Von „Nüchterntraining" bis "Grundlage": Sechs große Trainingsmythen im Ausdauersport (#38)
Shownotes
Trainingsmythen halten sich hartnäckig – egal ob auf Strava, im Verein oder im Gespräch nach der Ausfahrt. In dieser JUNKMILES-Folge nehmen Sandra und Björn gleich mehrere dieser Glaubenssätze auseinander und ordnen sie sportwissenschaftlich ein: Warum härtere Intervalle nicht automatisch bessere Effekte bringen, weshalb Leistungsmessung die Herzfrequenz nicht ersetzt und wieso Krafttraining Ausdauersportler weder langsam noch schwer machen muss.
Außerdem sprechen wir darüber, warum man im Winter nicht einfach „nur Grundlage“ trainieren sollte, weshalb Fettstoffwechseltraining mehr ist als nüchternes Training und wieso Zone-2-Einheiten ein sinnvolles Werkzeug sind – aber ganz sicher keine pauschale Lösung für alle. Am Ende zieht sich ein roter Faden durch die Folge: Gute Trainingsentscheidungen entstehen nicht aus Trends oder Pauschalregeln, sondern aus Verständnis für die eigene Physiologie und die Frage, warum man etwas tut.
Viel Spaß mit der neuen Folge JUNKMILES 🎧
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Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.
Transkript anzeigen
00:00:02: In Zeiten von Leistungsmessung brauchen wir keine Herzfrequenz mehr.
00:00:08: Also das heißt, auf dem Rad, ich würde auch sofort ihr widersprechen, weil fürs Laufen finde ich das schwierig, aber auf dem Rad hieße es, wir bräuchten, müssten unsere Herzfrequenz nicht messen, denn wir messen ja schon unseren Output in Form von Bad.
00:00:25: Welche Apfel schmeckt mir am besten, die Birne?
00:00:28: Fettstoffwechsel trainiert man nur im Nüchtern-Training.
00:00:33: Ja, genau.
00:00:35: Fettstoffwechsel trainiert man auch mit Schwellenintervallen, die hoch sind.
00:00:40: Und Nüchtern-Training ist sowieso eine Sache, die nie Sinn
00:00:42: macht.
00:00:43: Hätten noch als Mythos was nicht auf Strava...
00:00:48: Strava einfach abschalten.
00:00:50: Also sobald man irgendwie das Gefühl hat, dass man sich da in einem Konflikt befindet, in einem Inneren, immer Account sofort löschen.
00:01:21: Moin und herzlich willkommen.
00:01:22: Es ist Junkmalz, Donnerstag.
00:01:24: Ich freue mich auf eine neue Folge.
00:01:26: Mir gegenüber, wie so häufig, Sandra.
00:01:28: Guten Morgen, Sandra.
00:01:29: Ein wunderschönen guten Morgen, lieber Björn.
00:01:31: Wie ist die Lage?
00:01:32: Wunderbar.
00:01:33: Sehr gut.
00:01:33: Sehr, sehr kalt.
00:01:35: Ich bin heute bei, ich glaube, minus fünf haben wir.
00:01:38: Ja, hatte ich eben auch auf den Tag.
00:01:40: Ich
00:01:40: bin heute bei minus fünf Grad Fahrrad gefahren.
00:01:43: Nicht auf der Rolle draußen.
00:01:47: Nicht Rennrad, sondern nur so commuting.
00:01:49: Aber das war schön.
00:01:52: Sieht schon wie Hechtsuppe, wie wir Sauerländer sagen.
00:01:55: Ja, sagen wir aus Friesen übrigens auch.
00:01:58: Das sieht wie Hechtsuppe, ne?
00:02:01: Frische Brise um die Nase.
00:02:04: Aber richtig, aber das war toll.
00:02:07: Deswegen, aber man kommt irgendwie frisch halb ... Auch halb angefroren irgendwie dann an, aber man ist auch irgendwie wach.
00:02:17: Also toll.
00:02:18: Ich glaube, ich habe es ja in einer der letzten Folgen schon gesagt, aber es ist exakt mein Wetter.
00:02:21: Ja.
00:02:21: Also es ist wirklich mein Wetter.
00:02:22: Ja, es ist wirklich mein Wetter,
00:02:23: also abgefeiert.
00:02:25: Ja, wirklich, weil ich meine es auch wirklich ernst.
00:02:26: Also gerne Tipps, wo ich ... Ich kann mir das selber zusammenreiben, aber ich überlege schon die ganze Zeit, wo ich hinziehen muss, damit ich das den ganzen Winter hab.
00:02:36: Einfach knackig kalt.
00:02:37: Grünland ist grad sehr beliebt?
00:02:39: Ja, ist eine gute Sache.
00:02:41: Sicher aus Territorien.
00:02:41: Das ist genau der Ding.
00:02:43: Da hast du Platz.
00:02:44: Da sind nicht viele Menschen.
00:02:47: Und Gerüchten zufolge wird's die nächsten Jahre da auch nicht langweilig.
00:02:50: Da wird immer was abgehen.
00:02:51: Anders als die letzten zweihundert bis achthundert Jahre, die Grünland gehabt hat.
00:02:56: Jetzt wird's interessant.
00:02:57: So.
00:02:58: Super.
00:02:59: Freu mich.
00:03:00: Alles klar.
00:03:00: Hätten wir das auch geklärt?
00:03:02: So ist es.
00:03:02: Herzlich willkommen zum Politpodcast.
00:03:04: Die aktuelle Weltlage.
00:03:06: Wie geht es dir denn werden?
00:03:07: Super.
00:03:08: Ich freue mich auf die heutige Folge.
00:03:10: Ehrlicherweise.
00:03:12: Ohne, dass wir das Thema bisher gesagt haben, aber ich sage, wir schaffen maximal drei von sechs.
00:03:16: Wir gucken mal.
00:03:16: Ja.
00:03:17: Und es liegt wie immer an dir.
00:03:18: Du hast den roten Faden.
00:03:20: Wenn es nach mir ginge, dann würden wir maximal eins von sechs schaffen wahrscheinlich.
00:03:23: Okay, schwere Verantwortung, gelastet auf mir.
00:03:27: Falls ich zwischendurch dir einfach hart reingreche und sage vielen Dank.
00:03:33: Ja, genau.
00:03:34: Eine Glocke hier auf dem Tisch.
00:03:35: Nächste Runde.
00:03:37: So, alles klar.
00:03:37: Also, bevor wir damit aber loslegen, hab ich, haben wir noch eine riesen, riesengroße Bitte an unsere liebe und tolle Junk Miles Community.
00:03:48: Wie jedes Jahr.
00:03:50: haben wir letztes Jahr kurz vor Weihnachten, ihr habt vielleicht gehört oder auch nicht, so eine Spendenaktion gemacht für Ankerland.
00:03:57: Ankerland ist ein Verein, der sich für traumatisierte Kinder einsetzt und Ja, wir hatten oder haben noch immer eine laufende Spendenaktion, die geht noch bis zum zweiten Februar, in der wir fünftausend Euro zusammenbekommen möchten, um Ankerland für ihre tolle Arbeit zu unterstützen.
00:04:17: Jetzt sind wir bei erst zwei tausend achthundert Euro.
00:04:21: Und da waren wir irgendwie in den letzten Jahren ein bisschen erfolgreich.
00:04:24: Und deswegen die Riesenbitte von uns.
00:04:26: Gemeinsam als Junkmiles Community.
00:04:29: Es wäre so, so toll und ihr würdet nicht nur uns, sondern v.a.
00:04:32: in Ankerland auch eine Riesenfreude machen, sie zu unterstützen.
00:04:36: Und wenn es fünf Euro sind, zehn, was ihr irgendwie könnt und möchtet, aber wenn jeder ein bisschen was macht, dann bekommen wir doch, das muss doch wohl hinzubekommen sein, dass wir diese fünf Tausend Euro voll kriegen.
00:04:47: Also ja, Riesen bitte an euch.
00:04:50: Vielen Dank vorab.
00:04:51: Den Link packen wir in die Show Notes.
00:04:53: Danke schön.
00:04:54: Freue ich mich drauf.
00:04:55: Ja, ich bin gespannt, bis zum zweiten zweiten, aber das müssen wir hinkriegen.
00:04:58: Wir haben natürlich auch schon beide links mitgemacht.
00:05:01: Klar, wir wussten auch von der Aktion, bevor sie öffentlich war.
00:05:05: Ja gut, fair point.
00:05:07: Und genau, dann haben wir direkt mitgemacht.
