna geben, ein kleines Feuerchen und sehr gutes Bio-Essent.
00:34:12: Na guck mal!
00:34:13: Also wer dabei sein möchte es gibt nur noch zwei freie Plätze.
00:34:16: ich muss auch bisschen hier verkaufen und so weiter weil jetzt nicht Zeit lassen usw.
00:34:20: Sondern sofort melden entweder selber auf die Website gehen von deepwellop.de oder einfach unten in den Shownotes gucken.
00:34:28: da gibts einen Link Und dann wir verlinken quasi den direkten Weg zur Mental Coaching Ausbildung.
00:34:33: Toll!
00:34:33: Jetzt
00:34:34: nehme ich wieder ein bisschen den Druck aber auch raus, da darf man natürlich auch erstmal so ein unverbindliches Gespräch mit dir führen um nochmal genau herauszufinden ob das wirklich was für einen ist und so weiter und sofort.
00:34:47: Aber dann will man auf jeden Fall dabei sein kann ich aus eigener Erfahrung sagen
00:34:51: könnte man dabei sein und ich nehme noch ein bisschen Druck raus, also die Ausbildung findet doch zweimal im Jahr statt.
00:34:57: Also jetzt sind noch zwei Plätze frei und für November sind noch ein paar mehr frei.
00:35:01: Noch?
00:35:02: Noch!
00:35:03: Da
00:35:03: sind auch schon ein paar angemeldet für November.
00:35:06: Richtig gut.
00:35:07: Und genau wir schließen mal vier Zehnen.
00:35:13: Das
00:35:13: heißt es ist immer eine schöne kleine Runde.
00:35:15: Aktuell haben letzten Montag eine Supervision untergehabt.
00:35:20: Das ist dann das vierte Modul und jetzt mache ich ein bisschen Werbung, pass auf!
00:35:24: Und weil es mich als Mensch auch immer wieder erfüllt und auch als leerenden Dozent dieser Mental-Trainer Ausbildung dass die ausgebildeten Mentaltrainer wirklich Coaches geworden sind.
00:35:38: und das passiert im vierten Modul im Supervisionsmodul.
00:35:42: da hat nämlich jeder Teilnehmer zwei Klienten Faktisch betreut.
00:35:49: Das kann aus unserem Pool sein, meistens ist das so ein Pool der Gruppe die sich dann Klienten hin und her schieben.
00:35:57: Den Instant-Testklienten aber es sind schon richtige Coaches Und das funktioniert wahnsinnig gut dass über den Zeitraum von neun Abende die wir uns treffen Aber immer im Abstand von mindestens zwei Wochen Später werden es drei Wochen, mal vier Wochen und so.
00:36:15: Das heißt ist knappes halbes Jahr dieses Supervisionsmodul Und die Teilnehmer lernen das Coaching und werden supervidiert von uns unter Gruppe.
00:36:24: und für mich ist das immer ein schönes Gefühl dass ich dann wie ich das jetzt auch hatte weil die Runde hat glaube ich nur noch drei oder vier Supervision Sitzungen dass dann so ein Gefühl aufkommt, wow da sind sind sind Coaches ausgebildet worden oder ich mit meinem Partner Christian Spreckels.
00:36:42: Wir haben Coaches ausgebildet und das ist das Erfüllend für mich und ich merke wie ich auch die kann man jetzt echt loslassen und die kann mal noch auf die Leute los lassen, die sollen coachen.
00:36:53: Das ist ein schönes Gefühl.
00:36:55: Kannst von der anderen Seite sagen, dass man auf jeden Fall auch diese Sicherheit bekommt um sich zu fühlen wie du es gerade gesagt hast.
00:37:02: also das fand ich ja auch durchaus unter dem.
00:37:04: Das Schöne finde ich mittlerweile in dieser ganzen, ist ja schon eine Gemeinschaft geworden muss man ja sagen.
00:37:09: Also man hat ja wahnsinnig viel Kontakt noch... also ich hab die gemacht, weiß nicht vor sechs Jahren, die Ausbildung habe immer noch Kontakt zu zwei drei Leuten, die damals mit mir gemacht haben, kennen gefühlt aus jedem Ausbildungsjahrgang irgendwelchen ab und zu kommen wir nochmal so zusammen bei euch und dann treffen sich unterschiedliche Jahrgänge mal mehr einmal weniger daraus.
00:37:30: und das finde ich irgendwie super angenehm weil es dann Ja, weil man dann einfach weiter in den Austausch geht und dadurch... Also ich komme da jedes Mal raus beim Griechen morgens um halb zwei.
00:37:41: Und hab am Ende mehr Sicherheit als ich vorher hatte, würde ich sagen.
00:37:45: Mehr Sicherheit hast du?
00:37:48: Der Grieche gibt und schenkt Sicherheit!
00:37:51: Der Austauscht bei dem Griechin, der Griecher
00:37:53: auch.
