Stärken- oder Schwächenjagd: Wie du deine größten Hebel findest (#39)
Shownotes
Ein Blick auf die kommende Saison – und sofort die klassische Frage: Müssen wir unsere Schwächen ausmerzen? Oder sind unsere Stärken der bessere Hebel?
In dieser Folge sprechen Björn und Sandra über das, was im Sport (und im Leben) fast immer unterschätzt wird: Einordnung. Denn „Stärke“ und „Schwäche“ sind selten objektive Fakten – sie hängen davon ab, woran du sie misst, welches Ziel du hast und was dich der Weg dorthin kostet.
Dazu der JUNKMILES-Klassiker: Trainingsqualität heißt nicht „hart“ – sondern zwei Fragen: Wozu mache ich die Einheit? Und wie setze ich sie um?
Außerdem geht’s um wiederkehrende Muster, die Leistung limitieren können – Schlaf, Ernährung, Routinen – und warum Coaching im Kern oft nur bedeutet: die richtigen Fragen zu stellen, bis plötzlich Klarheit entsteht.
Viel Spaß mit der neuen Folge JUNKMILES 🎧
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Transkript anzeigen
00:00:02: Wie immer, zwei Fragen.
00:00:04: Wozu ist das jetzt gerade gut?
00:00:06: Und wie setzt man das um?
00:00:07: Und die Wozufrage ist die wichtigste.
00:00:10: Und wenn man das nicht beantworten kann bei einer Trainingseinheit, die halt echt zährend ist, ja, da passt der Link nicht mehr aus Training und der Idee, die dahinter steht.
00:00:23: Eine Schwäche könnte aber ja auch so was sein, wie eine Konstanz immer zu haben.
00:00:30: Absolut.
00:00:31: Also, eine Stabilität im Abrufen der Leistung, wo wir uns die Frage stellen dürfen, kommt die auf?
00:00:38: und wenn nein, warum nicht?
00:00:40: Adequate Ernährung rund ums Training.
00:00:41: Das ist ein Klassiker.
00:00:43: So, lass mal aufhören, Scheiße zu essen zum Beispiel.
00:00:46: Auch da fällt mir ein Profitriathlon-Beispiel ein.
00:00:49: Von einem Profitriathleten ein durchaus bekannter Profitriathlet, der mir gesagt hat, dass er dass es für ihn gewöhnlich ist, zwei, drei mal die Woche zu McDonalds zu gehen.
00:01:27: Wer macht die Einleitung?
00:01:30: Ich hab schon Luft geholt, soll ich einleiten?
00:01:32: Moin und herzlich willkommen.
00:01:34: Ich hab schon Luft geholt und heute ist Junk Waltz Donnerstag.
00:01:37: Und hier ist wieder euer Lieblings-Podcast.
00:01:39: Mir gegenüber, Sandra von Auff.
00:01:40: Moin, Sandra.
00:01:41: Moin, wie hören?
00:01:42: Na?
00:01:42: Na?
00:01:43: Wie ist die Lage?
00:01:44: Es reicht schon.
00:01:45: Wir können dann aufhören nach dem Na, das Norddeutscher-Podcast.
00:01:47: Wir dürfen dann einfach ... Lassen wir noch die Spur eine Stunde laufen.
00:01:51: Das ist kein Problem.
00:01:52: Also Norddeutscher wird es nicht.
00:01:54: Ich bin ja aus Friesen.
00:01:58: Bin ja auch gerne.
00:01:59: Aber sehr witzig.
00:02:02: Sind ja immer so Gespräche.
00:02:04: Wenn man mal mit der Familie telefoniert, läuft immer nach dem gleichen Muster ab.
00:02:08: Moin, moin.
00:02:09: Na?
00:02:10: Joa.
00:02:11: Joa.
00:02:11: Passt.
00:02:13: Joa.
00:02:14: Und sonst?
00:02:14: Joa.
00:02:15: Joa.
00:02:16: Tschüss.
00:02:18: Toll, aber ist doch super.
00:02:19: Ich meine, und am Ende des Tages, es geht ja nur um das Gespür, ob alles in Ordnung ist.
00:02:23: Das muss ja nicht immer mit Worten geredet werden.
00:02:26: Nur weil ich drei ganze Sätze am Stück sprechen kann, heißt es, ich sei die Latina unter denen aus
00:02:31: Friesen.
00:02:32: So.
00:02:33: Sehr gut.
00:02:34: Ja.
00:02:34: Wunderbar.
00:02:35: Wie finden wir jetzt die Überleitung zum heutigen Thema eigentlich?
00:02:38: Ganz einfach.
00:02:39: Super, hau raus.
00:02:40: Ja, wir sagen einfach, wir ... Also sagen jetzt worüber wir uns heute unterhalten.
00:02:45: Ich finde es ein mega spannendes Thema und zwar wir sprechen über Stärken und Schwächen und zwar.
00:02:51: Womit fangen wir denn jetzt alle im neuen Jahr?
00:02:53: Wollen wir unsere Schwächen ausmerzen oder fangen wir an, weil es ja viel motivierender sein könnte?
00:03:04: Unsere Stärken.
00:03:06: zu nutzen und noch weiter auszubauen.
00:03:08: Wieso könnte das denn motivierender sein?
00:03:10: Weil es ja viel mehr Spaß macht.
00:03:12: Mach mal, hast du ein Beispiel dafür?
00:03:15: Ich hab ein sehr konkretes Beispiel von einer Obitriatletin, die die leidenschaftliche Läuferin ist und das Gefühl hat, dass das beim Schwimmen so ist, dass das die einzige, ich hab's auf Instagram noch mal gesehen, das sei die einzige Sportart, bei der man irgendwie Tausend Stunden trainieren kann, ohne dass sich was tut.
00:03:40: Ja.
00:03:40: So, und beim Laufen zum Beispiel würde ich jetzt anhand dieser ganz zufällig gewählten Hobby-Triatletin, die macht sehr viel schneller Fortschritte beim Laufen, was ja dann Spaß macht und motiviert und beim Schwimmen nicht so.
00:04:01: Ausgehend von welchem Standpunkt bei der Hobby-Triatletin?
00:04:06: Also ist die, würde die Entwicklung immer in gleichem Maße verlaufen oder hängt das auch ein Stück weit davon ab, wo diejenige gerade so sich befindet auf ihrem Leistungslevel?
00:04:17: Müsste ich sie fragen.
00:04:19: Okay, gut.
00:04:21: Danke Olli Kahn für das sprechende dritter Person.
00:04:24: Auch immer wichtig.
00:04:26: Ja.
00:04:28: Nee, super.
00:04:28: Also ich bin, also bei der Überschrift der Folge.
00:04:33: Erstmal habe ich mich zugegeben gefragt, was meine Stärken und Schwächen sind, wenn ich die so kennzeichnen müsste.
00:04:38: Das
00:04:39: ist toll, das habe ich mich auch gefragt.
00:04:40: Und was ist bei dir bei rausgekommen?
00:04:43: Ich dachte, es ist super, wenn wir das live besprechen.
00:04:46: Ich wollte nicht so mutmaßen.
00:04:47: Wir haben heute schon eine Schwäche.
00:04:50: Die Organisation von Bügelwäsche ist nicht ...
00:04:53: Das ist nicht meine Schwäche, das ist
00:04:54: nicht deine Stärke.
00:04:55: Die von anderen zu Hause.
00:04:56: Ich
00:04:56: hab gesagt, die Organisation von
00:04:59: ... Ach so, die Delegation quasi auch noch.
00:05:02: Wir haben gerade versucht ...
00:05:04: Meine Stärke ist Delegieren und meine Schwäche ist ein vernünftiges Verhältnis für die Arbeitseinteilung im Haushalt zu haben.
00:05:10: Die Regie hat gerade versucht, Björns Polova noch irgendwie glatt zu ziehen.
00:05:14: Ja, hat nicht geklappt.
00:05:18: Ja ...
00:05:19: Deine Frau hat auch gesagt, sie findet das viel besser, wenn du Hemden trägst.
00:05:23: Ja.
00:05:25: Und ich will ein Quero-Land.
00:05:27: Das
00:05:28: ist der Grund, warum ich das einfach genau anders mache.
00:05:31: Ich bin mir gerade nicht sicher, ob wir über deine Stärken oder Schwächen sprechen.
00:05:34: Ich ehrlich gesagt auch nicht.
00:05:36: Ich kann aber sagen, dass Bügel nicht zu meinen Stärken gehört.
00:05:40: So viel ist schon mal sicher.
00:05:41: Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal gebügelt habe.
00:05:43: Das ist viele Jahre her.
00:05:45: Das muss vor der ersten Amtszeit von Donald Trump gewesen sein ungefähr.
00:05:49: Und
00:05:50: glaubst du, dass das auch einen Zusammenhang haben könnte, will jetzt wirklich einen, ne, ne, ist jetzt hier ganz, ich versuch gerade eine ernste Rückleitung zum ernsten Thema zu haben.
00:06:06: Wie viel Spaß man an einer Sache hat, ob eine Stärke, eine Stärke ist.
00:06:14: ob man viel Spaß hat an etwas, weil es eine Stärke ist oder ob es eine Stärke ist, weil man viel Spaß an etwas
00:06:20: hat.
00:06:21: Ja.
00:06:22: Ich finde den Punkt total gut.
00:06:24: Und wenn ich jetzt, und jetzt wirklich, ich gehe mit dir bei der Seriosität, ich glaube, dass zum Beispiel bügeln jetzt in dem Falle auch nie meine Stärke werden könnte, weil ich da nie einen Flow entwickeln würde.
00:06:38: Also das wäre nie irgendwas, bei dem ich sagen würde, alles klar, mach ich tagtäglich.
00:06:42: Und weil ich das tagtäglich mache, bin ich da so geschickt drin, dass sich das jeder Handgriff sitzt.
00:06:48: Und viele kennen das auch aus dem, muss jetzt gar nicht Training sein, sondern vielleicht auch aus dem Alltag, dass einfach wirklich, wenn so, wenn man irgendwann das Gefühl hat, dass so ein gesunder Automatismus sich einstellt.
00:07:00: Und es gibt ja auch, ich weiß nicht, sagen ungesunde Automatismen, aber halt wirklich irgendwas, was dann so unterbewusst völlig automatisiert abläuft.
00:07:09: Das kann ja auch richtig geil sein.
00:07:11: Da kann man auch richtig viel Spaß mit haben.
00:07:13: Und das ist sicherlich eine Geschichte, die wahrscheinlich einzig und allein bei Stärken funktioniert.
00:07:19: Und nicht, wenn ich weiß, Gott will drüber nachdenken muss, dass mir das jetzt hier überhaupt keinen Spaß macht und da noch überlegen muss, was ich als nächstes machen muss.
00:07:25: Und dann irgendwie noch auf die Uhr gucken muss, wann es endlich vorbei ist, so ungefähr.
00:07:30: Und da gehe ich schon total mit.
00:07:32: Du guckst also beim Bügel auf die Uhr, wann es vorbei ist und nicht auf den Pullover, ob der Glatt ist.
00:07:36: Das erklärt wirklich einiges.
00:07:38: Das ist immer ein Zeitprinzip.
00:07:40: Ich versuchte, so in Schritten zu erarbeiten.