00:05:09: Sehr gut, und Aufruf Nummer zwei.
00:05:13: Wir wollen ein Live-Q&A veranstalten.
00:05:16: Oder es ist kein Live-Q&A, ein Q&A mit euch veranstalten.
00:05:18: Entschuldige.
00:05:19: Und laden euch herzlich ein.
00:05:21: Werdet eure Fragen los, egal in welchem Format.
00:05:24: Ihr könnt sie schreiben, ihr könnt sie per Sprachnachricht eintippen.
00:05:27: Das Einzige, was ihr dafür tun müsst, ist, in die Junkmiles-Community auf WhatsApp einzutreten.
00:05:32: Da sind wir mittlerweile echt eine ordentliche Nummer an Menschen.
00:05:36: Und den Link dafür findet ihr unten in den Show Notes dieses Podcasts.
00:05:40: Dann tredet ihr der Gruppe bei.
00:05:43: Und in dieser Gruppe findet ihr, wenn ihr das jetzt hier hört ... einen Beitrag, der auch durchaus die nächsten Tage noch mal wiederholt wird, der euch einmal ganz kurz erklärt, wie ihr eure Frage loswerden könnt.
00:05:55: Und dann geben wir uns allerbeste Mühe in eine der nächsten Folgen eure Fragen bestmöglich zu beantworten.
00:06:01: Freu ich mich.
00:06:02: Ich freue mich auch drauf.
00:06:04: Bin ich sehr gespannt, was da kommt.
00:06:05: Weil die Erfahrung sagt, dass das durchaus immer viele Überraschungen mit sich bringt.
00:06:10: Aber keine falsche Scheu.
00:06:13: Haut raus.
00:06:15: Genau, und gerne, also ist immer das, was ich häufig sage, die Qualität der Antwort steht mit der Qualität der Frage.
00:06:22: Also je ausführlicher und ambitionierter man die Frage stellt, im Sinne von, je besser unser Eindruck ist, den wir dadurch kriegen können, desto besser können wir es, glaube ich, am Ende des Tages auch beantworten.
00:06:39: Aus Fühligkeit hat seine Grenze.
00:06:45: Also unter sieben Minuten wäre gut, weil sonst können wir nicht so viel machen.
00:06:49: Man muss auch mal auf den Punkt kommen können, wenn das einer weiß, dann nicht ich.
00:06:53: Genau, aber ihr könnt es schreiben, aber auch sehr gerne als Sprachnachricht.
00:06:56: Und ja, wir sind mega gespannt.
00:06:58: Vielen, vielen Dank.
00:06:59: Freue ich mich.
00:07:00: So, Thema der heutigen Stunde.
00:07:02: Trainingsmythen.
00:07:04: Ja, Björn und ich haben uns ... sechs Trainingsmüten überlegt, über die wir heute gerne sprechen möchten.
00:07:11: Björn versucht nur über eine zu sprechen, ich über sechs auf die Plätze fertiglos.
00:07:15: Mütlos Nummer eins.
00:07:17: Wir machen das deswegen, weil das immer wieder Dinge sind, über die ich täglich stolper nahezu.
00:07:21: Also wirklich, es ist immer wieder kernt.
00:07:24: Und man kann das wahrscheinlich noch um siebzehn andere ergänzen mindestens.
00:07:27: Aber wir fangen damit an.
00:07:28: Genau, und der Wild.
00:07:30: vielleicht hat jeder und jede von euch Müten dabei, bei denen er denkt, Stimmt, das dachte ich irgendwie auch immer.
00:07:38: Also ging mir auch so, weil manche Sachen die hat man ja so abgespeichert, aber
00:07:44: ja.
00:07:44: Und dann noch mal ein Tipp für das Q&A, wie ist es eigentlich mit dem Mythossohn so, von dem ich gehört habe, wäre eine klasse Frage.
00:07:50: Stimmt.
00:07:51: Auch kann man super gerne einreichen.
00:07:52: Können wir daran anschließen.
00:07:53: Ja.
00:07:54: Was ist dein Mythos eins?
00:07:56: Mythos eins ist, je härter das Intervall, desto besser der Effekt.
00:08:03: Das ist doch kein Mythos, Björn.
00:08:05: Das ist doch so.
00:08:06: Meinst du, ist so?
00:08:08: Nein.
00:08:08: Aber denkt man, das ist doch total ... Könnte man denken?
00:08:13: Mhm.
00:08:15: Ich würde auch ... Das
00:08:15: ist auch
00:08:16: Mythos.
00:08:16: Ja, ist ja auch vollkommen richtig.
00:08:19: Und ... Ich würde sogar fast darauf wetten, dass es nicht nur ... Also, Mythos würde ja bedeuten irgendwie, da hält sich ein Glaube und der hält sich wacker, obwohl er jeglicher Grundlage entbehrt.
00:08:33: Also, jetzt kenne ich nicht die Wikipedia-Definition von Mythos, aber so habe ich es mir gerade kurz hergeleitet.
00:08:40: Und möglicherweise gibt es auch Intensitäten, bei denen man das genau so sagen kann, dass das durchaus irgendwie wirklich wirklich wehtun muss.
00:08:49: Aber das sind keine gefühlten drei Prozent der Trainingseinheiten, die wir so einhellig meinen.
00:08:57: Und wir müssen uns das immer so vorstellen.
00:09:01: Egal welche Intensität und bitte da immer nicht verwechseln.
00:09:05: Es gibt nicht nur eine hohe Intensität und sowas, sondern es gibt auch eine niedrige Intensität.
00:09:09: Also immer, wenn ich von Intensität spreche, meint das ja einfach nur die Klaviatur der Intensitäten, die man so schwimmen Radfahren laufen kann.
00:09:17: Und je nach Intensität oder Leistung über Zeit, das sind die beiden spielbestimmenden Faktoren, sprechen wir ja unterschiedliche.
00:09:26: Energiestoffwechselwege an, das ja eigentlich der Gedanke, der dahinter liegt.
00:09:30: Und nochmal Leistung, Schrägstrichintensität und dann auch Überzeit, also auch ganz wichtig, weil es gibt natürlich auch eine gewisse Leistung, die kann ich fünf Sekunden abgeben und die ist dann ganz anders, wenn ich die über dreißig Sekunden oder hundertachtzig Sekunden abgebe als Beispiel.
00:09:49: Deswegen müssen wir uns da immer überlegen, was wollen wir denn eigentlich mit dieser Intensität jetzt gerade erreichen?
00:09:54: Und wenn wir jetzt kurz trotzdem an die natürlich eher intensiveren Intensitäten denken oder die hohe Intensiven, dann können wir sagen, dass es auch welche gibt, bei denen wir auf keinen Fall es übertreiben dürfen.
00:10:08: Ich mache ein klassisches Beispiel, so ein Schwellenintervall.
00:10:12: Also definieren wir es noch mal kurz als eine Intensität, bei der wir uns ziemlich direkt im Bereich der Anäuropenschwelle bewegen und den Begriff habe ich hier schon häufiger auseinander genommen.
00:10:23: Das spare ich mir jetzt.
00:10:25: Bei dem ist das ja so, dass der Reiz auch dadurch entsteht, dass da ein gewisser metabolischer Reiz vorhanden ist, der aber nicht überbordend ist, weil wir da jetzt nicht lagt hart.
00:10:39: als Metabolit irgendwie anholfen über Zeit, weil es ist, Schwellenbereich heißt immer Laktatproduktion gleich des Abbaus oder zumindest in der Theorie soll es so sein ansatzweise.
00:10:50: Würden wir da also mit dem, mit der Idee hingehen, dass wir sagen, naja, lass mal ruhig ein bisschen härter machen, ich brauche die nicht bei dreieinhalb Watt fahren, ich kann hier über dreieinhalb vierzig Watt fahren.
00:10:59: Dann hat das durchaus eine sehr deutlich andere Auswirkung und würde durchaus auch einen Einfluss haben, sehr doll auf zum Beispiel das Belastungsmanagement.
00:11:11: Und auch noch auf viele andere Faktoren.
00:11:13: und da würde ich mich dann fragen, ob das wirklich so Sinn macht, also die Antwort ist nein.
00:11:16: Das ist keine Frage in der Hinsicht, sondern es wäre dann schon das Ziel, das auch wirklich in dem Bereich zu machen, wo wir genau die Stoffwechselwege ansprechen, die wir ansprechen wollen, in der Größe.
00:11:26: Und Intervalle setzt ja auch immer eine gewisse Wiederholbarkeit voraus.