00:37:54: Jetzt verstehe ich.
00:37:58: Wunderbar!
00:38:01: Bin ich sehr gespannt, wer die ersten beiden sein werden?
00:38:02: Die sich die Plätze sichern.
00:38:04: Oha!
00:38:04: Ich auch.
00:38:05: Ein bisschen Antrieb am
00:38:07: Ende.
00:38:08: Ja wir können jetzt die unterschiedlichen Antreiber noch nutzen.
00:38:11: vielleicht will sich jemand durchsetzen gegen andere deinen Anlangkonkurrenten.
00:38:14: da muss er ganz schnell sein.
00:38:15: Wir sind nur noch zwei Plätze frei und der Beziehungsmotivierte der fragt erstmal seinen BestBuddy aber wollen wir es nicht zusammen machen?
00:38:21: Der Leistungsmotiver denkt so ah er stimmt schönes Ziel schnell die Mental-Trainer Ausbildung zu machen und der Freiheitsmotiviert ist dann ja in den nächsten Runden dabei
00:38:30: Der braucht
00:38:32: noch einen Moment.
00:38:33: Ja, das ist alles richtig.
00:38:36: Du machst Werbung für die Ausbildung und ich dachte gerade auch, ich werb nochmal welche auch für die unterschiedlichen Typen.
00:38:43: Auch für Psychologie allgemein würde ich jetzt sagen... ...für Fehler machen.
00:38:49: Aber schon für unterschiedliche Gefühle haben dürfen.
00:38:55: Und dafür sich selbst gut zu finden.
00:38:59: Dafür würde ich gerne werben.
00:39:01: Das klappt ja am Alltag vielleicht nicht immer.
00:39:04: Und es ist ja schön, wenn's ein bisschen häufiger klappt.
00:39:06: Ja.
00:39:07: Vielleicht
00:39:07: mal so zur Abgrenzung.
00:39:10: Selbstliebe ist auch mal so ein ganz großes Wort und doch das finde ich auch etwas für Leistungsanspruch drin.
00:39:17: Da muss ich mich jetzt selbst lieben und dann habe ich ein gutes Leben.
00:39:21: Die ganze Zeit selbst liebe und so.
00:39:22: Deswegen bin ich ein großer Freund von Selbstfreundschaft.
00:39:25: So kann man auch mal ein bisschen rangeln und sagen, ach komm heute, heute mal nicht so richtig aber dann morgen wieder!
00:39:31: Morgen kriegen wir's wieder hin.
00:39:32: Ich hab die bekommen, die Selbstfreundschaft als ich wusste was für ein Persönlichkeitstyp ich bin.
00:39:36: Das hat mir wahnsinnig geholfen das dann zu akzeptieren.
00:39:41: Also ich glaube dass ich das vorher nicht glaubt nicht soll.
00:39:44: ich weiß also ich das vor viel weniger hatte Dass so durchaus auch recht viel habe ich es mehr nicht so bewusst gemacht.
00:39:53: aber ich glaube da gab es deutlich mehr innere Unruhe würde ich jetzt einfach mal nennen Und ich würde dich so ein bisschen als weniger Selbstfreundschaft werten.
00:40:00: Ja und mehr negative Selbstgespräch dann, ne?
00:40:03: Ja!
00:40:04: Und seit ich das weiß... Also auch ganz konkret seit ich den VIQ, den Persönlichkeits-Test gemacht hab' und den verstanden habe also nicht nur gemacht hab', sondern auch irgendwie nachdem du das mehrfach sehr gut erklärt hast und ich dann ja irgendwann selber auch damit gearbeitet hab'.
00:40:21: Dann konnte ich es richtig gut akzeptieren und heute finde ich das ganz fantastisch.
00:40:26: Heute fühle ich mich super wohl, auch in dem Persönlichkeitstyp.
00:40:30: Find' ich auch total klasse!
00:40:31: Und gleichzeitig freue ich mich wenn ich in dem nicht gefangen bin sondern auch mal andere Motive ansteuern kann.
00:40:37: Ja, vielleicht doch nochmal.
00:40:38: Das ist auch das schöne und spannende und für mich auch so wichtige, dass es eben nicht dieses Schublanden denken ist.
00:40:43: Und dann hat man jetzt einen irgendeinen Persönlichkeits-Test gemacht – was auch immer!
00:40:46: Wir machen neben den VIQ den Visual Implicit Question her weil der auf dem, weil's ein impliziter Fragebogen ist und eben nicht auf explizite Fragen geruht.
00:40:56: und ja die Idee und die Theorie dahingehend, dass der dann, das hört sich mal schwierig an aber, dass er so die realere Persönlichkeit und reellere Verhaltensweisen widerspiegeln.
00:41:08: Und es ist eben Schublade auf, Schublad zu.
00:41:17: Ist ja total schade eigentlich.