00:07:42: Erst mal einfach zwei Minuten das ganze Ding durchziehen und dann erst mal die Brocken wieder an die Ecke schmeißen.
00:07:46: So ist das Prinzip und deswegen kommt da kein Flow auf.
00:07:49: Also für niemanden in zu Hause, das ist klar.
00:07:52: Ich lerne hier immer so viel für mein Leben.
00:07:54: Also ganz abseits auch vom Sport.
00:07:56: Das bin ich
00:07:56: wirklich toll.
00:07:56: Das ist ein Live-Coaching-Podcast.
00:07:59: Davon lebt ja einfach von den Inhalten fürs Leben.
00:08:02: So kann man's genauso sagen.
00:08:03: Richtig
00:08:03: gut.
00:08:04: Wo sind denn deine, also bügeln ist deine Leidenschaft nicht und somit auch keine große Stärke.
00:08:08: Was würdest du denn als eine sehr große Stärke von dir bezeichnen?
00:08:13: Ruhig eine, die zum Team passt.
00:08:16: Ich glaube, meine große Schwäche liegt darin, mir meiner Stärke nicht unbedingt immer bewusst zu sein.
00:08:20: Das liegt daran, dass mein Erfahrungslernen nicht unbedingt sehr gut ist.
00:08:24: Also ich habe durchaus, ich werde das beim nächsten Mal mit...
00:08:27: Wenn Erfahrungslernen, muss ich kurz mal...
00:08:30: Ja, das du, also... Ich bin nicht unbedingt gut darin, selber bewusst zu erleben, dass jetzt irgendwas gut gewesen ist.
00:08:40: Es ist durchaus so, dass das ... Das meine ich jetzt wirklich ernst.
00:08:43: Das ist jetzt kein Spaß.
00:08:45: Das kann ich wirklich ... Bei dir klappt das besser.
00:08:47: Du hast ein großes P in deinem Persönlichkeitsprofil.
00:08:51: Was heißt das noch mal?
00:08:53: Das sind durchaus ... Typen oder dass ein Teil des Profils, welches durchaus bei Ausprägung in der Lage ist, so auch Erfahrung nochmal ganz anders wahrzunehmen.
00:09:02: Und das, jetzt will ich nicht sagen, es fehlt mir, also es ist jetzt nicht pathologisch in der Sicht.
00:09:06: Aber das ist durchaus wirklich eine Sache, das meine ich ernst, die mir echt schwer fällt.
00:09:10: Also aufmerksam darauf zu werden, was ich jetzt irgendwie gerade gut mache, das ist durchaus nicht so leicht.
00:09:17: Das funktioniert viel so über externe, jetzt gar nicht, nicht über Zuspruch, sondern eher über so Signale und Zeichen, die mir dann zeigen, ah, das habe ich gut gemacht.
00:09:28: Ich habe zum Beispiel also wirklich selten auch die Situation, dass ich mir so richtig cool bewusst mache, wie toll sich jetzt hier das Training gerade angefühlt hat oder so was in der Art.
00:09:37: Es ist eher dann so, dass ich denke, ah, die Erzei können es heute ein bisschen tiefer bei gleicher Leistung, das ist ein gutes Zeichen, mir geht es auch ganz okay, jo, passt.
00:09:42: Super.
00:09:43: Und das muss ich mir aber schon selber sagen.
00:09:45: Und da ist aber jeder, also... Deswegen auch so das stärken Schwächenprinzip.
00:09:51: Die Frage ist ja durchaus immer, also erst mal ist eine sprachliche Sache, Schwäche ist ja immer relativ.
00:09:57: Das ist immer meist ein Potenzial, welches noch ein bisschen größer ist als das Potenzial, welches wir in der Stärke haben.
00:10:04: Und dann ist die Frage, ob ich mir das überhaupt so richtig kenntlich machen kann.
00:10:09: Und das meine ich jetzt wirklich ernst.
00:10:10: Mir persönlich fällt das durchaus schwer, meine Stärken rauszuarbeiten.
00:10:14: Ich glaube, meiner Schwächen bin ich mir deutlich besser bewusst.
00:10:17: Also, da kann ich durchaus sehr viele aufzählen, die mir klar sind.
00:10:23: Das liegt total mit sich.
00:10:24: Das hab ich so rum nicht eingeschätzt.
00:10:25: Mhm,
00:10:25: doch durchaus.
00:10:27: Ja, und also ... So ist aber auch jeder Persönlichkeitstyp unterschiedlich, ne?
00:10:32: Also, das ist ja dann irgendwas, jetzt wollen wir nicht zu viel abdriften in das Thema Persönlichkeitstypen, aber ... das ist durchaus irgendwas, wo ich dann auch gemerkt hab im Laufe der letzten Jahre, wann so einen Stärken rausfinden, gut klappen kann.
00:10:46: Und war nicht.
00:10:47: Und der Typus gibt es aber deutlich mehr her, eher erstmal die Probleme zu sehen, als jetzt, und nicht die Lösung.
00:10:55: Die Lösungen sind mir dann auch oft klar, aber nicht mit dem passenden Reward, wie wäre das deutsche Wort dafür.
00:11:01: Mit dem passenden, mit der passenden Genugtuung ist nicht richtig.
00:11:05: Wie wäre die Übersetzung?
00:11:07: Also klar, was ich sagen will, dass die subjektive Belohnung so in der Art, also das ist, ich finde auch das Ganze, Belohnungssystem bei so, wenn so Moroutinen bilden und so weiter geht, finde ich auch sehr schwer, weil so eine Belohnung ist für mich so, ja, weiß ich nicht so ganz was das, was ich da, was ich für mich jetzt wirklich als Belohnung erachten würde.
00:11:30: Ja, aber soll jetzt auch nicht heute meine Stärken und Schwächen gehen, ehrlicherweise.
00:11:35: Gucken wir
00:11:36: mal.
00:11:37: Oder so.
00:11:38: Wie wichtig ist das denn für Athleten?
00:11:39: Was wird so sagen, dass sie ihre Stärken und Schwächen kennen?
00:11:44: Woran machen wir fest?
00:11:45: Ähm,
00:11:46: ja, das ist ja die, das ist ja eine riesen Frage.
00:11:49: Das ist irgendwas mit Stärke, ist ja auch sehr subjektiv, ne?
00:11:53: Genau, aber ich glaube, damit geht es, glaube ich, als Allererstes los, ne?
00:11:57: Die Frage der Bewertung, aus welcher Betrachtungsweise sehen wir das jetzt?
00:12:01: Wenn ich ganz sachlich an die Sache rangehe, dann können wir jetzt hingen und können uns überlegen, weiß ich nicht, machen wir kurz das Triathlon-Beispiel und jetzt mach ich das.
00:12:09: gemäß meinem Persönlichkeitstyp sehr analytisch und wir überlegen jetzt Anfang der Saison oder wegen mir jetzt gerade hier Anfang Februar.
00:12:18: Überlegen wir, was wir im Sommer für eine Zielsetzung haben.
00:12:20: Wir machen einen Iron Man und wir wollen heute festlegen, was jetzt welche Disziplin gerade meine Stärke ist und welche meine Schwäche ist und demnach festlegen, wie viel Potenzial ich habe, um in fünf Monaten Zeit gut zu machen.
00:12:34: So, es wäre vom Prinzip her.
00:12:35: erst mal ein einfaches, das wir überlegen können.
00:12:38: Ich schwimme so gut, ich fahre so gut Rad und ich kann so gut laufen.
00:12:42: Und jetzt bedarf es einer realistischen Einschätzung auf Basis von, weiß ich nicht, wegen mir jetzt gerade, wir bleiben mal analytisch von ein paar Daten anhand derer ich dann sagen könnte, weil das Potenzial in den einzelnen Disziplinen so und so ist, brauchen wir folgendes, sagen wir jetzt zumindest mal Zeitbudget, machen wir es mal einfach, um das zu verbessern.
00:13:04: lohnt sich das ja oder nein?
00:13:06: also wenn ich jetzt gerade bisher immer eine stunde forty geschwommen bin über die drei kommer acht kilometer weil ich einmal die woche im wasser war wäre jetzt die frage ok wie viel zeit kann ich dabei rausholen?
00:13:16: wenn ich jetzt zum beispiel zwei oder dreimal die woche ins wasser gehe so und da könnte ja potenzial drin liegen maßgeblich so viel dass man sagen würde ok ich ich nehme das quasi in kauf.
00:13:28: also letztendlich Aufwand und Ertrag und gehe jetzt zweimal oder dreimal oder viermal und auch immer was in der Woche schwimmen.
00:13:40: Um da jetzt gerade eine halbe Stunde rauszuholen.
00:13:44: Und das wäre ja erst mal eine sehr rationale Betrachtungsweise.
00:13:51: Haken bei der Geschichte ist aber ja immer, dass jetzt noch ganz viele Faktoren hinzukommen, die eben nicht einfach nur analytisch sind bei der Betrachtung der Zielzeit oder der Zeit der einzelnen Disziplinen, sondern sich ja zum Beispiel die Frage stellt, Was bedeutet das in der Organisation des Alltags?
00:14:08: Wie ist das eigentlich motivational?
00:14:11: Vielleicht auch, dann darf man sich das Ganze physiologisch die Frage stellen.
00:14:14: Also ist das Potenzial überhaupt irgendwie, kann ich das ergreifen?
00:14:17: Und wenn ja, in der Zeit ...
00:14:18: Was kann ich erreichen?
00:14:20: Was kann ich ... Genau.
00:14:22: Aber ich schwimme so ein tolles Beispiel, weil es einfach wahnsinnig zeitaufwendig ist und ... weil es wirklich lange dauert.
00:14:32: Also sagen viele, sag ich.
00:14:34: Aber ... bestimmt auch viele Menschen, bei denen das anders war.
00:14:38: Aber das ist einfach lange dauert, um da wirklich was rauszuholen und wirklich deutlich schneller zu werden.
00:14:44: Also es ist aus meiner Sicht und für mich wäre es deutlich einfacher, fünfzehn Minuten schneller zu laufen, als fünfzehn Minuten schneller zu schwimmen jetzt auf so eine Strecke.
00:14:58: Super.
00:14:59: Und
00:14:59: dann kann ich mich ja fragen... Das wäre eigentlich ein gutes Stärkenschwächen-Beispiel.
00:15:05: Ja.
00:15:08: Dass es mir sehr viel leichter fallen würde und es auch sehr effizienter wäre für mich persönlich vom Training her, die eher mein Laufen zu verbessern und schneller zu machen, deutlich weniger Aufwand als aus mir selbst eine schneller Schwimmerin zu machen.
00:15:25: Ja.
00:15:26: Und jetzt manchmal, also sag mal ganz kurz.
00:15:29: zeitlich ungefähr, wo du dich einordnen würdest, so als Orientierung für die Leute.
00:15:33: Also wenn du jetzt sagst, ist Zustand zu schneller werden, also einfach nur ganz grob.
00:15:37: Du wirst jetzt nicht daran gemessen, sondern es geht nur um die Einordnung.
00:15:41: Ähm,
00:15:43: ist so, was würdest du jetzt genau wissen?
00:15:44: Also Zielzeit beim Ironman im Sinne von, wo du grade denken würdest, dass du ungefähr stehst.