00:11:29: Wenn ich mich natürlich jetzt schon mit dem ersten Intervall, das kommt ja noch dazu, so platziert, dann wird es auch wahrscheinlich schwierig.
00:11:39: daraus überhaupt ein Intervall werden zu lassen.
00:11:41: Und
00:11:41: gleichzeitig auch nochmal der kurzer Perspektivwechsel.
00:11:45: Wenn wir jetzt natürlich das Gefühl haben, dass irgendwo steht, wir sollen die Schwellenintervalle über dreieinhalb Watt fahren und das fällt uns zu leicht und das halt dauerhaft, also nicht nur zu schwer, dann einfach die Leistung anpassen.
00:11:56: Dann gut möglich, dass die Schwellenleistung, die dahinter liegt, nicht mehr unbedingt aktuell ist und dadurch kann man es halt auch ein Stück weit korrigieren.
00:12:06: Aber Plakativ gesagt, Training muss nicht martialisch sein.
00:12:11: Es gibt genügend Intensitäten, die man durchführen kann, bei denen man nicht das Gefühl haben muss, dass man danach vom Rat steigt und sich wundert, warum man jetzt irgendwie nicht umfällt oder die Beine versagen oder sowas in der Art.
00:12:24: Das muss nicht sein.
00:12:26: Wunderbar.
00:12:27: Gut, oder?
00:12:28: Gut und schnell runtergebrochen.
00:12:29: Mytos II.
00:12:30: Hier hat die Regie noch die Wikipedia-Definition von Mytos geschickt.
00:12:34: Möchtest du wissen?
00:12:35: Ja, bitte.
00:12:35: Hier
00:12:35: ist ein Kultur.
00:12:37: Das ist sehr klein geschrieben für jemanden, der kurzsichtig ist.
00:12:43: Also ein Mythos ist in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Erzählung, die natürliche oder soziale Phänomene erklären oder veranschaulichen soll.
00:12:53: Dann gibt es noch eine religiöse Definition.
00:12:56: Mühten
00:12:56: erheben einen Anspruch auf Geld, der von ihnen behaupteten Wahrheit.
00:13:04: Das hat schon Unterton, ne?
00:13:05: So ist das oft bei so religiösen Geschichten.
00:13:07: Da ist sofort irgendwie, die erste fang ich noch recht neutral.
00:13:11: Die zweite hat schon deutlich gemacht, dass auch gerne mal quatsch sein kann.
00:13:14: Ja.
00:13:15: Na, ist so.
00:13:15: Vielen Dank, lieber Marx.
00:13:16: Kann
00:13:17: ich mir sehr gut vorstellen.
00:13:18: Mütos Nummer zwei.
00:13:19: Jetzt bin ich gespannt.
00:13:20: Kennst du noch?
00:13:21: Nee.
00:13:22: Also ich hab... Haben wir ja zusammen vorbereitet.
00:13:23: Ja,
00:13:23: aber ich hab weder die Reihenfolge behalten noch ehrlicherweise.
00:13:28: Okay, pass auf.
00:13:29: In Zeiten von Leistungsmessung brauchen wir keine Herzfrequenz mehr.
00:13:34: Also das heißt, auf dem Rad, ich würde auch sofort ihr widersprechen, weil fürs Laufen finde ich das schwierig, aber auf dem Rad hieße es, wir bräuchten, müssten unsere Herzfrequenz nicht messen, denn wir messen ja schon unseren Output in Form von Watt.
00:13:51: Welche Apfel schmeckt mir am besten?
00:13:53: Die Birne.
00:13:54: Das ist die gleiche Logik, die dahinter liegt.
00:13:57: Mein Verständnis wäre, dass eine ist mein Output und das andere ist, was es meinen Körper kostet.
00:14:05: Viel Energie muss ich aufwenden, um den Output zu generieren.
00:14:08: Und da ist ja das ja durchaus eine relevante Korrelation.
00:14:13: Und jetzt müssen wir ein kleines bisschen aufräumen.
00:14:16: Wir sind ja seit glücklicherweise ungefähr vor ungefähr fünf, zwanzig Jahren gibt es Powermeter, also Leistungsmesser.
00:14:21: Seitdem ist es überhaupt erst möglich, irgendwie Leistung zu messen.
00:14:24: Vorher... hatten wir, wir bleiben jetzt beim Radfahren kurz, hatten wir ja einfach gar keine Möglichkeit das Training irgendwie anders zu steuern, außer über Herzrequenz oder Körpergefühl oder wegen mehr Frequenz der Atmung oder was auch immer was, also sehr weiche Faktoren.
00:14:41: Und da muss man dann sagen, dass die Herzfrequenz für die Trainingssteuerung, die Frage welche Frage wir stellen für Leistung versus Herzfrequenz, aber für die Trainingssteuerung durchaus Für sich alleine genommen ohne die leistung durchaus limitation hat.
00:14:59: es liegt alleine schon daran dass wenn wir jetzt versuchen einen zum beispiel eine träningseinheit zu fahren bei der wir so dreißig dreißig sekunde haben alternierend aus hoch intensiv und eher locker Dann ist die herzrequenz allein ja schon so träge dass die in dreißig sekunden nie da ankommen wird wo sie ist.
00:15:18: jetzt gleich ein beispiel fürs laufen.
00:15:21: Wir gehen jetzt auch nicht auf die Laufbahn und laufen zweihundert Meter Intervalle unter zur Hilfenahme der Herzfrequenz.
00:15:27: Sondern wir haben eine gewisse Zeit dafür, die wir uns vornehmen, die wir von irgendwas abgeleitet haben und wenn es nur die Erfahrung ist von den letzten Mal.
00:15:35: Und bei einem zweihundert Meter Intervalle ist uns die Herzfrequenz eher egal.
00:15:40: Also Steuerung durchaus limitierend, was aber natürlich sämtliche Formen von Analyse angeht.
00:15:47: ist die Herzquenz einfach eine riesen Sache und ein ganz ganz wichtiges Gut.
00:15:51: Die Kunst liegt ja darin, eine objektive Größe wie die Leistung oder die Geschwindigkeit auf der Laufbahn als Beispiel zu kombinieren mit der Herzquenz, weil das genauso wie du das gesagt hast, dass eine ist einfach letztendlich eine physikalische Größe mit der Leistung, die den Output aufzeigt, aber Da ist ja noch keine Metrik dafür dabei oder keine Einschätzung, was dieser Output jetzt gerade mit uns macht.
00:16:20: Und das ist ja das, was die Herzsequenz liefert.
00:16:23: Mit der Frage, wie groß ist jetzt die Kost?
00:16:28: Also wie hoch sind die Kosten?
00:16:30: Für mich jetzt hier heute unter den aktuellen Voraussetzungen, denen ich unterliege, um diese Leistung bringen zu können.
00:16:38: Und das variiert.
00:16:39: Das variiert nach Vorermüdung, Ernährungsstatus, Schlaf, Tageszeit, also alles chronobiologische, Koffeinkonsum, Alltagsstress, you name it.
00:16:55: Jetzt können wir siebzehn Sachen noch hinten dranhängen, die alle irgendwie einen Einfluss haben auf die Herzrequenz oder auch die Tagesform, wenn man so möchte.
00:17:02: Ja, das ist ja fast die Tagesform, ist ja fast die Klammer plus irgendwie Außentemperatur.
00:17:08: Genau.
00:17:08: Also all das und das liefert die Leistung nicht.
00:17:12: Und da ist die Leistung durchaus limitiert.
00:17:14: Das ist ein bisschen wie mit dem Wetter.
00:17:15: Wenn ich rausgehe und es sind draußen drei Grad und ich gucke aufs Thermometer, dann können draußen drei Grad sein und ich habe das Thermometer halt einfach als, wenn man so will, physikalischen Output.
00:17:26: Wenn ich aber draußen drei Grad und Regen habe und dazu wind, dann fühlen sich drei Grad nicht an wie drei Grad, sondern dann... Sie sind dann einfach nur widerlich.
00:17:37: Ich hab mich
00:17:37: schon mal gehört.
00:17:38: Das magst du nicht.
00:17:39: Aber da hast du vier Grad gesagt.
00:17:40: Okay, vier Grad.
00:17:41: Wohingegen vier Grad und ich bin draußen und mir scheint die Sonne ins Gesicht, fühlen sich dann eher an wie Frühling und zwölf Grad.
00:17:49: Und das ist aber trotzdem die gleiche Temperatur.
00:17:51: Und so ähnlich ist es mit der Leistung auch.
00:17:53: Das ist immer die Frage, welche äußeren Umstände kommen dazu.