00:41:20: und in dieser Theorie die dahinter steckt das dann die Persönlichkeitssystem.
00:41:25: Interaktiontheorie hört sich mal so sperrig an aber Es geht um interaktionen also dass wir mit uns in interaktion treten.
00:41:32: Einmal ein gutes Selbstgespräch, aber dann auch in Interaktion in Bezug auf Entwicklung.
00:41:36: Dass ich mich entwickelt, dass ich mich aus meiner Festgefahren- oder zu leicht gegen Schublade rauslöse und eben auch eine andere wechseln kann.
00:41:43: Und das sind wir sofort bei Persönlichkeitsentwicklung.
00:41:46: So wie du dein Motiv, deine Persönlichkeit gut verstanden hast, gut in Selbstfreundschaft gegangen bist und gehst oder im Alltag immer wieder machst, geht es einem natürlich doch gut wenn man ein bisschen weiter kommt!
00:42:00: Und das ist unabhängig vom Motiv jetzt wieder so, ne?
00:42:02: Also ich für mich habe auch als ich... ...knapp zwanzig Jahre her, als ich diesen Test gemacht hab.
00:42:08: Da war ich Mitte zwanziger irgendwas und da hab' ich irgendwie schon so ein Gefühl gehabt von meiner Persönlichkeit um was mir gut tut, was mir nicht guttut aber dadurch dass ich dann nochmal ganz klarer als gelesen und verstanden hab Attribute Ich sag mal von mir oder diesen Persönlichkeitstypen wahrgenommen und erkannt entdeckt hab, hat mich das total sicher gemacht.
00:42:34: Und ich sag so deswegen reagiere ich in manchen Situationen vielleicht so wie ich reagiere?
00:42:40: Deswegen habe ich das Gefühl, ich bräuchte doch eigentlich das!
00:42:42: Und dann war es für mich ganz klar... Wenn ich mich in die Richtung orientiere, dann geht's erst einmal gut.
00:42:53: Von der Position, die ich da irgendwie erreicht hab Natürlich dann weiterentwickeln.
00:42:57: Soll mehr nicht nur gut gehen, sondern vielleicht sogar noch ein bisschen besser gehen?
00:43:02: Und da ist wie so ein Skeptal im Leben auch über sich selbst Bescheid zu wissen.
00:43:10: und die alten Griechen haben schon gesagt erkenne dich selbst.
00:43:14: Der erste Schritt es sich selbst gut zu kennen und dann vielleicht auch zu checken.
00:43:21: aber der andere ist vielleicht einfach ein bisschen anders und ist okay.
00:43:26: Darüber kommt dann wieder Akzeptanz und größeres Verständnis.
00:43:29: Und mehr, mehr Flow eigentlich!
00:43:36: Aber du sagst das so selbstverständlich.
00:43:40: dieses Weiterentwickeln?
00:43:41: Gleichzeitig an dem Punkt überhaupt erstmal zu kommen ist ja eine Riesengeschichte.
00:43:46: Also gar nicht mal so einfach wie man es sagt.
00:43:50: also dass man wirklich hingehen kann und sagen kann okay ich halbwegs bewusst entscheide ich mich jetzt für den Weg, der sich mich weiterentwickelt.
00:43:56: Ich glaube es braucht doch die Selbsterkenntnis erstmal zu wissen wo man steht bevor man sagen kann ich will mich weiter entwickeln weil von wo will man sich denn irgendwo hin entwickelt wenn man gar nicht weiß wo man ist?
00:44:06: und aus deiner Erfahrung heraus mit was für einer selbster Kenntnis kommen die Leute zu dir?
00:44:15: Ich würde eher sagen erst mal so ein bisschen leid dass sie eben nicht ganz genau wissen wo der status quo ist wo sie stehen Und dann ist es natürlich keine Ahnung, wie.
00:44:24: eigentlich will ich mich in die Richtung erwirken.
00:44:26: Aber ah weiß keinen Weg nicht, weiß nicht was gehen soll und ja das Konzept fehlt einfach.
00:44:35: Ja also darauf wollte ich hinaus weil ich glaube dass das Leid ist schon in allererster Linie das weshalb ich auch ein Stück weit gezwungen bin zu überlegen dass sich etwas anders machen muss Hört sich jetzt unangenehm an, so ist es überhaupt nicht gemeint.
00:44:51: Aber der Grund warum die Leute zu heiß heißt kommen ins Coaching... ...ist leid im Sinne von.
00:44:57: ich habe das hier selber versucht mit dem Training und irgendwann bin ich stagniert Verlier vielleicht auch den Spaß, bin frustriert.
00:45:05: Staut sich vielleicht sogar eine Wut an gegenüber mir selber und nicht ärger mich, dass ich hier nicht weiter
00:45:09: komme.".
00:45:09: Das ist das Leid weswegen die kommen.