00:15:52: Und vielleicht sowas wie, wo du hinwollen würdest, aber dir der Aufwand zu groß zum Beispiel zu sein scheint.
00:15:58: Ähm, keine Ahnung, auf die drei Komma Acht, also wahrscheinlich wirklich letzte Gruppe.
00:16:04: Was ist es dann, eins, dreißig oder so?
00:16:06: Ja, sagen wir mal.
00:16:07: Sagen
00:16:07: wir einfach mal.
00:16:08: Ja.
00:16:08: So, und jetzt mach ich das, ähm, jetzt erweitern wir das Beispiel.
00:16:11: Jetzt werden wir eine halbe Stunde schneller gedanklich.
00:16:13: Und wir haben jetzt ein Schwimmer, der schwimmt eine Stunde für die drei Komma Acht Kilometer.
00:16:17: Was ja durchaus schon richtig gut ist.
00:16:19: Ja.
00:16:19: So.
00:16:20: Und da ist jetzt zum Beispiel auch die Frage, ähm, wenn der sich verbessern wollen würde, was müsste der jetzt gerade dafür einbringen?
00:16:28: So, und jetzt... machen wir eigentlich genau das, was bei diesem ganzen Thema extrem wichtig ist, denn wir sorgen für eine Einordnung des Ganzen.
00:16:35: Und das ist immer das, finde ich, worum es egal bei welchem Thema, wenn wir rausfinden wollen, wie viel Potenzial da auch ist, immer auch eine gewisse Einordnung brauchen, die nötig ist, um die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen.
00:16:48: Beispiel, der geht bisher dreimal die Woche schwimmen, vielleicht, und schwimmt deswegen eine Stunde auf drei Komma acht Kilometer.
00:16:56: So, jetzt ist die Frage, wenn der schneller schwimmen wollen würde.
00:17:00: Was müsste der da vereinbringen, um das zu machen?
00:17:03: Und wenn wir jetzt hingehen würden und sagen, okay, wir erweitern das mal linear, der geht jetzt vielmal die Woche schwimmen, dann müssten wir uns die Frage stellen, was kommt denn dann dabei raus?
00:17:14: Also,
00:17:14: was kann er überhaupt damit erreichen?
00:17:16: Sind das
00:17:16: dann acht Minuten, die der rausholt, so dass wir sagen würden, jo, passt, ist sicherlich irgendwie noch mal eine signifikante Verbesserung.
00:17:25: Oder sind das am Ende zwei Minuten, die wir sogar noch nicht mal einplanen können?
00:17:29: Also, wer ist in der Lage hinzugehen und zu sagen, ich setze X dafür ein und bekomme Y raus und das sind auf jeden Fall zwei Minuten.
00:17:36: Wenn wir niemals so genau sagen können.
00:17:38: Und
00:17:39: die Parallelfrage ist, auf Kosten von was?
00:17:44: Vollkommen klar.
00:17:44: Also, ist das eine Einheit, die dann on top ist?
00:17:47: Vollkommen klar.
00:17:47: Oder ist es eine Fahrrad-Einheit, die ich eintausche gegen eine Schwimm-Einheit?
00:17:52: Ja.
00:17:52: Und noch nicht.
00:17:53: Also wir haben jetzt keinerlei qualitative Analyse angelegt.
00:17:57: Wir sind jetzt nicht hingegangen und das ist auch eines der nächsten Probleme, finde ich, immer, dass wir denken, um schneller zu schwimmen, muss ich häufiger ins Wasser gehen, zum Beispiel.
00:18:07: Oder muss ich mehr Kilometer schwimmen oder muss ich mehr einbringen, was auch immer das jetzt sein mag.
00:18:13: Und das ist ganz oft ein Thema, bei dem die Leute so ein bisschen Ursache und Wirkung letztendlich vermischen.
00:18:21: Wodurch es ja dann noch schwieriger fällt, eine Einordnung zu bekommen.
00:18:25: Ich mache ein paar Beispiele.
00:18:26: So was wie, um schneller zu fahren, brauche ich mehr Kraft am Berg.
00:18:33: Klassischer Fehler in der... Fehler ist ein hartes Wort.
00:18:37: Aber meines Erachtens klassische Fehleinschätzung, weil es ist nicht die Kraft, die am Ende dich über diesen Unionberg bringt, zum Beispiel.
00:18:45: Oder die dafür sorgt, dass deine Beine müde werden zum Zeitpunkt X. oder sowas in der Art oder.
00:18:50: Das soll einfach nur zwanzig Kilo abnehmen, dann
00:18:53: möglicherweise, kann mit in die Analyse fallen, kann aber halt auch sein, dass du am Ende, ich werde jetzt abstrakt, aber
00:19:01: vielleicht.
00:19:02: Das war von mir auch sehr abstrakt.
00:19:03: Einfach deine Kohlenhydratversorgung besser hinbekommen solltest, um das dann zu machen.
00:19:09: Ich schmeiß mal kurz was ein, was ein bisschen, ich will nicht sagen disruptiv ist, das klingt schon so hochtrabend in der Hinsicht, aber die Verbesserung der Laufzeiten im Langstrecken-Treatlon in den letzten acht Jahren hat mit der Entwicklung der Schuhe zu tun, sicherlich.
00:19:30: Aber bei Weitem nicht so viel mit der Entwicklung der Schuhe zu tun, wie mit der Entwicklung der Ernährung, die ich rund um, also vor dem Rennen habe, als auch dann beim Radfahren habe.
00:19:41: Zu hundert Prozent wette ich darauf.
00:19:43: Mein komplettes Jahresgehalt, dass die Ernährung im Rennen dafür sorgt, dass deswegen viel schneller gelaufen werden kann im Vergleich zu noch vor, sagen wir jetzt mal, irgendwas zwischen sechs bis acht Jahren oder sechs bis zehn Jahren ungefähr.
00:19:58: Was ist anders geworden?
00:20:00: Wir kriegen es viel besser hin, Kohlenhydrate aufzunehmen.
00:20:03: Wir haben multitransportable Kohlenhydrate, auf die wir setzen.
00:20:07: Wir haben viel größeres Bewusstsein dafür, wie viel Kohlenhydrate wir brauchen.
00:20:11: Deswegen haben wir das im Training wahrscheinlich auch deutlich häufiger geübt.
00:20:16: Und hochwertigere Produkte, alles was dazugehört.
00:20:21: Also wir haben das ganze Thema Ernährung deutlich verbessert, womit wir dann dafür gesorgt haben, dass wir am Ende des Tages schneller gelaufen sind.
00:20:28: Also einen Zusammenhang.
00:20:30: den man so gegebenenfalls erst mal gar nicht sieht.
00:20:33: Also schneller laufen, beim Radfahren besser ernähren.
00:20:38: Also so viel zum Thema Ursache und Wirkung.
00:20:40: Und eben nicht schneller laufen, weil ich wette, noch mal mein Jahr ist gerade eingesetzt, langsam wird es eng für mich, ehrlicherweise, aber egal.
00:20:48: Die Familie
00:20:50: wohnt ja auch nicht mehr.
00:20:51: Ist gut.
00:20:53: Ich wette, dass die Laufumfänge kein Stück größer geworden sind im Vergleich zu vor zehn Jahren.
00:20:58: Wahrscheinlich sogar ... Ich finde, da würde ich jetzt nicht unbedingt darauf wetten, aber wahrscheinlich sogar eher, vielleicht sogar in eine andere Richtung.
00:21:04: Also, dass man eher sagen würde, es ist tendenziell etwas, ich will nicht sagen, weniger geworden, aber es ist auf jeden Fall nicht mehr geworden.
00:21:10: Da bin ich mir sehr sicher.
00:21:11: Ich hätte auch gedacht, dass der Trend viel mehr, also bei den Profis kann ich natürlich nicht sagen, aber dass der Trend viel mehr weggeht von... Den langen Streng, also den so für den Marathon hat mir mal jemand vor Jahren noch gesagt, du musst für den Marathon auf jeden Fall fünf Long Runs machen.
00:21:30: Also Long Run gleich so, wo du mir ist, definiert.
00:21:34: Dreißig Kilometer plus.
00:21:36: Und der Trend geht ja total weg davon und viel mehr in Richtung viel.
00:21:42: kürzt also mehr auf Intervalle berg an und so weiter als jetzt immer diese bei dergleichen in der sexer pace irgendwie so ein so ein long run zu machen.
00:21:50: und was würdest du selber vom gefühl her sagen wenn du jetzt mal an dein lauftraining denkst was warum ist es so?
00:21:57: wozu ist das da?
00:21:57: was bewirkt das?
00:22:02: ich habe das gefühl dass mir die long runs gar nichts also dass das eher junk meint sind also dass das keine.
00:22:09: natürlich ist es Wichtig.
00:22:11: kann ich immer nur zehn Kilometer und nie mehr laufen und dann barathorn laufen.
00:22:14: Also, geht vielleicht, ist dann aber unschön.
00:22:17: Aber ich hab das Gefühl, dass mich persönlich, gerade die intensiveren Intervallläufe, vielleicht auch in der Kombination, also dass ich zum Beispiel ein Training hab, was zwanzig Kilometer ist, aber auch knackige Dinger da drin hat, hat mich insgesamt deutlich schneller gemacht.
00:22:37: Und ich hatte bei diesen ... Ewig lang laufen irgendwie nie, das hat keine große Veränderung gemacht.
00:22:46: Außer ja, ich wusste, ich bin, also vielleicht war das vor dem ersten Marathon gut, um nicht den Druck zu haben, oh Gott, schaffe ich diese Strecke.
00:22:54: Das wusste ich dann, ja, klar, wenn ich dreißig kann, kann ich auch zweiundvierzig.
00:22:58: Aber deutlich schneller gemacht hat es mich wirklich, als ich das Training umgestellt habe, auf ganz andere Einheiten.
00:23:08: Super.
00:23:09: Also ... finde ich total gut, weil für mich eines der Hauptgründe ist einfach die Dismenagement der Ermüdung.
00:23:19: Also hinzugehen und zu sagen, wenn ich jetzt einen dreißig Kilometer lauf mache, als Beispiel, weil wir jetzt bei dem Beispiel bleiben, dann bin ich mir sicher, dass ich die nächsten zwei bis drei Tage keine ernsthafte Qualität mehr ins Training bringen kann, weil ich mich von diesen dreißig Kilometern erst mal erholen muss.
00:23:37: Wenn ich die dann mache, Und ich sage nicht, dass ich die nicht machen würde.
00:23:41: Aber wenn ich die mache, dann würde ich auf jeden Fall eine Menge sicherstellen wollen, weil dreißig Kilometer können halt so und so sein.
00:23:48: Dreißig Kilometer können sein im ausgeruhten Zustand und ich mache das und das finde ich total geil, was du gerade gesagt hast.
00:23:55: Ich mache das wie so eine Art mentalem Test, wenn man so will.
00:23:59: Also ich laufe mein oder stehe von meinem ersten Marathon.
00:24:03: Ich habe keine Ahnung, ob ich das jemals schaffen werde und Ich glaube, eine der größten Herausforderungen, die Ausdauersportler haben, ist, zu einem gewissen Zeitpunkt die Verknüpfung zu finden zwischen aktueller Trainingsleistung und dem, was im Wettkampf ansteht.
00:24:18: Also diese Gap dazwischen.