00:17:57: Und deswegen, also nochmal zur Steuerung in der Hinsicht, ist die Leistung super?
00:18:04: Und in erster Linie darf ich die auch herannehmen.
00:18:07: Und dann muss ich die immer kombinieren.
00:18:09: Also wenn ich Training steuern will, dann klappt das am allerbest mit drei Metriken.
00:18:13: Das ist, also im Radsport jetzt, das ist einmal die Leistung als solches.
00:18:18: Dann ist es die Frage der Kosten, also die Frage der Herzfrequenzen.
00:18:21: Und dann aber auch noch das Körpergefühl.
00:18:23: Weil es ja gleichzeitig die Frage, wir müssen es immer miteinander verbinden.
00:18:26: Warum ist jetzt die Herzfrequenz höher bei zwei Hundert Watt als sonst?
00:18:31: Und der Grund kann sein, und den liefert nur das Körpergefühl.
00:18:34: Der Grund kann sein, ich hab heute Morgen zwei Tassen Kaffee zu viel getrunken und deswegen ist es voll geil, fühlt sich trotzdem gut an, aber die Pumpe pumpt halt ein bisschen häufiger.
00:18:44: Kann aber auch sein, dass ich heute morgen mit, keine Ahnung, thirty-fünf Fieber aufgewacht bin und es vielleicht gar nicht gemerkt hab und mich gerade wunder, warum es mir hier so dreckig geht und warum die Herzrequenz auch komplett durchdreht.
00:18:55: Leistung gleich, Herzrequenz.
00:18:58: Gleich, Körpergefühl vollkommen unterschiedlich.
00:19:01: Deswegen braucht es immer den Link aus allem drei.
00:19:04: Gut, beim Laufen ist natürlich mit, wie stehst du denn zu Wattmessen beim Laufen?
00:19:10: Da stehe ich ganz weit weg zu.
00:19:14: Aber kann man irgendwie, ne?
00:19:15: Ja, man kann es nicht messen, man kann es berechnen.
00:19:17: Und das ist der Haken bei der Geschichte.
00:19:20: Also das eine ist, wir haben schon gesagt, Leistung ist eine physikalische Größe.
00:19:25: Wenn ich physikalische Größen messen kann, dann ist das ganz toll.
00:19:29: So wie beim Radfahren oder beim Rudern.
00:19:32: Dann klappt das hervorragend.
00:19:33: Wenn ich das berechnen will, dann ist das in der Idee mit physikalischen Größen ja auch toll.
00:19:38: Aber dann muss ich schon eine Formel ansetzen, die all das inkludiert, was halt eine Leistung beeinflusst.
00:19:43: Und beim Laufen ist das neben den offensichtlichen Dingen wie, keine Ahnung, wegen meiner Schrittfrequenz.
00:19:51: Topografie und irgendwas müsste das dann mindestens auch irgendwie zum Beispiel der wind sein.
00:19:56: und vor allen Dingen auch die laufökonomie.
00:19:57: und da diese laufökonomie einfach nur horrende Einflussgröße ist und jetzt mit horrend mein ich mindestens zweistelliger prozentbereich.
00:20:07: Kann man halt hingehen und kann sagen ja man kann die leistung beim laufen wegen mir errechnen.
00:20:13: Wie immer bei.
00:20:15: schlechter Validität, kann man trotzdem sagen, dass die Reliabilität ganz okay ist, weil es bin ja immer ich, der dieses vermeintliche Powermeter trägt.
00:20:24: Von daher habe ich noch zumindest, also es ist zwar schlecht gemessen, aber es hat zumindest eine Vergleichbarkeit von gestern zu heute.
00:20:29: Dann ist es in Ordnung.
00:20:32: Aber ja, ich würde mich immer fragen, ob da nicht auch irgendwie es reicht hinzugehen und zu sagen.
00:20:38: Also ich laufe ja selten nur hoch und runter, sondern einfach auch da irgendwie ein gewisses Gefühl dafür zu kriegen, das Gefühl mit der Herzrequenz zu verlinken, wenn es jetzt hoch und runter geht.
00:20:48: Und ob das nicht auch ein Stückchen ausreicht.
00:20:50: Ich kann die Leistung gerne mit dazunehmen, aber die wird nicht ansatzweise jemals vergleichbar sein.
00:20:54: zu der gemessenen Leistung beim Radfahren.
00:20:56: Klappt, da geht es sehr viel sauber.
00:20:58: Super.
00:21:00: Wir schaffen locker sechs von sechs, wenn wir so weitermachen.
00:21:01: Easy.
00:21:02: So schnell.
00:21:04: Nummer sieben und acht jährlich.
00:21:06: Björn.
00:21:07: Krafttraining macht langsam und schwer.
00:21:11: Kommt drauf an, ja.
00:21:12: Kann
00:21:12: es.
00:21:12: Also
00:21:13: kann es auf jeden Fall.
00:21:14: Also langsam kann es machen.
00:21:17: Also abseits vom Schwer, wenn wir ein Krafttraining anwenden, welches unsere eigentliche Zielsetzung in der physiologischen Anpassung kontakariert.
00:21:28: Also Beispiel.
00:21:31: Wir wollen in Öztalarat Marathon fahren
00:21:34: und
00:21:36: wir sind eher eine Ich mach mal plakativ eine Spritzschleuder, physiologisch, weil wir zehn Jahre lang altherren Fußball gespielt haben und uns dann, die irgendwann gedacht haben, nach dem vierten Kreuzbandriss, wir wollen jetzt doch mal zum Radfahren umschwenken, dann ist halt eine Spielsportart zum Beispiel, eine Sportart, da ist das durchaus von Nutzen oder auch wichtig und sinnvoll, dass man eine Spritzschleuder ist, weil man hat halt sehr viele wechselnde Belastungen und so weiter und so fort.
00:22:04: Das ist aber anders als öztaler Radmarathonfahren.
00:22:07: Bei alteren Fußball und Spritschleuder denke ich an was anderes, als du jetzt, glaube ich, gerade.
00:22:12: Kannst du noch mal ganz kurz deine Definition von Spritschleuder sagen?
00:22:18: Meine Definition davon ist, in dem Fall, wir brauchen eine fürsämtliche Belastung, das nicht nur alteren Fußball, sondern für alles, was irgendwie mit sehr häufig wechselnden Intensitäten einhergeht, brauchen wir einen relativ großen anaeroben stoffwechsel um diese leistung in der form abrufen zu können.
00:22:39: also da reicht es halt nicht wenn wir gleichmäßig und moderat intensiv unterwegs sind sondern so wie ich gestern beim altherren fußball beim vier gegen vier in der halle halt einfach ja auch mal natürlich ein antritt machen müssen möge er noch so langsam sein aber trotzdem war es für meine verhältnisse ein antritt so und dafür bräuchten hohen anaeroben stoffwechsel
00:23:02: Also kein Bier.
00:23:04: Nein, genau.
00:23:04: Es hat wenig mit alkoholischen Getränken zu tun, auch wenn Alkohol ein Makronährstoff ist.
00:23:11: Und das ist genau konträr zu dem, was ich beim Özteleratmarathon brauche.
00:23:16: Weil da bin ich in der Situation, dass ich sagen muss, na ja, die Belastungszeit.
00:23:19: anders als gestern, wo ich eine halbe Stunde Vollgas geben muss und dann die letzte Stunde überlebe und es nach anderthalb Stunden dann aber auch vorbei ist.
00:23:27: Dauert der Özteleratmarathon als Beispiel schon durchaus ein bisschen länger.
00:23:31: Und ich muss auch hinten raus noch mal richtig hohe Leistungen abliefern können.
00:23:34: Und dafür muss ich mit meinem Sprit, also in dem Falle mit meinen Kohlenhydraten, gut haushalten.
00:23:41: Und Krafttraining kann jetzt dafür sorgen, dass ich es schaffe, dass mein Anaroberstoffwechsel eher entweder oben bleibt oder vielleicht sogar noch höher wird, was diesen Ja, durchaus das überhaupt nicht vorhandene Ziel der Senkung des anaromen Stoffwechsels kontakariert und dann wird's doof.
00:24:03: So, und das ist was, was wir unbedingt vermeiden wollen, aber die Lösung dafür ist ganz einfach.
00:24:08: Wir müssen einfach nur die richtigen Formen des Krafttrainings nehmen, weil in gut gemachter Form ist Krafttraining alles, aber nicht langsam oder schwer machend.
00:24:17: Was glaubst du, woher kommt dieser Mythos?
00:24:20: Haben wir alle noch so die alten ...