00:45:11: Und jetzt kann ich noch zwei drei vier andere Leidpunkte nennen, die man ganz klar rausarbeiten kann und wo dann das Ziel ist, dass das Coaching weiter hilft.
00:45:19: An welcher Stelle auch immer es dann ansetzt?
00:45:21: Dass sei jetzt... Ganz egal, auch welcher Persönlichkeitstyp davor einem steht, da ist dann unterschiedliche Ansprache und sowohl.
00:45:29: Aber Es ist schon so, dass... also jetzt nicht dramatisch dargestellt.
00:45:33: Aber das Leid durch aus dem Punkt ist, weswegen man das macht und das es dann finde ich auch okay so, daß das so ist.
00:45:38: Das will ich eigentlich damit sagen, ne?
00:45:40: Ist gut, das so einzusehen für sich!
00:45:42: Und Leid ist ja in dem Sinne auch schon ein erster Schritt zur Erkenntnis.
00:45:46: Also wenn ich das für mich definieren kann, ok irgendwas läuft nicht so richtig rund, denn heißt das ja implizit Ich habe eine Vorstellung davon, dass es anders und eigentlich auch besser laufen kann und was ich auch sollte und den Weg dann zu finden, da braucht es wahrscheinlich ein bisschen Unterstützung.
00:46:05: Und dann kann ich mir vorstellen, dass sogar manche Menschen da draußen sind die das gar nicht so bewusst haben, dass da Leid ist.
00:46:12: aber irgendwie ist irgendwas doof, aber irgendwie hat vielleicht sowas muss so sein und es muss nicht sein.
00:46:17: Vielleicht noch mal ganz klares Verben für wir Menschen müssen nicht leiden sondern wir können auch unser Motiv, wir können einen Sport wahrscheinlich genauso machen nur ein bisschen anders Und haben einfach eine gute Zeit dabei.
00:46:33: Und natürlich darf das Training mal wehtun und so was, aber wenn zu häufig irgendwie das System auch meldet, irgendwas ist doof, es können kleine Erkältungskrankheiten sein oder sowas... Dann würde ich auf jeden Fall da mal hingucken und dann würde ich auch für werben dass es ein Leben ohne Leid geben kann.
00:46:55: Der Buddhist würde jetzt mir vielleicht wieder sprechen wird schon sagen, dass wir uns dahin entwickeln können.
00:47:01: Dass wir möglichst wenig Leid haben in unserem Sport, indem wir so lieben im Familienkontext was auch immer.
00:47:09: Braucht es nicht?
00:47:10: Das kann und darf uns gut gehen!
00:47:12: Ja das ist das, was ich am Sport so geil finde weil zumindest mir hilft es das so offensichtlich zu machen.
00:47:18: Ich finde das ja schön am Sport da... Es würde ich im Alltag, glaube ich, hätte mehr Schwierigkeiten das rauszufinden.
00:47:25: Also zumindest wenn es jetzt nicht offensichtlich ist ob dann Leid ist.
00:47:27: aber im Sport kann man das, man kann das körperlich fühlen also weil man ja auch in extremeren Situationen ist als im Alltag.
00:47:34: Wenn man sich belastet, wenn man trainiert und was auch immer was macht.
00:47:38: Und das fand ich immer schon am Sport eines der Gründe warum ich das irgendwann als vom Hobby aus zum Beruf machen durfte glaube ich weil's mich fasziniert hat wie man genau dafür sorgen kann dass man diese Weiterentwicklung geht, die ja auch eigentlich nie endet.
00:47:55: Das ist das was mich am allermeisten glaube ich antreibt.
00:47:57: Es gibt ja nicht glücklicherweise nicht perfekt aber es gibt auf dem Weg dahin ganz viele Situationen oder immer wieder noch mal Potenziale die man abgreifen kann in der Hinsicht.
00:48:08: Aber es beginnt oft damit von einem Leid ausgeht und man dann sagt, okay alles klar jetzt mach ich erstmal hier was grundlegend anderes.
00:48:16: Und das finde ich fantastisch und da ist Sport einfach eine riesen Möglichkeit.
00:48:19: Ich meine gerade Winter Olympiade, da ist so viel Leid mit dabei auch teilweise und es ist so gut dass... also natürlich tut's einem manchmal auch wahrhaftig leid aber es ist auch schön zu sehen wie das selbst auch im höchst professionellen Profisport ablaufen kann und wie dann doch immer noch mal etwas vielleicht schief gehen darf usw.
00:48:38: Ich find das fantastisch.
00:48:40: Ja, also gehört zum Progess natürlich dazu.
00:48:43: Und ich war gerade auch so ein bisschen bei Psychosomatik weil letztendlich ob es eine Kältungskrankheit ist oder ob sie Zipperleiden sind oder Achilles-Szene, da würde ich immer auf die komponente Psyche hingucken.
00:49:00: Ist da irgendwas was vielleicht einfach grad nicht so ganz rund ist?