00:24:19: So, ich glaube, wenn ich jetzt gerade Anfang Januar sage oder wir fragen jetzt, einhundert Junkmal-Hörerinnen und Hörer, wie sicher bist du dir, ausgehend von deinem aktuellen Trainingsstatus, dass du auf jeden Fall deinen Hauptwettkampf schaffst, dann werden im Februar deutlich mehr Leute sagen, weiß ich nicht, eher drei von zehn und nicht gerade neun von zehn, weil einfach Trainingsleistung und Wettkampfleistung durchaus noch echt weit auseinander liegen können.
00:24:46: Und das hat gar nichts, das muss gar nicht physiologischer Natur sein, sondern es kann einfach auf mentaler Ebene passieren, weil du halt einfach weit weg davon bist.
00:24:57: den einen lauf zu machen als quasi so eine art übung und zu sagen hey das soll dir die mentale sicherheit geben dass du das schaffst zum beispiel fähig mega gut kann man auf jeden fall machen.
00:25:06: läuft im training also so zumindest bei mir immer über ein frage antwort spielen.
00:25:12: in der hinsicht also ich möchte wenn das der impuls von dem Athleten ausgeht, dass er sagt, hey, ich kann mir vorstellen, dass mir das helfen würde, wenn ich das mal ausprobieren würde.
00:25:23: Und dann gibt es welche, die sagen, nee, als gut brauch ich nicht, weil ich weiß eh ab Kilometer, fünfundzwanzig im Rennen wird es wehtun.
00:25:30: Deswegen habe ich gar keinen Bock, davor hinzugehen.
00:25:32: Ich will, dass das so eine Sache bleibt, die so wie so ein One Hit One da wird.
00:25:35: So wenn ich mir dann einmal wehtue, dann im Rennen.
00:25:38: Aber bitte gerne nicht vor im Training schon mal unbedingt.
00:25:41: Und dann gibt es sehr viele unterschiedliche Herangehensweisen.
00:25:43: Aber wenn das da für helfen würde, dann würde ich vor allen Dingen auch dafür sorgen, dass das im Training auch unter wettkampfartigen Bedingungen passiert, dass man das ausgeruht macht, dass man das mit solider Verpflegung zum Beispiel macht, alles was dazugehört.
00:25:56: Und dann würde ich wirklich versuchen, das zu teilen.
00:25:58: Und dann kann das Sinn machen.
00:26:01: Aber das so in aller Regelmäßigkeit im Training einzubauen, da kenne ich also wirklich ausreichend Beispiele von Athleten auch im professionellen Bereich, die genau das gesagt haben.
00:26:12: Ich habe immer Dienstags- und Long Run gemacht, immer thirty fünf Kilometer.
00:26:15: Und wenn dann als Frage einfach und wie ging es dir danach?
00:26:19: so ja dann war ich schon zwei Tage echt richtig müde und so und ich gedacht habe okay cool also auch jetzt schon mal eine Erkenntnis.
00:26:27: und wo man sich dann die frage stellen darf hat das war das jetzt wirklich zielführend?
00:26:31: also hat das wirklich ernsthaft eine schwäche behoben?
00:26:33: noch um jetzt zum thema zu kommen oder ist das vielleicht irgendwas gewesen was du ja wo so ein bisschen auch die frage natürlich der trainingsqualität gestellt werden darf.
00:26:41: also Wie immer, zwei Fragen.
00:26:43: Wozu ist das jetzt gerade gut?
00:26:45: Und wie setzt man das um?
00:26:46: Und die Wozufrage ist die wichtigste.
00:26:49: Und wenn man das nicht beantworten kann bei einer Trainingseinheit, die halt echt zährend ist, ja, da passt der Link nicht mehr aus Training und der Idee, die dahinter steht.
00:27:02: Und deswegen zurück zum quasi, was die Ermüdung angeht.
00:27:08: Die Qualität auch in der Umsetzung der Einheit, also das Wie dahinter.
00:27:13: Das steht natürlich auch ganz viel mit der Frage der Vorermüdung.
00:27:17: Ich glaube, super viele, keine Ahnung, Hobbitriertläden werden in der Lage, in einer Woche zu trainieren.
00:27:24: Das geht auf jeden Fall.
00:27:25: Also wenn ein bisschen zeitliches Budget da ist, dann klappt das.
00:27:28: Das ist genau wie ich kenne Menge Profitriertläden, die gehen sechsmal die Woche ins Wasser und schwimmen ihre dreißig Kilometer.
00:27:35: Wo ich mir immer die Frage stellen würde, ist es wirklich noch so, dass da ab Kilometer zwanzig sinngemäß das noch mit einer ernsthaften Qualität einhergeht?
00:27:45: Also bist du noch in der Lage irgendwie wirklich zum Beispiel, hohe Intensitäten schwimmen zu können?
00:27:50: Bist du noch in der Lage, die Technik sauber zu haben?
00:27:53: Und jetzt mit Sauber meine ich nicht, dass jeder Armzug irgendwie sauber ausgeführt sein muss.
00:27:58: Aber so, dass du sagst, man kennt es vom Radfahren, dass das nicht nur noch Beine fallen lassen ist in Stunde fünf der Radeinheit.
00:28:05: sondern dass das wirklich noch damit einhergeht, dass da was was sinnvolles jetzt gerade passiert.
00:28:11: So und das also deswegen habe ich das eben gesagt, was die zeitliche Einordnung der Marathonzeit an ging, Schwimmzeit beim Armin an ging, weil da fallen mir zu jeder Schwimmzeit am Ende Beispiele ein.
00:28:24: Also im Profitriathlon ist es oft so, dass ich fragen würde, ob das jetzt wirklich fünf Einheiten im Wasser sein müssen oder ob es nicht vier dann auch einfach tun.
00:28:34: Und das ist natürlich auch jetzt, wie gesagt, qualitative Analyse.
00:28:38: Aber natürlich geht es viel damit ein Herr aus, also was für eine Schwimmhistorie der Athlet hat, ob der das eh schon gut konnte, ob der auch mit, keine Ahnung, mit acht Wochen Schwimmen einfach in der Lage sein kann, wieder dahin zu kommen, wo sein absoluter Peak ist und das dann vielleicht auch reicht.
00:28:56: Und man in einem Saisonverlauf vielleicht noch hingehen kann und sagen kann, lass mal drei Monate nur dreimal ins Wasser gehen, damit du ein bisschen Wassergefühl bei behältst und dann ist fertig und dann reicht das vollkommen aus.
00:29:05: Ja, aber da kommt es ja wirklich immer auch sehr stark darauf an, wo derjenige steht und am Ende so die letzten Minuten, wenn du schon auf so einem Niveau bist, das in der Stunde schwimmen zu können, am Ende ist wahrscheinlich der Aufwand sehr, sehr viel größer dann noch.
00:29:20: da noch mal fünf Minuten rauszuholen.
00:29:22: Während, ja, da ist es wahrscheinlich bei mir mit gutem Training, aber da reichen eben wahrscheinlich auch nicht zweimal die Woche diese Zeit halt noch mal deutlich zu verbessern, weil der Hebeln müsste ja da sein.
00:29:34: Aber trotzdem die, also ich finde die Frage stärken Schwächen ist ja erst mal super individuell.
00:29:39: Jetzt haben wir so auf einzelne Disziplinen gewünscht.
00:29:43: Eine Schwäche könnte aber ja auch so was sein wie eine Konstanz.
00:29:49: immer zu haben.
00:29:50: Absolut.
00:29:51: Also, eine Stabilität im Abrufen der Leistung, wo wir uns die Frage stellen dürfen, kommt die auf?
00:29:57: und wenn nein, warum nicht?
00:29:59: Zum Beispiel und super und jetzt auch da wieder.
00:30:02: Das funktioniert nur über die qualitative Analyse und egal ob Radsport, Triathlon laufen, in welcher Form auch immer, Ultra-Running und Ultra-Cycling völlig wurscht, wir werden immer irgendwie das Ganze das Big Picture durchaus betrachten müssen.
00:30:22: Da kommen wir nicht umher, wenn wir das Ganze mit einer gewissen... Profisionalität und Qualität in irgendeiner Form angehen wollen.
00:30:28: Und na klar, hängt das auch ein Stück weit davon ab, was für eine Ambition ich jetzt gerade mitbringe und wie professionell ich das wirklich angehen möchte.
00:30:38: Aber wenn wir uns jetzt, und jetzt muss es gar nicht der Triathlon sein, aber wenn wir uns den, der Özteller Radmarathon ist immer mal ein Paradebeispiel, wenn wir uns den anschauen und überlegen, was wir da auf dem Weg dahin alles gut machen können und was richtig gut funktionieren kann und wie wir unsere Stärken gegebenenfalls ausbauen können oder unsere Schwächen auch Potenziale oder Herausforderungen in dem Falle entfalten können, dann kann das ja auf wahnsinnig vielen Ebenen liegen.
00:31:04: Das muss ja nicht zwangsläufig da drin liegen, dass wir sagen, okay, wir müssen auf jeden Fall die Leistung verbessern und alleine das, was heißt denn Leistung verbessern?
00:31:11: Also, welche physiologische Komponente braucht eine Anpassung?
00:31:16: um am Ende des Tages die Leistung zu verbessern.
00:31:18: So, und dann ist die Frage, ist das die Leistung im Training und passt die eigentlich gut zu der Leistung im Wettkampf?
00:31:25: Oder, und auch dazu, also wie gesagt, zu jedem Beispiel könnte ich Anekdoten erzählen, fallen mir genügend Leute ein, bei denen ich weiß, dass oder das erlebt habe, dass die Trainingsleistung nicht zur Wettkampfleistung gepasst hat, gerade auch im professionellen Ratsport als Beispiel, wo es halt einfach leichter ist für sich genommen.
00:31:45: isoliert oder keine ahnung mit dem eigenen team oder sowas in der art zu trainieren und gute leistungen abzurufen und das ganze in den rennen zu übertragen wo auf einmal alleine schon das risiko was was was du eingehst um ein vielfaches größer ist.
00:32:00: ja gibt es genügend gründe warum jetzt möglicherweise dann das ergebnis am ende nicht zu der trainingsleistung passt.
00:32:06: und das haben wir in jeder sportart die klassischen trainingsweltmeister die Und das ist ja, das klingt immer so ein bisschen dispektierlich oder so, so lebsch, aber davon gibt es etliche, bei denen wir sagen können, da fehlt einfach noch so ein kleines Stückchen der Schlüssel, der es möglich macht, die Fähigkeit, die man durchaus ja besitzt, dann auch wirklich auf die Straße, auf den Platz, was auch immer zu bringen.
00:32:32: Das ist dann auch häufig zum Beispiel ein mentales Thema, bei dem man auch ganz klar sagen muss, dass das da extrem viel mit zu tun hat.
00:32:39: Und das finde ich persönlich zum Beispiel im Langdistanztriathlon, auch im Altersklassenbereich, ist das eine Riesensache.
00:32:45: Und eine Riesensache auf wahnsinnig vielen Ebenen, im Training, als aber auch im Rennen und auch zu wahnsinnig vielen unterschiedlichen Zeitpunkten und natürlich Typen abhängig und alles, was dazugehört.
00:32:57: Aber toll.
00:32:58: Hast du Anekdoten?
00:32:59: Also musst du ja keine Namen inszenen, ne?