00:24:27: Ja, ich glaube der Mythos kommt vor allen Dingen über das Know-how, auch wie man Krafttraining richtig anwendet und wie es dem Ausdauersport hilft und es eben nicht konträr dazu läuft.
00:24:40: Also
00:24:41: bei der Mythos ist ja das Gegenteil, der Mythos ist ja, dass es einen langsam und schwer macht.
00:24:45: Ja genau, weil wir früher gedacht haben, also so würde ich sagen, dass wir früher gedacht haben.
00:24:50: Wir müssen ins Fitnessstudio gehen, wir brauchen Fünfzehn Wiederholung und wir müssen sechzig Prozent an Gewicht unseres One Repetition Maximums auf die Handelsstange legen und damit machen wir dann jetzt quasi die Übung.
00:25:02: Also mit anderen Worten so zum Beispiel klassisches Hypertrophietraining genau.
00:25:06: Also das was wir wahrscheinlich am ehesten noch unter Pump verstehen würden.
00:25:10: Also ich glaube jetzt nicht, dass wir hingehen und sagen, ich habe hier so ein paar funktionelle Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder einer Kettelbell und das verstehe ich unter Pumpen.
00:25:18: So, das ist wahrscheinlich nicht der Fall.
00:25:20: Ich würde jetzt unter sehr viel Gewicht und halt auch wirklich Masseaufbau verstehen.
00:25:27: Genau, genau.
00:25:28: Und ich finde, es kommt manchmal auch so ein Stück weit daher, dass die Leute denken, dass Kraft, also die malen kurz die physikalische Größe, dass das limitierend sein kann.
00:25:41: Und das nämlich häufig überhaupt nicht der Fall.
00:25:44: Bleiben wir kurz beim Öztaler Ratmarathon, das timmelt sich auch nicht mehr bewältigen zu können, am Ende oder zumindest nicht mal mit einer adäquaten Geschwindigkeit und so, liegt zumeist nicht daran, dass die Kraft ausgegangen ist.
00:25:55: Weil die Kraftfähigkeit ist schon noch da, wenn aber die Energie nicht mehr da ist, zum Beispiel durchziehen.
00:26:02: hohen Verbrauch an Kohlenhydraten vorher oder ich einfach die Leistung nicht mehr bringen kann oder sowas, dann sind das die limitierenden Faktoren.
00:26:10: Also selten die Kraft ist das, was Leute häufig falsch interpretieren, dass es an der mangelnden Kraft liegt.
00:26:17: Das ist nicht so, das fehlt an Leistung und da gibt es dann immer einen Grund für.
00:26:20: Das hat man mit einem Energiestoffwechsel zu tun, ist also eine physiologische Frage und keine Kraft, darf man auch ein bisschen dazuzählen, aber keine Kraftfrage.
00:26:29: Genau, deswegen muss das, also in gut gemachter Form ist es ja total geil und super hilfreich.
00:26:33: Und in gezielter Form, vor allem nicht einfach.
00:26:35: Genau, also gut gemacht im Sinne von so gemacht, wie es helfen kann, am Ende noch schneller zu werden und wie es auch helfen kann, ohne dabei jetzt irgendwie ernsthaft an Masse zuzunehmen.
00:26:50: Und selbst wenn, also ein bisschen Masse.
00:26:54: vielleicht auch an Stellen, wo vorher eher Körperfettmasse gewesen wäre oder so was in der Art kann ja super hilfreich sein.
00:26:59: Das ist ja ganz fabelhaft.
00:27:00: Abgesehen davon muss man sich überlegen, das unterschätzt man häufig, wie wichtig eine gute Kraftausbildung auch in irgendeiner Form oder eine Körperbildung eine sinnvolle, halt auch für Sportarten ist, wo man das gar nicht unbedingt vermutet.
00:27:18: Also wer verlinkt den die Stabilität, die Kraftausbildung des Oberkörpers, und zwar in funktioneller Form gemacht mit eigenem Körpergewicht und allem, was dazugehört.
00:27:31: Zum Beispiel mit der Laufperformance, die aber einen riesigen Einfluss hat, weil der Oberkörperstabilität eines der Hauptkriterien ist, die auf einer Laufökonomie einzahlen, zum Beispiel.
00:27:40: Und deswegen muss die gut sein.
00:27:42: Und vor allen Dingen muss die gut sein bei all denen, Laufdisziplinen, die zum Beispiel im Triathlon vorhanden sind, weil da habe ich eine Vorermüdung, die da vorher groß mit rein spielt und eine gravierende Manipulation meiner Körperposition.
00:27:59: Ich sitze vorher lange eingeengt auf dem Rad und soll danach irgendwie eine stabile Körperposition beim Laufen haben.
00:28:06: Dafür brauche ich auf jeden Fall eine richtig gute körperliche Ausbildung im Oberkörper.
00:28:10: Und die ist dann super wichtig.
00:28:12: Deswegen auf keinen Fall.
00:28:14: Also.
00:28:15: Außer in den beschriebenen Formen macht es langsam oder schwer.
00:28:20: Nächster Mythos Nummer vier.
00:28:23: Im Winter trainiert man Grundlagentraining.
00:28:26: Also das ein bisschen gemeint ist, im Winter easy, im Sommer hart.
00:28:36: Wenn diese ganzen Trends von Hit und Zone Two und irgendwas einen Vorteil hatten.
00:28:44: Also neben dem, dass sie in sinnvoll eingesetzter Form auch absolut Sinn machen, dann, dass man zumindest in den letzten Jahren davon weggekommen ist, zu sagen, so wie im Radsport vor dreißig Jahren, im Winter fahren wir sechs mal sechs Stunden die Woche Grundlage.
00:29:00: Und wenn die Sonne rauskommt und der Frühling und so und die ersten Rennen, dann bringen wir Intensität da rein.
00:29:06: Und leider hat man ja schon geglaubt, dass das so Sinn macht.
00:29:09: War auch zum Beispiel ganz viel damit begründet, dass man früher hingegangen ist und gedacht hat, dass ein Laktatstufen-Test im Radfahren ein sinnvolles Ding ist, um eine Diagnostik durchzuführen.
00:29:20: Und dann ging es immer darum, lasst mal jetzt die Laktatleistungskurve nach rechts verschieben, also im Sinne von weniger Konzentration bei höherer Leistung.
00:29:29: Und dann war die Pauschalempfehlung immer, du musst mehr Rad fahren im Grundlagenbereich.
00:29:35: Also ich weiß nicht, wie oft mir die Geschichte erzählt wurde.
00:29:37: Heute zugegeben wirklich, wirklich eher selten, naja, ist noch nicht selten genug, aber eher seltener.
00:29:46: Aber wenn ich mich an Zeiten von früher erinnere, vor zwanzig Jahren, dann... gefühlt ging es eigentlich in jedem gespräch mit egal welcher form von ratfahrer also von von hobby bis bis bis profi um die idee und das war ja leider leider gar nicht mal so gut weil das einfach dann ganz viel potenzial halt liegen gelassen hat.
00:30:09: was wer wollen ist irgendwie.
00:30:11: Egal zu welcher Tag es ist und Nachtzeit, wir wollen natürlich erst mal eine sinnvolle Basis schaffen, um adäquat trainieren zu können.
00:30:17: Das hat so ein bisschen das, was wir letzte Woche in der Folge hatten, wo es ums Legen von Basis ging und durch das verkraftene unterschiedliche Reize und ab wann man an dem Punkt ist, dass man da eine Progression draufsetzen kann und so.
00:30:29: Und wenn das gemacht ist, dann geht es eigentlich nur noch um die Frage, wie kann ich meine physiologischen Potenziale schnellstmöglich will ich nicht sagen, aber natürlich irgendwie zeitig, nachhaltig und mit einem guten Belastungsmanagement irgendwie ausbauen.
00:30:51: Das mit dem guten Belastungsmanagement ist das, weswegen ich eben die kritische Aussage zu irgendwelchen Hit-Trends angebracht habe, weil ich kenne keine Hit-Studie, die irgendwie mal Training über ein halbes Jahr untersucht hat zum Beispiel und da ein sauberes Belastungsmanagement hinterlag.
00:31:09: Genau, aber wenn das dann passiert, dann hat Training nichts mehr mit Grundlage zu tun.
00:31:13: Dann nehme ich eigentlich jede Intensität mit, die ich brauche, um entweder den anderen Aromen oder den Aromenstoffwechsel anzupassen.
00:31:22: Und da ist alles dabei.
00:31:23: Und da gehören auch Schwellenintervalle hinzu.