00:49:03: Was nicht ganz passt?
00:49:04: Wenn er irgendwie so ein bissel zu viel Leid ist dann ist der Körper vielleicht auch ganz schön schlau, dass er mir dann meldet.
00:49:11: Guck mal irgendwo hin da ist irgendwas nicht ganz... Da läuft der Motor nicht ganz geölt und nicht ganz rund und ja.
00:49:20: Und das ist das was wir, ich meine, unsere tägliche Arbeit die wie auch bei Heißers zum Beispiel haben, ich sage es auch immer in großer Runde wenn ich viele Athleten vor mir sitzen habe Und auch wenn man die vielleicht gar nicht so im eins zu eins irgendwie coachen kann, aber wenn man den irgendeine Botschaft mitgeben will dann sage ich auch immer es gibt immer mal einen schlechten Tag.
00:49:42: Ich glaube das ist total okay dass es den gibt.
00:49:44: Es gibt mal Tagesform abhängig irgendwas wo man sich aber nicht allzu viele Gedanken darüber machen muss warum das jetzt gerade so ist.
00:49:50: Aber ich finde schon zwei schlechte Tage in Folge gibt.
00:49:52: was auch immer jetzt gerade schlecht heißt darf jeder für sich definieren.
00:49:56: Dann ist das immer schon signal nicht mehr einfach nur mit Tagesformen zu begründen, sondern ist schon so ein erster Anhaltspunkt dass man zumindest mal aufmerksam sein sollte und überlegen sollte woran liegt es jetzt?
00:50:11: Liegt das daran, dass ich zweimal in Folge schlecht geschlafen habe als Beispiel?
00:50:14: Wer meine Frage wo das jetzt eigentlich gerade herkommt.
00:50:17: Ist das ein pragmatischer Grund wie ich bin grad auf Dienstreise und im Hotel ist einfach das Bett scheiß und ist draußen laut?
00:50:23: Okay fair dann ist das möglicherweise der Grund.
00:50:27: aber Wenn es andere Gründe dafür gibt, dass man jetzt zu Hause gewesen ist und im gewohnten Umfeld zwei Nächte lang schlecht geschlafen hat.
00:50:35: Und den Klienten würde ich jetzt fragen...und was kann man denn dann machen?
00:50:39: Wenn die Frage auftaucht, hm, ist irgendwas komisch.
00:50:45: Ist irgendwas falsch?
00:50:46: Ist irgendwas anders?
00:50:46: Ist irgendetwas nicht ganz richtig?
00:50:51: Schon als quasi Lösungsorientierung gerade?
00:50:54: Was man da machen kann oder...?
00:50:56: Nee!
00:50:56: Erst mal was man dann machen kann um ... um mehr Erkenntnis gewinnen zu haben.
00:50:59: Weil man hat da ja eine Frage, was ist los?
00:51:06: Was ist denn jetzt los?
00:51:07: Ich habe es zwei Tage nicht gut trainiert und eine ganz klare Antwort kriegt man nicht direkt hin.
00:51:15: Also wenn die Antwort klar wäre dann würde man sich die Frage gar nicht stellen.
00:51:18: so ach du das ist los.
00:51:18: und deswegen aber was kann man dann machen um diese Frage klarer zu eruieren?
00:51:27: überhaupt erst mal sprechen.
00:51:29: Ja, weil ich... Also so geht's mir zumindest immer.
00:51:31: Ich hab das Gefühl irgendwas funktioniert jetzt hier nicht ganz und irgendwas ist nicht richtig.
00:51:38: Es ist egal ob das Training ist oder Beruf, Alltag war es auch immer was Und wenn ich das mit mir selber ausmache dann komme ich auf keinen Fall auf die Lösung Weil ich mir die nicht vergegenwärtige.
00:51:49: und Wenn ich das gefragt werde und dann reicht die einfachste Frage Dann fange ich an drüber zu reden.
00:51:56: Meistens wird es dann schon offensichtlich.
00:51:58: Ich war noch einen Schritt davor, ich kann mir nämlich vorstellen dass das erstmal Ruhe auch gut
00:52:02: tut.
00:52:04: Also erstmal Ruhr quasi als Erkenntnis für Bau.
00:52:07: hier ist irgendwas und ich könnte und vielleicht sollte mich mit irgendetwas beschäftigen.
00:52:14: Nämlich dann mit einem Gespräch oder mit einem... Ich öffne mich dafür aber erst mal in die Ruhe gehen.
00:52:19: Erstmal sammeln, erst mal auch akzeptieren okay?
00:52:23: Hier ist gerade irgendwie was in die falsche Richtung laufen
00:52:26: Und
00:52:26: dann erstmal die Ruhe zu gehen und vielleicht auch erst mal selbst zu reflektieren oder erstmal einfach mehr auf Signale hören.
00:52:34: Das kann in dieses Gespräch sein, das kann der Körper sein, der irgendwas meldet.