00:33:01: Aber auch von Leuten, die genau, also du hattest ja gerade schon mal was im Kopf.
00:33:08: Ich hab, also wie gesagt, wahnsinnig viele.
00:33:10: mir fallen Leute ein, die, also oder ich mach's vielleicht mal anders, dass der, der, das worauf wir häufig treffen, ist ja ein bestimmtes Muster, welches wir auch haben zum Beispiel.
00:33:25: Also Muster will für mich, also heißt jetzt gerade in der Hinsicht, Gerade wenn man so Athleten neu aufnimmt oder sowas in der Art, und das ist jetzt völlig egal, ob das Profi oder Hobbysportler sind, aber es ist ja immer ein gewisses Muster zu erkennen.
00:33:39: Und die Herausforderung Nummer eins ist ja eigentlich erstmal überhaupt erstmal Vertrauen zu schaffen, dass man in der Lage sein kann, am Ende so ein Muster aufzubrechen.
00:33:48: Das ist ja, also vorausgesetzt, man will das nicht mehr haben.
00:33:51: Muster kann ja auch was sein.
00:33:52: was jetzt ein total positiver Automatismus ist.
00:33:55: Aber
00:33:55: sag mal, was meinst du mit Muster, was für ein Beispiel?
00:33:57: Naja,
00:33:58: ein Muster kann ja sein, zum Beispiel, dass überhaupt erst mal klar wird, was das Thema Schlaf für eine Bedeutung auf die Regeneration hat.
00:34:05: Und dann gibt es eine Menge Leute, denen fehlt schlicht das die Anerkennung für die Bedeutung des Thema Schlaf.
00:34:13: Also im Sinne von ... Komm, mach ich doch eh schon gut, ehrlich.
00:34:18: Gestern war ich zwei Stunden später im Bett als vorgestern noch.
00:34:23: Natürlich hab ich zu lange am Handy gedattelt, aber so schlimm kann das auch nicht sein.
00:34:26: Ich brauch
00:34:26: nur fünf Stunden Schlaf.
00:34:31: Und jetzt nochmal.
00:34:31: Profibereich, Anekdoten auf jeden Fall, aber auch Altersklassenbereich.
00:34:36: Ich muss halt viel arbeiten, was soll ich jetzt machen?
00:34:39: An irgendwas muss ich sparen, das kann nur der Schlaf sein.
00:34:43: Das ist ja eine Konklusion, die man getroffen hat, die einem vielleicht in dem Moment auch irgendwie einfach erscheint, weil es irgendwie logisch ist, wenn ich keine Zeit habe, dann spare ich an der Sache, wo sinngemäß nichts passiert.
00:34:57: Also eine hellige Idee, das ist ja umsonst quasi, keine Ahnung, warum der Körper das eigentlich ein Drittel der Tageszeit oder das Tages irgendwie machen muss.
00:35:08: Und das zum Beispiel ist dann eine Frage da, wie sollen wir da hingehen?
00:35:12: Wir können nicht sagen so, nee, du musst das jetzt machen.
00:35:14: Du musst jetzt bitte sicherstellen, dass du siebenhalb Stunden schläfst.
00:35:16: Dann liegt derjenige abends im Bett und denkt sich, was soll die Scheiße?
00:35:19: Warum liegt ich jetzt hier um zweiundzwanzig Uhr im Bett, wenn morgen erst um sechs Uhr weggeklingelt?
00:35:25: So funktioniert es ja nicht.
00:35:27: Wir brauchen ja schon irgendwie erst mal die Analyse, macht das überhaupt Sinn.
00:35:30: und dann ist ja die Frage, wie wir denjenigen abholen, um dieses Muster möglicherweise aufzubrechen.
00:35:35: Und das ist dann wieder, also jetzt ist das natürlich alles sehr viel aus Coachperspektive gesprochen, aber das ist natürlich ganz viel Einordnung zum Beispiel auch.
00:35:42: Wenn mir erstmal klar geworden ist, was halt so ein total gesunder guter Schlaf irgendwie bedeuten kann und wie der Meer am Ende hilft, leistungsfähiger zu werden, dann kann das ja klasse sein.
00:35:55: Und dann ist man auch ganz schnell bei so ganz viel Erfahrungslernen, wie Wie hat sich das denn angefühlt, nachdem du mal vier, fünf Tage gut geschlafen hast?
00:36:04: Wie war denn dann so der Tag?
00:36:05: Und ich wette drauf, und jetzt kann man x beliebig viele Beispiele einsetzen, bei denen derjenige dann irgendwie eine positive Assoziation damit
00:36:16: auch
00:36:17: bekommt oder hat.
00:36:19: Und dann macht es auch total viel Sinn, diese, ja, wenn man so will, neu gewonnene Stärke auch zu bestärken, als das derjenige Ja, sich auch vielleicht daran erinnert und sagt, nee, das hat sich schon gut angefühlt.
00:36:30: Und wenn man dann gefragt wird danach, das war so einleiten, meine Schwäche, dann macht man sich das vielleicht auch bewusster.
00:36:39: Also ich zum Beispiel würde nicht unbedingt selber darauf kommen, sondern mir wird es auf jeden Fall extrem viel helfen, wenn mir jemand die Frage stellt und wenn ich dann ausspreche, dass es besser ist.
00:36:50: Aber ich brauche das in ausgesprochener Form quasi zum Beispiel häufig.
00:36:55: Ich ist nicht so, dass ich das irgendwie unbedingt Dolphüle
00:36:59: zum Beispiel.
00:36:59: Es
00:37:00: ist aber absolut Persönlichkeitstypen unterschiedlich.
00:37:06: Und wie gesagt von solchen Beispielen fallen mir jetzt ganz viele ein.
00:37:09: Adequate Ernährung rund ums Training.
00:37:10: Das ist ein Klassiker.
00:37:12: Lass mal aufhören scheiße zu essen zum Beispiel.
00:37:15: Auch da fällt mir ein Profitriathlon Beispiel ein.
00:37:18: Von einem Profitriathleten ein durchaus bekannter Profitriathlet, der mir gesagt hat, dass er dass es für ihn gewöhnlich ist, zwei, drei Mal die Woche zu McDonalds zu gehen.
00:37:31: Also wirklich.
00:37:32: Und dann in Salat mit Fühnchen zu wagen.
00:37:34: Und dann wirklich, wo ich gedacht habe, also und dann hatten wir ganz viel von diesem Frage-Antwort-Spiel.
00:37:41: Wie sich das denn eigentlich so, also das gleiche Spiel, du kannst ja nicht hingen und sagen, das ist scheiße.
00:37:45: Also, man muss bei dreimal die Woche McDonalds auch nicht von außen erklären, dass scheiße ist.
00:37:50: Jeder geistig, halbwegs normal tickende Mensch findet das für sich selber raus mit einer Frage.
00:37:56: Und wie fühlt sich das an?
00:37:57: Dann nächsten Morgen, wenn du nach irgendwie
00:37:59: zwei
00:37:59: Big Macs...
00:38:00: Was hat er dann zu sich genommen?
00:38:01: Ja, das Worst Case-Szenario quasi.
00:38:05: Also Cola, Pommes, zwei Burger.
00:38:09: So.
00:38:09: Und wie
00:38:10: ist
00:38:11: das Training dann nächsten Morgen so?
00:38:12: Ja, scheiße natürlich.
00:38:14: Okay.
00:38:16: Pause.
00:38:18: Was lernen wir da raus?
00:38:19: Was
00:38:20: sind das?
00:38:20: Genau.
00:38:21: Und dann auch, aber das ist dann oft auch nicht damit getan, sondern das gibt ja einen Grund, warum der das macht.
00:38:26: Und das ist durchaus dann auch nicht ganz unwichtig, das rauszufinden.
00:38:30: Und zu hinterfragen, wie kommt das denn eigentlich dazu?
00:38:33: Weil das macht er meistens nicht, das ist ein Muster.
00:38:36: Aber interessant, überhaupt auch eine Schwäche als, also es können auch Verhaltensmuster sein, also wie das schlafen und so, das ist ja nicht ... Ich würde jetzt überlegen, ob man sagen kann, guter, schlechter Schlaf ist eine Stärke oder eine Schwäche.
00:38:51: Mein Körper kann das gut.
00:38:52: Ich glaube, ganz viele Sachen kann man ja trainieren auch.
00:38:55: Guck mal, mir ist gerade aufgefallen, was ich für eine Stärke
00:38:57: habe.
00:38:57: Schlafen.
00:38:58: Ja,
00:38:59: hundert Prozent.
00:38:59: Ja,
00:38:59: bis zum Mittagsschlaf.
00:39:01: Habe ich heute schon noch nicht.
00:39:02: Schwöne
00:39:02: ich auch, sagen viele.
00:39:04: Kann man nicht anders sagen.
00:39:05: Wobei, also die letzten zwei Tage habe ich das erste Mal diesen Monat einen Schlafdefizit angehäuft in meiner Aurora App.
00:39:11: Krass.
00:39:12: Ja, ist aber gar nicht schlimm.
00:39:14: Weil ich weiß, dass ich das sonst super gut mache.
00:39:16: War, war, achtundzwanzig Tage war das, aber sowas von irgendwie null Minuten Schlafdefizit.
00:39:22: Und völlig unabhängig davon, was da steht, fühle ich mich auch genau so.
00:39:26: Ich klappt mega gut.
00:39:28: Schlafen habe ich trainiert.
00:39:29: Das Ast rein.
00:39:30: Und
00:39:30: warum hat es jetzt nicht geklappt?
00:39:31: Muss das jetzt auch mal aussprechen.
00:39:32: Hat super geklappt, hat nur soziale Gründe gegeben, warum ich mal eine Stunde später im Bett war.
00:39:37: Die aber total gut waren.
00:39:40: Aber dann ist es ja selbstgewildes, schicksalig.
00:39:44: Genau.
00:39:47: Und das kann durchaus, das darf durchaus eine Stärke sein, das genauso zu machen und sich der Sache bewusst zu sein, dass das eine Stärke ist.
00:39:56: Und das meine ich jetzt nicht in Bezug auf mich gerade, sondern es sind ja oft Muster im positiven Sinne, die ja durchaus eine Stärke sein können.
00:40:04: Also sehr super.
00:40:06: Das es Leute gibt, die mit dir gerne Wein trinken.
00:40:09: Es war, hatte ohne Alkohol.
00:40:11: Es war, es war, es war noch Ende Januar.
00:40:14: Im Januar darf man ja kein Alkohol mehr trinken.
00:40:16: So hier Dry January und so.
00:40:18: Ja.
00:40:18: Es ist ja verboten.
00:40:20: Hat deine Bar eigentlich schon wieder aufgemacht?
00:40:22: Ja, aber die kennst du ja jetzt.
00:40:23: Und vor allem haben wir beide das sehr leckere alkoholfreie Bier vom Fasken.
00:40:27: Richtig,
00:40:27: richtig gut.
00:40:27: Das war
00:40:28: gut.
00:40:28: Ja.
00:40:28: Hab ich auch ein bisschen glücklich gemacht, gebe ich gerne zu.
00:40:33: Wenn du mit Athleten neu zusammenarbeitest, du sagst das gerade, du machst irgendwie Frage, Antwort.