00:31:25: Da gehören manchmal auch für einzelne Leute oder für einen ausgewählten Kreis irgendwie hochintensive Intervalle hinzu, zum Beispiel.
00:31:32: Da gehört aber auch ein wunderbares G-II-Intervall zu.
00:31:37: einfach auf ganz vielen Ebenen total fantastisch funktionieren kann.
00:31:42: Dann vielleicht noch eine Ernährungsstatus dazu angepasst, eine coole Radperiodisierung eingebaut und dann wird es richtig schön.
00:31:49: Aber trainiert man nicht im Winter dennoch gezielter, weil man einfach also eher gezielter intensiv gerade, auch Rad kann es ja einfach nicht so viel draußen machen, wenn man jetzt nicht irgendeiner Sonderhut.
00:32:00: Ja, also genau, wenn das möglich ist, was ja heute fast jedem irgendwie möglich gemacht wird, dass man das irgendwie auf der Rolle trainieren kann, dann auf jeden Fall.
00:32:08: Und ich meine, das Einzige, was dann wirklich interessiert ist irgendwie, ich habe im besten Fall einen Einblick, wie meine Physologie aufgebaut ist, also wie hoch ist meine maximale Sauerstoffaufnahme, wie hoch ist meine maximale Laktatbildungsrate und passe dann unter meinen Trainingsvoraussetzungen, die ich mitbringe, diese Parameter an.
00:32:30: Und ganz wichtig ist in dem falle ich muss das beides miteinander kombinieren.
00:32:33: ich kann jetzt nicht hingehen und sagen.
00:32:36: Ich trainiere jetzt dreimal eine Woche, eine Dreiviertelstunde und passe damit meine maximale Laktatbildungsrate an, weil das wahrscheinlich nur bedingt funktionieren wird.
00:32:45: Dann muss ich das halt verschieben.
00:32:46: Dann mache ich das erst, wenn ich im Sommer oder im Frühling zum Beispiel gegebenenfalls mehr Trainingszeit habe, weil es länger hell ist und ich am Wochenende auch mal länger fahren kann und so weiter.
00:32:55: Und das sind Sachen, die auf jeden Fall mit einfließen müssen.
00:32:58: Also wenn wir an Jahreszeiten denken, dann, wie du es gerade genau richtig gesagt hast, dann ist die ... sind die organisatorischen Voraussetzungen, die haben auf jeden Fall einen Einfluss.
00:33:08: Also ich kenne jetzt selten viele Leute, die sagen, ich trainiere Winter, aber deutlich mehr als im Frühjahr oder im Sommer.
00:33:13: Ja,
00:33:13: klar.
00:33:15: Leider durch das Wettkämpfe.
00:33:17: Genau.
00:33:18: Zumindest regional, kaum da sind.
00:33:20: Genau,
00:33:20: aber das sind alles Faktoren, die ich damit einplanen muss.
00:33:23: Aber was, was sowieso natürlich im Leben nie Sinn macht, ist der pauschale Tipp, lass mal Grundlage fahren.
00:33:29: Wir alle jetzt hier zusammen, wie wir hier sind, alle hundert Prozent der Radfahrer.
00:33:34: Das ist leider, das kann man sich auf jeden Fall, das muss man streichen, wirklich, ist ganz wichtig.
00:33:43: Noch mal ganz kurz zum Wintertraining in diesem Zusammenhang, deine Profitriertläden, wenn man auch, also kannst du auch nicht jenen einen Top schmeißen, aber kannst du dazu noch mal ein bisschen was erzählen, wie trainieren die aktuell, die die... die du betreust jetzt im Winter?
00:33:59: Das ist auch ganz unterschiedlich.
00:34:01: Auch da ist das Spiel eigentlich genau das Gleiche.
00:34:04: Das sind da Mende sinngemäß, die gleichen Entscheidungsfaktoren, wie du die bei einem Hobbyathleten auch hast.
00:34:12: Also sie sind dahingehend anders, als dass sich die Frage stellt, Wie häufig fährt der Profi jetzt ins Trainingslager?
00:34:19: eher drei oder fünfmal so ungefähr?
00:34:21: Das ist jetzt nicht unbedingt eine klassische Hobbysportlerfrage, sondern da geht es eher darum, fahre ich einmal, ja oder nein.
00:34:29: Aber vom Prinzip erbaut man das genauso auf.
00:34:31: Auch da gehört hinzu, nach der vorangegangenen Saison erstmal in irgendeiner Form eine Pause zu bekommen.
00:34:37: Und wir haben hier schon ganz viel auch über Off-Season und Co.
00:34:39: gesprochen.
00:34:42: Sinngemäße erinnere ich mich daran, dass die Offseason Folge auch so war.
00:34:44: Deine Offseason kann zwei Wochen sein, die kann aber auch drei Monate sein.
00:34:48: Was ja nicht heißt, dann drei Monate nicht zu trainieren, aber halt drei Monate jetzt nicht irgendwie eine gezielte Progression zu verfolgen, sondern einfach hinzugehen und zu sagen, ich bewege mich, wenn ich Bock hab und wenn nicht, dann nicht.
00:35:01: Und dann geht das Wintertraining los und das sieht dann genauso aus.
00:35:04: Also man kämpft mit den gleichen Faktoren, also Dunkelheit und Temperatur zum Beispiel.
00:35:10: ist natürlich dem Profi vorbehalten ist, ist natürlich, dass es die Sache leichter macht, wenn ich halt keine, zum Beispiel, acht Stunden Arbeitstag habe, der vorrangig irgendwie zwischen acht bis sechzehn Uhr zum Beispiel stattfindet, also genau in der Phase, wo es gerade mal hell ist.
00:35:23: So, nicht Hamburger Verhältnisse, aber zumindest mal Mitteldeutschland oder Süddeutschland vielleicht.
00:35:29: So, und das ist halt der einzige Unterschied, aber ich meine, das führt dann auch einfach erst mal nur dazu, dass halt bei Helligkeit gelaufen wird und nicht gegebenenfalls im Dunkeln.
00:35:38: Aber es ist natürlich genau so, Rolle fahren, wenn ich zu Hause bin, zum Beispiel, wie jeder Hobby- und Amateur-Sportler das auch machen muss.
00:35:44: Und es geht auf jeden Fall auch dadurch alleine schon durch das Beispiel, mit reduzierteren Umfängen einher.
00:35:52: Was zum Beispiel auch dazu gehört, ist die Temperatur.
00:35:54: Ich kann bei jetzt hier minus zwei Grad nicht fünf, dreißig Stunden die Woche trainieren.
00:35:59: Weil ja die Kosten, die ich habe für einen Lauf bei der Temperatur, Die sind halt anders als bei twenty-fünf Grad oder bei zwanzig Grad.
00:36:07: Also das ist halt einfach dadurch, dass du eine ganz andere Form von Thermoregulation hast, dass sich das viel mehr mitnimmt und so sind das Dinge, die ich auf jeden Fall berücksichtigen muss.
00:36:16: Und deswegen, ich würde sagen, also schon auch sehr vieles, sehr gleich.
00:36:22: Der größte Unterschied ist garantiert diese Flexibilität, die man hat.
00:36:26: Und diese Möglichkeit zu sagen, ich gehe jetzt um, ich fahre um zehn Uhr los zum Radfahren.
00:36:32: Also ich kenne wenig Hobby-Sportler, die um zehn Uhr losfahren können zum Radfahren, um dann zwei, drei Stunden draußen zu fahren, möglicherweise.
00:36:40: Um dann wiederzukommen und dann einen kleinen Mittagsschlaf zu machen und dann vielleicht sogar noch irgendwie es zu schaffen, eine Stunde im Hellen zu laufen.
00:36:46: Weil das, ja, das, wie gesagt, da fahren wir jetzt nicht so viele Hobby-Sportler ein, die das machen können.
00:36:50: Aber geht es dann manchmal, macht dir manchmal auch sowas wie Trainingsschwerpunkte, dass wenn man sagt, jetzt ist irgendwie mal ein paar Monate kein großer Wettkampf und wir ... Fokussieren jetzt mal ein paar Wochen speziell, dass, worüber Bauchstellen sind, Schwimmen oder sowas?
00:37:05: Auf jeden Fall.
00:37:05: Und dann auch im Detail, die maximale Sauerstoffe beim Radfahren soll nach oben.
00:37:13: Ich spinne das Beispiel mal kurz.
00:37:16: Deswegen nutzen wir die nächsten sechs Wochen im Winter, um vermehrt auf der Rolle für höchste Intensitäten zu sorgen, also die einzustreuen.