00:52:39: Und erstmal wahrnehmen was ist eigentlich gerade los?
00:52:43: Würde
00:52:43: mir total schwer fallen in diese Ruhe zukommen glaube ich im Sinne von... Ich glaube also es wird mir schwer fahren weil wenn's dann hektisch ist usw.
00:52:54: Soll
00:52:54: ja anders sein!
00:52:55: Über den überhaupt den Punkt hinzukriegen, finde ich ganz schwer.
00:52:58: Was ich mittlerweile schaffe ist wenn ich einmal im Monat meinen zwei Stundencoaching wo ich regelmäßig hingehe dann versuche ich dafür zu sorgen dass sich da klingt jetzt bescheuert aber ganz langsam hinfahre.
00:53:11: also das ist eine Fahrtstrecke von einer halben Stunde.
00:53:13: Ich nehme mir mal eine stunde Zeit dafür weil ich alles viel langsamer mache als normalerweise und vom von dem Kaffee machen bevor ich ins Auto steige Dann fahre ich entspannter.
00:53:26: Und das ist mein Teil, wo ich irgendwann für mich gelernt habe ... Das ist gar nicht mal so unbedingt bewusst aber ich gemerkt hab dass wenn ich da ankomme totes gestresst bin und bis vor die Tür noch telefoniert hab dann wird es meistens nicht so gut.
00:53:38: Na
00:53:38: klar!
00:53:38: So...
00:53:38: und wenn ich dabei ankomme und bin ein bisschen entspannt dann ist es besser.
00:53:43: aber die wahrhaftige Ruhe kommt gefühlt fast erst wenn ich anfange zu reden, wenn ich zwei drei gute Fragen gestellt bekommen hab dann mir das vor Augen vorm Kern.
00:53:53: Okay, finde ich total spannend weil eigentlich meint dich genau dass erst mal die Ruhe kommen und die Ruher aktivieren für Gespräch oder was auch immer.
00:54:03: Gespräche sind schon gut andere Sachen sind auch gut.
00:54:06: aber erstmal sich selbst zu gönnen dass da gerade ein Prozess am Laufen ist oder ein Prozess anlaufen soll und dafür sich die Ruhr zu nehmen langsam spazieren zu gehen Das ist für manche vielleicht anstrengender als Narrenman.
00:54:24: Ach so, oder?
00:54:25: Ich darf mich auch wirklich zwiegespalten manchmal weil... Also nee eigentlich bin ich das nicht aber ich mache das jeden Morgen gezwungenermaßen den Anfang strichen weil ich habe vier Beine der morgens morgens raus.
00:54:37: und eigentlich liebe ich das total und freue mich da total drüber.
00:54:42: und es ist auch ein Ritual geworden vorher einen Kaffee und Wasser zu trinken und dann vor die Tür zu gehen und auch irgendwie auch ein bisschen länger zu gehen usw.. Und es gibt aber auch Tage, da strengt mich das umso mehr an.
00:54:53: Weil dann komme ich in die Ruhe und mache mir noch mal Gedanken über gewisse Dinge... ...und dann bin ich da echt oft gefangen!
00:54:59: Und dann merke ich wie mich das manchmal auch...
00:55:02: Dann liegt's am Workload ne?
00:55:04: Genau!
00:55:05: Ja ja total!
00:55:06: Also das ist so..dann hab' ich die Ruhr auch über ein Problem nachzudenken manchmal.
00:55:11: Und dann wirds auch im weiteren Verlauf wenn ich zurück bin Ist das mein Signal dafür, dass ich weiß okay wenn der Spaziergang schon so gewesen ist?
00:55:21: Dann ist auf jeden Fall gerade irgendwas nicht in Ordnung.
00:55:23: Jetzt müssen wir mal hier was machen und glücklicherweise also zumindest in den allermeisten Fällen kriege ich das hin, dass dann die Ruhe kommt und man sich da nur einsetzt und sich überlegt ok alles klar oder mal irgendwas anders macht.
00:55:35: Was hilft ihnen die ruhe zu kommen.
00:55:37: sportmachen zum beispiel hilft dann wahnsinnig gut finde ich immer.
00:55:40: also dann bin Ich einfach ein bisschen entspannter danach.
00:55:46: Also ich spiele dir auch sehr gerne Fußball, neuerdings auch mit dir.
00:55:50: Du aber sehr gut!
00:55:52: Du hast aber schöne Handballskills drauf und geretscht.
00:55:55: Schöne Halle wie ein alter Handballer,
00:55:57: das stimmt ja.
00:55:58: Das war
00:55:58: direkt beim ersten Training die Gerätsche ausgepackt.
00:56:00: Sehr gut!
00:56:01: Auch gar nicht nötig gewesen.
00:56:02: War kein Gegnerkontakt, war einfach nur für die...
00:56:04: Meterweit entfernt da ein bisschen giga was?