00:40:39: Guckst du dann auch speziell für deine persönliche Einordnung?
00:40:43: Also du musst ja auch gucken, wo sind Stellstrauben wahrscheinlich, ne?
00:40:45: Woran arbeiten wir?
00:40:46: Aber wenn du noch mal jetzt dich rein denkst in das letzte, weiß nicht, wie du es nennst, Onboarding-Atleten-Gespräch oder man kann auch kennenlernen sagen.
00:40:57: Und du machst dann so ein Frage-Antwort-Spiel, um die Person natürlich kennenzulernen, aber auch um zu gucken, wo sind denn Stärken und Schwächen?
00:41:06: Worauf guckst du da?
00:41:09: Was ist die fieseste Frage, die du stetzt?
00:41:13: Nee, es gibt keine... Also, ich weiß, klingt langweilig, aber es gibt keine fiesen Fragen, weil am Ende des Tages kommen da ja ganz viele Sachen hin.
00:41:23: Zuerstens derjenige, der dann zu mir kommt oder auch zu uns kommt.
00:41:28: Ich mach mal gar nicht nur Profisport, sondern auch Hoppysport.
00:41:33: Das ist ja das Geile.
00:41:34: Der hat ja schon Erfahrung gesammelt.
00:41:36: Tonnenweise.
00:41:38: Und es wäre ja brutal fahrlässig, wenn man sich die nicht anhören würde, weil da werden eine Menge gute Sachen dabei gewesen sein.
00:41:45: Das heißt, man kann sich, ich sage es mal plakativ, man kann sich ja die Arbeit sparen, nochmal schlechte Erfahrungen zu sammeln, wenn man vorher darauf hört, was für gute Erfahrungen der in welchem Bereich schon gemacht hat.
00:41:56: Und da gibt es... Tausende Sachen, in denen der oder diejenige gute Erfahrungen gesammelt haben kann.
00:42:03: Also, was weiß ich, wenn ich dann und wann da und da so und so trainiere, dann hat mir das geholfen.
00:42:08: oder mir hilft es, wenn ich morgens nicht unbedingt jeden Morgen trainieren muss, so dass ich auch mal sinngemäß eine Stunde länger schlafen kann oder so.
00:42:17: Und dann funktioniert das einfach über Frage, Antwortspiel.
00:42:20: Also, vielleicht da als als Überthema Coaching als solches.
00:42:28: bedeutet ja auch ganz viel, nicht irgendwie dem Athleten einen Ratschlag zu geben, sondern den in die Richtung so zu lenken, auch für den häufig unbewusst, dass der selber auf die Lösung kommt.
00:42:43: Also, ist ja nicht so, dass ich dem die vorgebe.
00:42:46: Wenn ich jetzt ein System hätte, bei dem ich sagen würde, und das könnte ich wahrscheinlich aufschreiben, du musst dies machen und das machen und jenes machen, damit du am Ende richtig gut wirst.
00:42:54: So, es gibt einen.
00:42:55: Also mit Sicherheit ein Fahrplan, den man standardisieren könnte zum Thema Training.
00:42:59: Es gibt ein Fahrplan zum Thema Ernährung, es gibt ein paar Sachen zum Thema, keine Ahnung, mentalem und auch ein paar Sachen zum Thema Recovery, die man machen könnte.
00:43:07: So, und hier ist ja Blueprint quasi, wenn man so möchte.
00:43:10: Das ist Triathlon Training im XXI.
00:43:13: Jahrhundert, so musst du es machen.
00:43:15: Dann kann man das sicherlich machen und ich würde auch denken, dass das Keine Ahnung, fünfzig-sechzig Prozent der Triathletinnen und Triathleten helfen würde möglicherweise, weil es einfach eine Anregung ist.
00:43:27: Aber die wahre Potenzialentfaltung zu sinngemäß hundert Prozent, hundert Prozent kann ich klappen, aber nah dran bestenfalls, ja die funktioniert ja nur im Eins zu Eins und die funktioniert ja nur, wenn wir die Erfahrung, die der Athlet gesammelt hat, irgendwie mitnehmen.
00:43:42: Und das auch oft, das merke ich auch oft bei so heiß heiß Sportlerinnen und Sportlern, dass die kommen und manchmal auch ein kleines bisschen überfordert sind mit der Frage, weil die denken oder denen ist gar nicht bewusst, dass das, was die schon an der Erfahrung gesammelt haben superwertig ist, um in den nächsten Prozess mit einzufließen.
00:44:02: Und das ist aber einfach so.
00:44:02: Ich sage immer quasi Erfahrung und Expertise des Coaches, also der bringt die Erfahrung mit, hat aber natürlich auch eine Expertise, die ihm helfen kann in der eine Ordnung am Ende.
00:44:12: Also im Sinne von, wenn der Athlet dir sagt, Weiß ich nicht, sehr, wir machen es plakativ, aber ich esse immer nur morgens Kohlenhydrate und den restlichen Tag verzicht dich da drauf, dann ist die Einordnung, da könnte man potential sein, wenn wir mal hingehen würden und uns adäquate ernähren würden.
00:44:29: Und wie adäquate Ernährung funktioniert, das weißt ja aufgrund seiner Expertise.
00:44:32: So, und dann ist jetzt aber nicht damit getan zu sagen, okay, pass auf, ich hab mir das jetzt angehört, du machst da einen blöden Fehler, das ist deine Schwäche, dich nicht vernünftig zu ernähren.
00:44:42: Hier ist ja Plan, wie es richtig geht.
00:44:43: Hast du auch schon mal welche zu McDonalds geschickt?
00:44:46: Ja, klar.
00:44:46: Ich bin auch schon mal mit Athleten bei McDonalds gewesen.
00:44:49: Halt nach dem Rennen.
00:44:51: Ja.
00:44:51: So.
00:44:52: Logischerweise.
00:44:53: Natürlich.
00:44:54: Aber es kann ja auch mal einen Grund geben, da einfach mal ein bisschen Mut zur Lücke zu lassen und einfach auch mal Katases walten zu lassen.
00:45:00: Das kann ja super hilfreich sein.
00:45:02: Das ist ja mit allem so im Leben.
00:45:04: Und das muss jetzt nicht nur schlechtes Essen sein, das kann auch, weiß Gott, was sein, wo man gerade einfach mal ganz kurz den Blick auf die andere Seite wagt.
00:45:12: um dann wieder festzustellen, wie das halt so ist.
00:45:16: Jeder kennt, dass der Fast-Food im Leben schon mal gegessen hat.
00:45:19: Es gibt vielleicht alle paar Monate einen gewissen Reiz dazu, das zu machen, wo man sich denkt, jetzt.
00:45:24: So ein schmieriges Essen wäre vielleicht gar nicht so schlecht.
00:45:27: Dann mit dem ersten Bissen weiß man, das war eine beschissen Idee eigentlich, wirklich.
00:45:31: Jetzt muss man das aushalten.
00:45:33: Und das dauert jetzt auch noch locker irgendwie zwölf Stunden bis vielen zwanzig Stunden, um das Problem wieder loszuwerden im Sinne von, bis man wieder das Gefühl hat, dass man sich ernsthaft Energie geladen fühlt.
00:45:42: Weil das war jetzt einfach ehrlicherweise nur Schrott.
00:45:45: Und
00:45:46: ja, kann aber auch mal natürlich aus mentaler Perspektive vielleicht auch mal Sinn machen.
00:45:51: Aber nochmal, wenn du an Stärken und Schwächen denkst.
00:45:54: Neue Athleten, Athletinnen, guckst du, würdest du sagen, dass du schneller was findest, Stellschrauben, an dem man was drehen kann, das Beispiel gerade Ernährungsschlaf und so, das ist ja fast eher organisatorischer Natur, so ein bisschen, als jetzt eine Schwäche für, ich kriege irgendwie Langstreckenläufe, nicht gut.
00:46:17: Gebacken und also womit ich reingekommen mit so wirklich eher das an Sportarten festmachen oder ich bin aufm Fahrrad schwach am Berg.
00:46:27: Ja, also das ist die Kernaufgabe rauszufinden, wo diese Auswirkung herkommt.
00:46:34: Also wenn du jetzt sagst, ich krieg Langstreckenläufe nicht hin oder immer beim Ironman, krampf meine Beine bei Kilometer fünfzehn.
00:46:42: Beim anschließenden Marathon, absolut klassisches Beispiel.
00:46:47: Dann ist jetzt die Frage, warum ist das so?
00:46:49: Und dann beginnt die Suche nach der Begründung dafür.
00:46:55: Ist Gurkenwasser dann die Antwort?
00:46:57: Manchmal kann die Antwort sein, aber selten so, dass ein Punkt die Antwort ist.
00:47:02: Es ist immer quasi Zusammenspiel der Dinge.
00:47:05: Und also zugegeben ist das, was mir an meinem Job wahnsinnig Spaß macht, hinzugehen und rauszufinden, warum das so ist, dass man bei Kilometern fünfzehn krampft.
00:47:13: Und jetzt kann man, man möge jedes beliebige Potenzial dafür einsetzen, im Sinne von, was muss ich jetzt tun, um nicht mehr zwei, vierzig zu laufen hinten drauf, sondern zwei, dreißig.
00:47:25: Wie komme ich da hin?
00:47:26: Wie kann ich das schaffen?
00:47:28: Und die Antwort ist immer vielfältig, das ist ganz klar.
00:47:30: Und dann geht es auch genau so darum, so wie wir es eben hatten beim Thema z.B.
00:47:35: Hobbyathleten und Schwimmen und Aufwand und der Trag.
00:47:38: Wo ist jetzt genau das Potenzial, um diese Auswirkung letztendlich zu verbessern?
00:47:45: Also ist das Krampfen easy erledigt mit dem Schluck Gurkenwasser in T-II?
00:47:51: Oder liegt es vielleicht an der Ernährung beim Radfahren?
00:47:53: Oder hat es vielleicht mit der Hitze Aklimatisation zu tun?
00:47:56: Oder ist es vielleicht irgendwie ein Thema im Training?
00:47:58: Vielleicht liegt es auch in der Sitzposition.
00:47:59: Ich habe in den letzten Wochen durchaus mit professionellen Triathleten zu tun gehabt, die hin und wieder mal geneigt sind, zu krampfen, wo ich drauf wetten würde, dass die Sitzposition, die da vorhanden war, einen Riesen-Einfluss hatte auf... diese Krampfanfälle, die da beim Laufen teilweise passiert sind.
00:48:25: Warum?
00:48:25: Also
00:48:26: bin ich total spannend.
00:48:27: Ja, weil das einfach von der Hebelwirkung und Co.
00:48:30: von der Disbalance der mitwirkenden Muskulatur und so weiter so offensichtlich verkehrt war, dass ich mir sicher bin, dass das eine Auswirkung hat beim Laufen, weil einfach Muskulatur nicht angesteuert wurde, die aber supergut mithelfen kann, weil es sehr lastig war auf einem Hebel.
00:48:50: der dann auch immer der war, der angefangen hat zu krampfen, weil es um einen gewissen Schiefstand im Becken ging, auf der Sattel, oder mit der Sattelposition und so weiter und so fort.
00:49:00: Und da, also wettig drauf, dass das einen riesen Einfluss gehabt haben wird.
00:49:06: Und findet man aber natürlich nur raus, wenn man dann in den entscheidenden Stellen nachguckt.