00:37:24: Das machen wir aber vor dem Hintergrund, dass wir Gleichzeitig das gesamte Volumen irgendwie ein Stück weit absenken, weil wir können jetzt nicht einfach hängen und sagen, wir machen jetzt thirty fünf Stunden und dann schwingen wir noch mit der Keule, so mit der Intensitätskeule.
00:37:37: Und das lässt sich natürlich gerade in der Phase, also der große Vorteil ist ja einfach, dass keine Renden stattfinden und du halt einfach ein halbes Jahr Zeit hast, wenn du Glück hast.
00:37:45: um das dann einzubauen.
00:37:47: und das klappt super, genau.
00:37:48: Und das würde ich dann genauso machen.
00:37:49: Das würde ich aber bei jedem Hobbysportler auch genauso machen.
00:37:51: Da ist halt einfach nur das Niveau dann ein anderes, da würden wir jetzt nicht sagen, wir reduzieren jetzt mal von, weiß ich nicht, thirty Stunden auf fünfzwanzig, aber wir bauen deutlich mehr Intensitäten ein.
00:38:01: Aber dass der Hobbysportler nicht fünfzwanzig oder fünfzehntig Stunden trainiert, liegt ja nicht daran, dass er das... Ja gut, er wird es wahrscheinlich auch nicht unbedingt verkraften.
00:38:10: Da wird ihm ein bisschen irgendwie Robustheit für fehlen, möglicherweise, weil er das dann jetzt nicht die letzten zehn Jahre durchgängig gemacht hat.
00:38:18: Ja,
00:38:18: aber kann man das so pauschal sagen, wenn das jemand aufbaut?
00:38:20: Also natürlich nicht von Null auf Zweiundzwanzig, ne?
00:38:22: Genau, das meine
00:38:23: ich, ne?
00:38:23: Aber wenn du jetzt... Theoretisch?
00:38:25: Das ist für jeden genau das Gleiche.
00:38:27: Das ist immer die Frage, was sind die äußeren Umstände?
00:38:29: Wenn du jetzt zwölf Stunden die Woche trainierst und du trainierst die... mit einem für dich angepassten Plan, den du gut rumbringst, der eine Progression enthält, der es dir aber auch erlaubt dich zu erholen und alles was dazugehört.
00:38:41: Und jetzt gehen wir aber hin und sagen, okay, alles klar, wir müssen jetzt aber beim Radfahren brauchen wir dies und das eine deutlich größere Sauerstoffaufnahme und wir machen aus den vier Einheiten, die du bisher gefahren bist, machen wir zwei Einheiten, die richtig, richtig, richtig doll intensiv sind.
00:38:58: Ja, dann müssen wir uns schon überlegen, wie wir diese zwei Einheiten in den bisherigen Plan integrieren.
00:39:02: Da können wir ja nicht einfach sagen, super, das machen wir jetzt jeden Freitagabend.
00:39:07: Und morgens, samstags morgens kommt dann wieder auf jeden Fall der neunzig-minütige Lauf mit den Intensitäten.
00:39:13: Weiß ich nicht, wie lange das gut geht.
00:39:15: Also das könnte schwieriger werden, konjunktiv.
00:39:18: Je nachdem von welchen Faktoren das alles noch so abhängt.
00:39:20: Und dann macht man es von der Abwandelung her, das Prinzip ist genau das gleiche.
00:39:24: Also auch sämtliche... Prinzip hier, ich hab ja schon mal über Sachen gesprochen, wie Zielsetzung und Training, Regeneration, Ernährung, alles was dazugehört.
00:39:33: Das ist ja für jeden vom Prinzip her gleich, es ist nur die Frage was mit in diesen Topf einfließt und das bei einem Profi ein bisschen anders als bei einem Hobbysportler, aber das ist auch bei Hobbysportler eins anders als bei Hobbysportler zwei.
00:39:43: Von daher, also es macht, ich will jetzt nicht sagen wenig Unterschied, aber nochmal das Prinzip ist eigentlich für alle das gleiche.
00:39:52: Okay, Mythos fünf.
00:39:55: Fettstoffwechsel trainiert man nur im nüchtern Training.
00:40:01: Ja, genau.
00:40:02: Fettstoffwechsel trainiert man auch mit Schwellenintervallen, die hoch sind.
00:40:07: Und nüchtern Training ist sowieso eine Sache, die nie Sinn macht.
00:40:12: Da
00:40:13: muss ja auch eh unterscheiden.
00:40:15: Kohlenhydratarm oder nüchtern.
00:40:18: Ja, also.
00:40:19: Was ist eigentlich gemeint?
00:40:20: Genau, das ist ja auch häufigste Fehler, würde ich sagen, wenn wir an Training mit reduzierteren Kohlenhydratspeichern denken.
00:40:28: Dann ist erstens die Frage, welche Kohlenhydratspeicher sind reduziert.
00:40:33: Wir haben nämlich zwei, die in der Leber, die mit der sportlichen Belastung, ich will nicht sagen, nichts zu tun haben, aber deren Hauptaufgabe garantiert nicht, daran liegt irgendwie samstags morgens vorm Frühstück eine Stunde mit drei mal sechs Minuten G-II zu fahren, sondern viel mehr darin liegt irgendwie den Kohlenhydratstoffwechsel sicherzustellen, den Blutzuckerspiegel abzusichern und so weiter, also deutlich hochwertiger von der Arbeitsweise als jetzt einfach nur ein bisschen rat zu fahren.
00:41:05: Und die Muskeln hält man auch.
00:41:06: Genau, wohingegen das Muskelglückogen das ist, was wir reduziert haben wollen, wenn wir denn mit reduzierteren Kohlenhydratspeichern trainieren möchten.
00:41:16: Und um die zu reduzieren, klar können wir hängen und sagen... Wer ist jetzt erst mal pauschal für einen Zeitraum von X, keine Kohlenhydrate?
00:41:24: Das geht aber auf jeden Fall mit Begleiterscheinungen einher, wie eben auch vor allen Dingen reduziert im Leberglück zu gehen.
00:41:29: Das ist immer das, was ich am ehesten lehrt, wenn wir nicht gerade eine sportliche Belastung haben.
00:41:35: Was aber dann auch durchaus negative Auswirkungen mit sich bringen kann, die auch sehr schwer zu einzuplanen sind und sehr schwer zu kalkulieren sind.
00:41:43: Deswegen werde ich da, naja, das wenn du zum Beispiel dem Körper irgendwie es mit einem reduzierten Leberglück gegen noch schwieriger machst, indem du dem jetzt gerade eine Belastung verordnest, also eine sportliche, dann stellst du den halt vor Voraussetzung und du wirst garantiert einen größeren Einfluss auf einen Hormonhaushalt haben, du wirst einen größeren Einfluss auf das Immunsystem zum Beispiel haben, weil du Salop gesagt, dem auch ein kleines bisschen gerade hinten in die Hacken trittst.
00:42:10: Und das dämliche daran ist eigentlich, dass der Effekt fürs Training dadurch nicht größer wird.
00:42:17: Also du hast halt die Begleiterscheinung vergrößert, hast aber nicht dafür gesorgt, dass der Trainingseffekt größer wird.
00:42:22: Und das, weswegen ich das oft schon relativ, also weswegen ich das einfach unsinnig finde in der Hinsicht.
00:42:31: Wie wir es richtig machen, ist total einfach.
00:42:33: Wir müssen dafür sorgen, dass das Muskelglycogen in erster Linie das ist, was ein Stück weit reduziert ist.
00:42:39: Super.
00:42:39: Und dann welchen Riesenfan von Training mit reduzierten Kohlenhydrat speichern.
00:42:45: Also habe ich Leute für die ist das der absolute Schwerpunkt im Training.
00:42:51: Was ich ja schon abends vorbereiten kann, indem ich jetzt abends nicht die Pasta esse und am nächsten Morgen trainiere.
00:42:56: Und
00:42:56: das ist genau die Sache.
00:42:58: Ich muss das sinnvoll adäquat vorbereiten.
00:43:01: Muskelglückung gehen, muss man sich, also sehr vereinfacht gesagt, muss man sich das so vorstellen, dass... lehrt sich immer nur dann, wenn ich das wirklich auch an der Stelle gebrauche, wo es eingelagert ist in der Muskulatur.
00:43:11: Das heißt, wenn ich dafür sorge, dass ich irgendeine sportliche Vorbelastung habe, dann kann ich das sehr gut hinkriegen, dass ich mein Muskelglykogen ein Stück weit leere, um dann gegebenenfalls die nächste Einheit da drauf mit leicht reduzierten Kohlenhydratspeichern zu trainieren oder auch.