00:56:06: Für die Galerie.
00:56:07: Ich
00:56:08: stand dabei und hab's quietschender Haut gehört.
00:56:11: Das hat mich ein bisschen gefreut.
00:56:12: Die
00:56:12: Haut hat es nicht gemerkt weil sie hat über Jahrzehnte auf Asche gegrätscht d. h., die ist an der Stelle absolut taub Die ist so oft aufgescheuert gewesen und wieder zusammengewachsen, da sind keine Nerven mehr drin.
00:56:23: Keine Schmerz halt.
00:56:24: Da kommt nichts mehr an.
00:56:25: Ja sehr gut!
00:56:26: Ich wollte gar nicht was Fußballes gehen oder Handball.
00:56:29: Sondern über meine.
00:56:32: Ich gehe halt gerne joggen Und ich genieße es total, da wirklich auch kein Telefon dabei zu haben und keine nix und habe mich neulich nochmal gefragt ja wie läuft's denn?
00:56:45: Linken Fuß und rechten Fuß davor.
00:56:47: Da hab ich Laufschuhe, die sind ganz gut!
00:56:49: Aber wie ich laufe auf Zeit,
00:56:52: auf
00:56:53: Entfernung, auf Puls und so... Und da konnte ich gar keine Antwort geben und ich fand es richtig gut weil ich laufst so wie's sich anfühlt.
00:57:01: Du bist ja im Triathlon-Podcast.
00:57:02: Achtundneunzig Prozent der Hörerinnen und Hörern haben dich gerade erschrocken.
00:57:04: Ups!
00:57:05: Und haben gesagt was?
00:57:06: Das geht auch!
00:57:07: Wie
00:57:07: will er das denn
00:57:08: machen?!
00:57:09: Ich habe ein paar Triathleten auch schon begleitet und betreut.
00:57:12: eine wahnsinnige Erlösung sein, es auch mal zu machen.
00:57:19: Ohne Uhr und was auch immer Schnickschnack ohne Daten zu laufen.
00:57:24: Einfach nur für sich.
00:57:25: Es kann anstrengend sein ungewohnt und manche denken jetzt wirklich vielleicht oh Gott wozu denn eigentlich laufen dann?
00:57:35: Aber das ist ja der ganz spannende Frage.
00:57:36: Wozu denn dann laufen?
00:57:37: Ich mache das manchmal so dass ich Wenn ich an einem Punkt komme, gerade mit so Athleten die ich noch nicht so lange habe oder mit denen auch ein bisschen Abstand habe.
00:57:45: Da mach' ich das manchmal so mit diesem Herzrückwenns-Messer an der Brustqualität ist ja ein relativ günstiger Sensor dass wenn ich gemerkt hab', dass den das wirklich stressbar ist, sag' ich schmeiß den weg.
00:57:57: und dann sagen die so wie?
00:58:00: Sag' ich genau so wie ich es gesagt hab'.
00:58:01: Schmeiss den bitte einfach weg!
00:58:03: So, also vielleicht noch nicht in Müll aber schmeißt ihr mal ganz weit weg in irgendeine Ecke wo du den auch erstmal so schnell nicht wiederfindest und so.
00:58:10: Weil sondern was soll aktiviert werden?
00:58:12: Hey
00:58:12: einfach mal das Gefühl walten lassen und mal hör mal in dich rein sag mir mal wie es dir geht und ließ man nicht ab was der Herzwirkensmesser sagt wie es Dir geht Und
00:58:21: vielleicht auch mit dem Hintergedanken oder hintergefühl dann einfach noch stärker auf den sich auf seinen Körper vielleicht zu identifizieren und nicht bezahlen.
00:58:32: auch ja auch sensibler, dass man nicht in ganz positiven Sinne sensibil zu sein.
00:58:38: Dass der Körper das schon echt gut macht
00:58:41: voll.
00:58:41: also das ist ein wahnsinniges Regulations Instrument.
00:58:46: unser Körper der weiß doch im Prinzip immer was gut für uns ist und wenn wir da nicht richtig hinhören dann denken wir der Körper wüsst es nicht.
00:58:58: aber
00:58:59: vom Ding her kann es ja eigentlich nur so sein, dass wir als biologisches Instrument oder biologisches Wesen wahnsinnig viele Informationen aus diesem Ding daraus holen können.
00:59:14: Und wenn die manchmal sind, die fegelleitet oder was fegeleitet aber manchmal sind das Informationen wie Schmerz und der vermittelt mir doch etwas ganz klar.
00:59:24: So natürlich geht's darum auch nicht zu wenig zu viel sensibel zu sein, sondern dann auch eine gute Wahrnehmung herzugestalten und hinzubekommen.
00:59:34: Es ist nicht immer einfach aber wenn man das gut kann oder gut hinbekommt hat man es sein ganzes Leben lang.