00:49:10: Und das ist ja ein Stück weit auch die Fähigkeit eines, also teute, teute, jetzt will ich mich nicht selber so nennen, aber eines guten Coaches irgendwie auch dahin zu gucken, wo wirklich dann die Potenziale liegen können.
00:49:21: Im Sinne von, man muss ja selber auch den Weg dahin finden, hört sich so doof an, aber man muss ja wissen, wo man suchen soll.
00:49:29: Wenn wir jetzt das nicht unbedingt wissen und wir sagen jetzt ja, der Kampf beim Laufen, dann lass mal mehr laufen.
00:49:36: Ja, das ist selten die Lösung.
00:49:38: Also so wird es nicht klappen, abgesehen davon, dass das jemand war, der nicht noch mehr laufen kann.
00:49:42: Das kann nicht funktionieren.
00:49:44: Dafür mein Ratschlag eher auch mal weniger zu laufen.
00:49:48: Genau, und das ist einfach das, was diese ganze Angelegenheit spannend macht, sodass ja dann klar wird, dass ja die Ursache von der Auswirkung, das wird selten immer nur einen Grund geben, gerade bei so komplexen Sportarten wie im Triathlon.
00:50:05: ist es eben nicht nur das eine was jetzt gerade dafür sorgt das und das sind wir Ratsport übrigens genauso.
00:50:10: also nicht denken dass das irgendwie dann deutlich ein Dimensionale ist und dass da die Sache immer klar ist.
00:50:14: Der einzige Vorteil, den man da halt hat ist, dass man sich auf ein Bewegungsmuster konzentrieren kann.
00:50:19: Das ist halt das Schöne und das macht es halt in vielerlei Hinsicht oft einfacher.
00:50:24: Weil da jetzt halt eben nicht so was hinzukommt wie, keine Ahnung, Lauf-Performance nach einer fünfstündigen Eroposition zum Beispiel.
00:50:33: Das ist halt immer noch irgendwas, wo man sagen würde, ja, es ist nicht ganz einfach, dafür eine Lösung zu finden, wie man das dann gut macht.
00:50:40: Wobei, wenn du jetzt rein aufs Rad fahren gehst, also dein gern genommenes Öztaller-Beispiel, das ist ja wahrscheinlich auch viele Beispiele, wo auch gerade die so... Mühveränderungen an der Sitzposition sattelt und so weiter.
00:50:58: Ein Riesenunterschied machen können.
00:51:00: Natürlich.
00:51:01: Und jetzt im Rennen selber, zu Hause auf der Rolle im Training und so weiter.
00:51:07: Also das ist, auf jeden Fall ist das so.
00:51:10: Und das, wovon wir jetzt gerade sprechen, sind ja dann teilweise Veränderungen.
00:51:13: Da geht es um zweieinhalb Millimeter Kurbelänge, die dazu führen, dass man dann danach deutlich besser oder eine deutlich bessere Position gefunden hat, bei der man dann in der Lage ist.
00:51:26: Und jetzt geht es ja immer weiter.
00:51:27: Also nicht nur hinzugehen und zu sagen, das ist jetzt besser, deswegen klappt das schon, sondern hinzugehen und zu sagen, okay, ich erwarte, dass die besser ist, weil du jetzt deutlich mehr in der Lage bist, dein Gluteus zu aktivieren, der dir dann hilft, die benötigte Kraft für vierhundert Watt in über eine Stunde.
00:51:45: deutlich besser aufs Pedal zu bringen und viel bessere Kräfteverteilung hast und deswegen halt weniger Belastung einzig auf dem vorderen Oberschenkel zum Beispiel hast.
00:51:54: Um jetzt sehr deutlich bei der Sitzposition zum Beispiel zu bleiben.
00:51:58: Und natürlich hat das auf jeden Fall einen riesen Einfluss.
00:52:00: und um alleine das sicherstellen zu können.
00:52:03: Alleine der Prozess einen, das Potenzial zu suchen bei einem Bike-Fitting, wenn wir jetzt mal kurz bei dem Thema bleiben, das ist ja schon eine Sache für die wir bei jedem Hobby-Sportler zweieinhalb, drei Stunden aufwenden, um überhaupt erst mal für eine gewisse Position zu sorgen, bei der wir sagen würden, okay, da haben wir jetzt mal eine Analyse gemacht.
00:52:25: Wo könnten die Potenziale liegen?
00:52:26: Wo sind vermeintliche Schwächen zum Beispiel?
00:52:29: Sehr offensichtliche, die man gegebenenfalls auch messbar machen kann.
00:52:33: Und dann lass mal dafür sorgen, dass wir die irgendwie bestmöglich versuchen zu überheben.
00:52:37: Zumindest bis zu einem Grad, wo wir sagen, okay, alles klar, das sind wir jetzt fürs Erste schon mal mit zufrieden.
00:52:42: Und dann begibt man sich auch da auf den Prozess dahin, dass man am Ende des Tages versucht, die bestmögliche Position auszuholen.
00:52:50: Und auch das ist ein Prozess, der ist selten mit, also nie eigentlich, mit einem, je nachdem, wo man hin will, aber mit einem bikefitting getan.
00:52:59: Und das ist Teil des Prozesses, auch zum Beispiel im Profitriathlon oder im Profiratsport, um dafür zu sorgen, dass am Ende die Leistung auf die Straße kommt.
00:53:10: Jetzt, wo wir über diese vielen Beispiele gesprochen haben, ist es nicht total sinnvoll, dass man für sich selbst mal versucht, aufzuschreiben, was sind so Sachen, die gut laufen und schlecht, weil vielleicht sind auch manchmal so Themen dabei, bei denen man, wenn man drüber nachdenkt, er ist aufhört, stimmt.
00:53:26: Da habe ich eigentlich ein Thema und vielleicht gibt es ja bei einigen Sachen auch einfache Lösungen.
00:53:31: Also,
00:53:32: die Lösungen sind oft einfach.
00:53:34: Mir wird's aufschreiben, nicht helfen, weil ich von selber nicht drauf komme.
00:53:37: Ich möchte, brauche die Frage gestellt.
00:53:40: Also, das ist jetzt und das sage ich jetzt nicht, weil ich Coachings verkaufe, sondern weil ich auch Coachings kaufe, zweimal im Monat.
00:53:48: Damit Leute mir sehr banale Fragen stellen, damit ich mal kurz den Moment eingehe und sage, okay, ich denk da mal kurz drüber nach.
00:53:55: Und das Ergebnis ist immer das gleich.
00:53:57: Ich komme mit einem relativ großen Chaos im Kopf da an, dann kriege ich, werde ich, gelenkt ein Stück weit, ganz sachte und ohne großen Aufwand des Gegenübers, also natürlich in seiner oder in ihrer Fähigkeit die richtigen Fragen zu stellen vom Aufwand her.
00:54:15: Aber jetzt, das ist kein Streitgespräch, was wir, was, was wir denn führen, sondern ich brauche einfach ein paar gute Fragen.
00:54:22: Dann kommt was.
00:54:23: Es ist unglaublich gut, ist dabei raus.
00:54:25: Dann gehe ich jedes Mal da raus und lenkt mir.
00:54:28: Und das, was ich dann bekomme, ist eine riesen Form von Klarheit.
00:54:32: Ganz anderer Fokus auf die Dinge.
00:54:34: Noch mal viel einfacher Priorisierung.
00:54:38: Dadurch eine erhebliche Form von Sicherheit zu wissen, ah, da muss ich hingucken oder da liegt jetzt gerade der Schwerpunkt oder da will ich hin und so weiter.
00:54:48: Und dann läuft das wie geschnitten Brot.
00:54:50: Aber auch
00:54:51: da passiert das, was du eigentlich von deinen eigenen Athleten sagst.
00:54:54: Lösungen werden nicht vorgegeben, sondern du kommst dann in dem Prozess eine selber
00:54:58: drauf.
00:54:58: Na klar, weil das, was ich da den ganzen Tag mache, ist durchaus ganz gut.
00:55:03: Ich brauche das nur manchmal, dass mir das selber bewusst wird.
00:55:07: Was ist daran jetzt gut und was könnte daran auch noch besser sein?
00:55:10: Also frei nach dem Motto, wo sie sich stärken und wo sind die noch schwächen.
00:55:14: Potenziale.
00:55:15: Ja, genau das.
00:55:16: Und das ist klasse.
00:55:18: Und das ist also ... Potentialentfaltung funktioniert in der Gruppe.
00:55:22: Und das ist ein Satz, den ich immer noch super gut finde und sagen würde.
00:55:28: Für mich persönlich funktioniert das auch nur in der Gruppe.
00:55:30: Ich kann nicht ohne jemand anderen.
00:55:33: Und Gruppe heißt in dem Fall zwei Leute reichen.
00:55:36: Mehr braucht's nicht.
00:55:37: Manchmal macht's auch total viel Sinn.
00:55:39: Auch das hab ich häufiger.
00:55:41: Das ... Je größer die Gruppe, desto wertiger auch.
00:55:45: Zum Beispiel auch nur, also vor allem in viele Situationen ein, wo ich sagen würde, da macht es total viel Sinn, dass da eher acht Leute sitzen und jetzt nicht nur zwei und sich die Bälle zu spielen.
00:55:54: Weil man dann auch mal den Blick nach links und rechts werfen kann und gucken kann, wie macht der das denn eigentlich?
00:55:59: Und warum kommt der denn gegebenenfalls schneller zum Ziel?
00:56:02: Oder warum löst der hier die Situation schneller auf?
00:56:04: oder oder oder?
00:56:05: Und das ist ja eine supergeile Spiegelung.
00:56:07: Das kann ja auch oft mir zeigen, warum ich das jetzt gerade so schnell noch nicht hinbekomme.
00:56:12: Aber Potenzialentfaltung immer nur in der Gruppe und bei Zweimal geht es los.
00:56:16: Und ich persönlich glaube, das braucht jeder.
00:56:19: Also wirklich, wirklich jeder.
00:56:20: Ich sage jetzt nicht, dass jeder einen Coach braucht.
00:56:22: Und Gottes Willen, bitte nicht falsch verstehen.
00:56:23: Aber jeder braucht jemandem.
00:56:26: Jemanden, mit dem er sich austauschen kann, von dem er auch mal ein Feedback bekommt, wo auch mal eine gewisse Form von Reibung im Sinne von, ich muss auch mal gedanklich aus der Komfortzone raus.
00:56:39: Ja, und jemand, der auch mal kritische Fragen
00:56:40: stellt.
00:56:41: Ja.
00:56:42: Und kritisch im Sinne von einfach als Anregung.
00:56:45: Ja,
00:56:46: konstruktiv.
00:56:47: Super.
00:56:48: Und dann also funktioniert das immer so, dass ich da von selber drauf komme.
00:56:54: Dann kann man viel mit Stärken und Schwächen auch arbeiten.
00:56:57: Also, wie war das denn das letzte Mal, als das gut funktioniert hat?
00:57:00: Im Sinne deiner Stärke, ne?
00:57:02: Was, wann, also erinnert dich mal zurück, wie das das letzte Mal war, als so richtig stark was im Laufen.
00:57:10: So, wie war das denn?
00:57:12: Und was hat's denn dafür gebraucht, was du da machen musstest, um da hinzukommen an den Punkt?
00:57:16: Und ganz ehrlich, also den Weg brauch ich dir nicht sagen, wie du da hingekommen bist.
00:57:20: Das weißt du selber, bist ja schon mal da gewesen.
00:57:23: dir das nur einmal, also musst, aber hilfreich ist es sicherlich dir das einmal selber vor Augen zu fühlen.
00:57:27: Total.
00:57:27: Und das reicht.
00:57:28: Was machen wir jetzt mit meinem Schwimmen?
00:57:32: Duatlon.
00:57:33: Lass einfach Duatlon
00:57:33: machen.
00:57:34: Okay.
00:57:35: Einfach sein lassen.
00:57:36: Soll ich jemand anderen... Und also,
00:57:38: mal wirklich,
00:57:39: ganz oft auch, wenn ich erinnere mich gut an viele Hobby-Sportler, wo ich das gleiche sage, und das meine ich wirklich ernst, dass zum Beispiel dieser Transfer von... Kraulschwimmen zu ... Brustschwimmen zu Kraulschwimmen.
00:57:54: Brustschwimmen kann jeder.
00:57:55: Also wenn du schwimmen kannst, dann ist Brustschwimmen das, was du als erstes gelernt hast.
00:57:59: Ja.
00:57:59: Und gerade bei Leuten, also wenn mich so im erweiterten Bekanntenkreis, wenn Leute sagen, ich muss jetzt hier bei der Filmstaffel mitmachen vom Hamburg-Treatlon und ich hab die Arschkarte gezogen, ich muss schwimmen.
00:58:09: Weißt du, was soll ich jetzt machen?
00:58:10: Wie lern ich Kraulen?
00:58:12: Und dann frage ich immer, kannst du ein Brustschwimmen?
00:58:13: Und dann sagen die, ja, ja, klar, wir können jeder.
00:58:15: Dann sag ich ja dann ... Also sei so gut und mach einfach Brustschwimmen, ist doch voll geil.
00:58:19: Das kann eine Freundin gefragt, die im Mai irgendwas hat, wo sie auch ein Kilometer schwimmen muss und so sagt, jetzt hab ich gesagt, also mein Rad an sie war auch.
00:58:29: optimier deinem Brustschwimm und fang jetzt nicht an, dass du versuchst irgendwie bis Mai dir Kraulen beizubringen.
00:58:37: Zu meinen mehr etliche Beispiele einfallen, wo es auf keinen Fall dann schneller wird.
00:58:40: Also lieber Sicherheit im Wasser, Atmung viel einfacher zu händeln, Überblick viel einfacher zu händeln, gerade in der Wettkennungssituation.
00:58:49: Also mach doch bitte einfach ein Brustschwimm.
00:58:50: Jetzt gerade, wenn es auch nicht drei Komma
00:58:51: acht Kilometer ist.
00:58:52: Ja, ja, klar, natürlich.
00:58:53: Also, ne, sobald dann irgendwann eine gewisse Ambition da reinkommt, klar, dann würden wir jetzt die qualitative Analyse ein bisschen anders.
00:58:59: ausfallen lassen.
00:58:59: Ja.
00:59:00: Aber so für den ersten Gang, ja klar, einfach Brustschwimmen.
00:59:05: Also
00:59:05: jetzt nochmal zurück zu mir Björn, wenn ich aber jetzt nicht bin, ja die Köpfe, ich will ja jetzt keinen Duadlon
00:59:10: machen.
00:59:10: Ja, da habe ich mir gedacht.
00:59:12: Damit hole ich dich jetzt nicht ab.
00:59:13: Nee, das hat leider, also, nee.
00:59:17: Ja, dann würden wir uns jetzt fragen, was ist da für Brauch, ne?
00:59:24: Wenn wir auch mal in die qualitativen Analysen gehen, wie zum Beispiel die Technik aussieht und wo wir denn da Potenziale finden könnten, zum Beispiel.
00:59:32: Und da, also freut uns garantiert viele Dinge ein, die man auch da jetzt wieder, wenn wir jetzt einen Schwimmtechnikexperten fragen, dann wird der uns sagen, dass das auf die kleinen Dinge sind, die dazu führen, dass auch die Applikation im Training ist.
00:59:47: Selten dann so, dass man sagt, Ich hab immer so ein schweres Gerät rausgeholt und mit dem lernst du jetzt deine Schwimmtechnik, sondern das sind ja einfachste Dinge, die dazu führen, dass man das meist dann auch zügig besser macht.
00:59:59: Total.
01:00:00: Und dazu möchte ich noch sagen, dass es auch, wahrscheinlich hat jeder irgendwelche Sachen von denen er sagt, dass es jetzt nicht irgendwie meine Schokoladendisziplin, aber man kann auch solche zu, vielleicht dann nicht, das wird dann nie eine Topdisziplin, aber ich finde es sehr, sehr motivierend.
01:00:20: wenn man es dann schafft, solche Dinge trotzdem anzugehen, wenn sie dann besser wäre.
01:00:24: Und dann merkt man irgendwann, ach guck, da ist auf einmal, da ist irgendwie der Knoten geplatzt.
01:00:32: Das kann unheimlich motivierend sein.
01:00:35: Und auch das hatte ich schon beim Schwimmen irgendwann, also wie gesagt, kam von ganz dramatischen Schwimmen, Kraulzuständen.
01:00:43: Aber wenn dann irgendwann ... Wenn man dann die ersten Bahnen schwimmt und ich musste es wirklich neu lernen irgendwie und dachte Anfangs nach fünfzig Meter brauche ich echt einen Sauerstoffzelt, weil ich kurz vorm Kollabieren war und irgendwann platzte dieser Knoten und irgendwann konnte ich einfach schwimmen und weiterschwimmen.
01:01:04: und es war so.
01:01:06: und wenn man es schafft aus so einer vermeintlichen Schwäche, dass sich dann doch so weit drauf zu fokussieren, dass man merkt, ah, guck, es... Es geht irgendwie doch.
01:01:16: Und das ist ziemlich cool.
01:01:18: Und das kann sehr, sehr motivierend sein.
01:01:19: Deswegen
01:01:20: entsteht halt auch ein gewisser Flow in der eigenen Form.
01:01:23: Also so, dass man, wie du es richtig sagst, dass dann irgendwann auch exponentiell viel besser funktioniert, gedanklich.
01:01:28: Ja.
01:01:29: Deswegen habe ich mir gerade auch meine eigene Frage selber beantwortet.
01:01:34: Ja, das redet mir sowieso.
01:01:35: aber, weil mich das, ich will das das besser werden.
01:01:39: Ich habe da Bock drauf.
01:01:40: Ja.
01:01:41: Und deswegen wirst du was dafür tun?
01:01:45: Doch mehr Zeit ins Schwimmen tatsächlich zu investieren, weil ich glaube zwischen anderthalb Stunden und einer Stunde ist noch, sind halt dreißig Minuten Luft, ne?
01:01:56: Und wann fängst du damit an?
01:01:59: Nächste Woche.
01:02:00: Wann nächste Woche?
01:02:03: Dienstag.
01:02:04: Morgens dann oder?
01:02:05: Ja, morgens.
01:02:06: Okay.
01:02:07: Morgens, dieses, dieses schöne, äh, sieben Uhr Schwimm-Einheit.
01:02:12: Wo ist die?
01:02:12: In meiner
01:02:12: Nachbarschaft.
01:02:13: Ja, okay, da.
01:02:14: Am
01:02:15: großen Hamburger, Schwimmbad.
01:02:16: Ich bin jetzt sehr gespannt.
01:02:18: nächste Woche, Dienstag, Mittag werde ich dich anrufen und fragen, wie eigentlich die Lage ist.
01:02:23: Aber das, was wir eigentlich gerade gemacht haben, ist nix, also das hilft dann total, das zu konkretisieren, weil, dass du jetzt nächste Woche Dienstag um sieben Uhr schwimmen gehen musst, ich denke, das dürfte jetzt klar sein.
01:02:32: Darf.
01:02:32: Ja.
01:02:33: Ja, ja, musst.
01:02:34: Ja, du bist dir besser mit der Coach gewesen gerade.
01:02:38: In diesem Sinne, Björn.
01:02:40: Vielen Dank.
01:02:41: Was machst du nächste Woche?
01:02:42: Äh, gar nichts.
01:02:43: Auf jeden Fall nicht schwimmen.
01:02:44: Ich bin ja nicht bescheuert.
01:02:45: Die für den Halberatern müssen wir noch entscheiden, ne?
01:02:47: Ja,
01:02:47: nächstes Mal gehe ich auf jeden Fall laufen.
01:02:49: Gehe ich auf jeden Fall laufen.
01:02:50: Also wirklich jetzt.
01:02:51: Ich bin saugut im Training, gerade.
01:02:54: Aber habe vergessen zu laufen bisher.
01:02:56: Das findet alles auf dem Rad statt.
01:02:57: Okay.
01:02:58: Aber kardiovaskulär, das ist der Peakbjörn, würde ich was sagen.
01:03:02: Ach, das ist der Peakbjörn.
01:03:03: Nicht schlecht.
01:03:04: Ich frag dich da nächste Woche.
01:03:05: Wann gehst du nächste Woche laufen?
01:03:08: Äh,
01:03:09: morgen?
01:03:12: Ja, genau.
01:03:13: Ja, bestimmt.
01:03:14: Ich will jetzt genau wissen.
01:03:15: Gucken wir mal.
01:03:16: Nee,
01:03:16: genau.
01:03:16: Ich gehe nächste Woche zweimal laufen.
01:03:18: Wann?
01:03:19: Weiß ich noch nicht.
01:03:20: Wollte ich noch gucken.
01:03:22: Ich muss sogar laufen gehen.
01:03:24: Pass auf,
01:03:24: ich muss sogar laufen gehen, weil ich nächste Woche nicht zu Hause bin.
01:03:29: und keinen Rat dabei habe.
01:03:31: und da mir das nahezu tägliche Training im Moment wirklich sehr wichtig ist, habe ich schon selber gedacht, ich brauche auf jeden Fall die Alternative, dass ich da laufen gehe.
01:03:39: Also ich werde laufen gehen einmal mindestens irgendwann im Zeitraum, ah, Diensterscheinig, am Mittwoch oder Donnerstag zu hundert Prozent, wahrscheinlich am ehesten am Mittwoch.
01:03:50: Okay.
01:03:51: Ja.
01:03:52: Super.
01:03:52: Am Rhein.
01:03:54: Ich rufe dich an.
01:03:54: Das ist das Ding in der Köln-Ecke.
01:03:57: Da unten, ja.
01:03:57: Ja,
01:03:58: toll.
01:03:59: Toller Fluss.
01:04:01: In diesem Sinne.
01:04:02: Happy Day, ihr Lieben.
01:04:04: Tschüss.
01:04:05: Das war die aktuelle Junkmiles-Episode.
01:04:07: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:04:09: Und wenn
01:04:09: dir diese Folge gefallen hat und du den Junkmiles-Podcast generell ganz anständig findest, abonnier uns gern auf den gängigen Podcast-Kanälen.
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01:04:24: Vielen lieben
01:04:25: Dank und bis zum nächsten Junkmiles-Donnerstag.
01:04:35: Dies ist eine Produktion der TLDR-Studios.
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