00:59:42: Ja ich sage mal oft wenn ich gefragt werde welche Metrik jetzt die wichtigste ist in der Trainingssteuerung?
00:59:47: Und du kannst ja dann Leistungen, Herzfrequenz erstmal werde ich nur immer nur das gefragt beim Radfahren, Leistung oder Herzfreqenzen sag' ich aus einem vergessen und frage ich auch welche Dann löse ich auf mit dem Körpergefühl, beim Laufen hast du dann noch Geschwindigkeit und Herzrequenz im Körper gefühlt.
01:00:02: Und wenn ich gefragt werde oder ich werde oft gefragt in der und der Situation auf welche Metrik soll ich denn setzen?
01:00:10: Sei ich immer auf alle und im Zweifel.
01:00:12: also es gewinnt immer das Körpergefühl.
01:00:14: was auch immer die anderen Sachen sagen ist egal.
01:00:16: Wenn das körpergefühl irgendwas anders sagt, dann gewinnte das Körpergefüll ganz ist eine... Also und dann wird's eigentlich einfach weil dann kann man nämlich Hingehen und genau wie du es gerade gesagt hast kann sich darauf verlassen auf die Signale, die da gesendet werden.
01:00:30: Und das was ich daran ganz wichtig finde ist Ich glaube die Leute haben immer den Kontext dass das in irgendeiner Form negativ sein könnte.
01:00:38: also ich höre auf die signale Du bist grade vielleicht gesagt das wie ein schmerz und so.
01:00:42: Ich sehe es eigentlich in die andere richtung weil ich glaube oft Dass diese diese Metrigen so wichtig und so sehr ich sie mag so wichtig ich sie finde so sehr sie mag aber Ich glaub, oft schränken die auch ein.
01:00:54: Weil das Körpergefühl kann halt auch sagen, Alter heute geht's richtig geil und dann machen wir bitte...
01:01:00: Aber die Metrik sagt ja heute
01:01:02: nur
01:01:02: achtzig Prozent?
01:01:03: Und
01:01:03: so wie davor gegeben usw.
01:01:05: Guck mal bitte dass du da nicht drüber gehst und so weiter und sofort und das Körper gefühlt sagt so, boah ich hab Bock!
01:01:11: Das kann hier richtig gut werden und das finde ich ist sehr häufig der Fall und das unbedingt gerne vermeiden.
01:01:16: wenn man das Gefühl hat hier ist richtig ... Hier geht heut richtig was, dann auch richtig was auspacken Super gut.
01:01:23: Ja, total traurig wenn man sich dann hemmt und es nachmerkt dann so oh Mann der wird auch mehr gegangen und hat sich gemacht und da hat er dann aber auf die Zahlen oder auf den Trainingsplan gehört und sowas ist ja also ganz klar mehr aus Gefühl hören.
01:01:36: Genau Körpergefühl.
01:01:38: Und bestenfalls in einem Coaching gibt's wegen mir ein Trainings-Plan wo irgendwas draufsteht.
01:01:43: aber darum rum ist das Coaching welches sagt ey und wenn du nicht gut fühlst dann auf gehts.
01:01:48: Gib
01:01:48: Gas!
01:01:49: Dann gib Gas.
01:01:51: Super Stefan, vielen lieben Dank.
01:01:53: Ja?
01:01:55: Siebenzwanzigster bis neunzwanziger März, zwanzigter bis vierundzwanziester April noch zwei Plätze frei und wir sehen uns nicht erst am siebentwanzigsten März sondern spätestens nächste Woche wieder.
01:02:06: Wir beiden?
01:02:07: Ja.
01:02:08: Locker.
01:02:08: Ja.
01:02:09: Spätestens beim Griechen.
01:02:10: Am Donnerstag Fußball.
01:02:12: Ich bin leider nicht da.
01:02:14: Schade!
01:02:15: Aber nächste Woche wird er auf jeden Fall.
01:02:17: Muss Karneval feiern gehen.
01:02:19: Du fährst jetzt Karaneval rein.
01:02:21: Jeder, der hier zuhört weiß, dass das nicht richtig ist.
01:02:24: Stefan, danke schön!
01:02:25: Bis zum nächsten
01:02:25: Mal.
01:02:25: Ich tack dir an, Björn.
01:02:26: Tschau.
01:02:27: Tschüss
01:02:28: Das war die aktuelle Junkmiles-Episode.
01:02:30: Vielen Dank fürs Zuhören!
01:02:31: Und wenn dir diese Folge gefallen hat und du den JunkMiles Podcast generell ganz anständig findest, abonnier uns gern auf den gängigen Podcastkanälen.
01:02:40: Richtig glücklich machst du uns mit einer fünf Sterne Bewertung, die du zum Beispiel bei Spotify oder Apple-Podcasts abgeben kannst.
01:02:47: Vielen lieben Dank und bis zum nächsten Junk Miles Donnerstag!
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