00:43:28: Mittel reduzierten Kohlendradspeichern.
00:43:29: Und das ist schon mal Schritt eins.
00:43:32: Schritt zwei ist dann, dass ich natürlich nach der vorgelagerten Einheit einen Einfluss darauf nehmen kann, wie schnell sich meine Kohlendradspeicher jetzt gerade wieder füllen.
00:43:41: Also Beispiel, ich habe jetzt Freitagsabends gehe ich Radfahren und Samstag morgens gehe ich Radfahren.
00:43:45: Wenn ich jetzt Freitagsabends danach in Teller Nudeln esse, dann ist das bis nächsten Morgen so viel Zeit, dass das Muskelhygogen durchaus nachgefüllt werden kann.
00:43:55: Es kann also gut sein, dass der eigentliche, die Idee der Entleerung nicht funktioniert, weil ich halt nachgefüllt habe.
00:44:03: Wenn ich jetzt aber gegen Beispiel morgens rat fahre, um dann, vielleicht sogar machen wir mal ganz klar, ohne Pause einen Koppelauf zu machen als Beispiel, Dann habe ich die Situation mit einer guten Wahrscheinlichkeit hergestellt, dass wenn ich da zwei Stunden Rad fahre und nicht allzu viel zuführe und so weiter, dass ich durchaus ordentlich Muskelgykogen verbraucht habe, um dann den Lauf auf reduzierteren Kohlenhydratspeichern zu machen.
00:44:28: Das ist zum Beispiel eine der Gründe, warum gerade Triathleten mit einer hohen Trainingsdichte viel häufiger Training auf reduzierten Kohlenhydratspeichern machen, ohne es zu wissen.
00:44:38: Weil das ergibt sich einfach durch die Trainingseinheiten Dichte und so weiter.
00:44:43: Und dann müssen wir uns immer überlegen, dass halt Muskelglückogen hat eine gewisse Zeitdauer, bis das wieder aufgefüllt wird.
00:44:50: Dies vom Prinzip her erst mal relativ lang.
00:44:52: Also bis so ein wirklich ordentlich entleerter Muskelglückogenspeicher sich wieder auffüllt, kann es auch mal einen halben Tag oder einen Tag dauern.
00:45:01: Es hängt immer ganz dann davon ab, wann ich nachfülle, in welcher Form ich nachfülle, wie viel Zeit jetzt zwischen den nächsten Einheiten liegt und so weiter.
00:45:08: Und wenn ich jetzt wirklich hingehen würde und sagen würde, ich möchte einen Samstagmorgen einen Rollentraining machen.
00:45:17: Also Rolle finde ich immer einfacher, weil es leichter zu standardisieren.
00:45:19: Du hast keine äußeren Einflüsse.
00:45:21: Es wird nicht leichter werden, jetzt eine Stunde Rad zu fahren und das auch noch draußen bei minus zwei Grad zu machen, wenn man irgendwie seinem Körper eh schon ein bisschen schwieriger macht ohne Kohlenhydrate.
00:45:30: Dann würde ich am Abend vor eine Vorbelastung haben, würde intensiv trainieren, würde danach zusehen, dass ich nicht direkt danach was esse, sondern ich würde halt einfach dafür sorgen, dass Weil das Zeitfenster, das Wiederauffüllens ist am allergrößten, war nicht das Zeitfenster, aber das Fenster des Wiederauffüllens ist am allergrößten in der Stunde nach dem Training.
00:45:50: Sondern hingehe und irgendwie ein bisschen Zeit verweilen lasse.
00:45:53: Ein vernünftiges Abendessen-Essi, was nicht unbedingt Kohlenhydrate als Schwerpunkt hat.
00:45:58: Es dürfen aber ein paar dabei sein.
00:45:59: Es darf eine Handvoll Reis sein und ein bisschen Hündchen, Gemüse, alles was dazugehört.
00:46:04: Um dann nächsten Morgen aufzustehen, einen kleinen Snack zu nehmen.
00:46:08: der halt keine Einfluss mehr haben wird auf das Muskelglückogen in der Hinsicht,
00:46:13: weil
00:46:14: es auf gar keinen Fall so schnell da ankommt, wo es ankommen soll.
00:46:17: Aber halt ein Einfluss hat zum Beispiel aufs Leberglückogen, weil wir haben mindestens die Situation, dass dem Körper signalisiert wird, hier kommt was nach, macht also entspannt.
00:46:27: Also
00:46:27: durch den kleinen Snack-Motor.
00:46:29: Ja, also alleine durch die sensorige Mund, dass wir die Situation haben, dass dem Central Governor, dem Gehirn, die Botschaft gesendet wird, du, da kommt was nach.
00:46:37: Alles gut, muss ich keine Sorgen machen.
00:46:38: Deswegen kannst du gerne noch ein bisschen was von deinem Glykogen freigeben in irgendeiner Form, was du noch hast.
00:46:44: Und dann können wir da richtig wunderbar auf reduzierten Kohlenradspeichen trainieren.
00:46:48: Und das hat einfach wirklich, wirklich super wichtig, das richtig zu machen.
00:46:52: Und das beginnt halt, genau wie du es gesagt hast, am ehesten schon mit der Einheit vorher, wenn man so will, beziehungsweise mit dem Zeitfenster vorher.
00:47:02: Und die nicht so gute Idee ist einfach hinzugehen und zu sagen, ich mache jetzt morgens alles irgendwie vor dem Frühstück, weil ich glaube, dass das wirklich doll Sinn macht.
00:47:09: Weil nochmal, alleine der Snack, das alleine das Beispiel reicht für mich, um das Nüchtern-Training weiterhin zu verteufeln.
00:47:19: Weil der Snack sinnvoll ist und es dann aber kein Nüchtern Training ist.
00:47:22: Ja
00:47:22: genau.
00:47:22: Und der Snack ist natürlich auch wieder variabel.
00:47:25: Also auch da muss man sagen, je nachdem wie viel Beanspruchung als auch Anpassungsmöglichkeit man möchte, kann der Snack ja sogar sein.
00:47:33: Keine Kohlenhydrate.
00:47:35: Aber zumindest mal ein bisschen was, mit dem der Körper zu tun hat und ein Signal bekommt, hier kommt Energie nach.
00:47:40: Auch das kann funktionieren, wie gesagt, es hängt extrem viel davon ab, wie erfahrene ich damit bin, welche Erfahrungen ich damit gemacht habe und so weiter.
00:47:47: Ich kenne Leute, die sagen, dass sie auf keinen Fall Sport machen können, ohne vorher was zu essen.
00:47:53: So, und ich kenne Leute, die werden sagen, wenn ich mir morgens da ans Neck essen soll.
00:48:00: Da muss ich mir schon genau überlegen, was das sein soll, damit mich das beim Training nicht stört.
00:48:03: Also es geht in alle Extreme.
00:48:05: Und das ist aber super wichtig, das auszuloten.
00:48:08: Und auch halt mega individuell.
00:48:11: Aber diese, wenn du jetzt bei dem Beispiel mal kurz bleibst, zwei Stunden Rat und koppeln, dann wäre die zwei Stunden Rat-Einheit, aber wahrscheinlich auch jetzt keine, wo du dich komplett ...
00:48:26: Das kann ich ja steuern am Ende.
00:48:29: Wenn wir uns kurz überlegen, welche Faktoren da mitspielen.
00:48:31: Konhydratverbrauch ist das eine, Konhydratzufuhr ist das andere und Speicherfüllung vorher.
00:48:35: Also immer wenn wir über Kohlenradperi ... Peri ... Peri ...
00:48:41: Peri ... Peri ... Peri ...
00:48:43: Peri
00:48:43: ... Peri ... Peri ... Peri
00:48:44: ... Peri ... Peri ... Peri ... Peri... Peri... Peri... Peri...
00:48:46: Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri...
00:48:49: Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri...
00:48:50: Peri... Peri... Peri... Peri... Peri...
00:48:52: Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri... Peri.
00:49:05: In erster Linie dafür da, die Speicher zu schonen.
00:49:09: Nicht um die Energie direkt zum Verbrauchen zu nutzen, sondern vor allen Dingen auch um die Speicher zu schonen.
00:49:13: Und wie ist mein Kohlenrad verbrauchen?
00:49:15: Jetzt kann ich diese drei Faktoren zusammenbauen, wie ich möchte das jetzt, wie ein Puzzle.
00:49:21: Ich kann jetzt hingehen und kann sagen, wenn ich meinen anschließenden Koppel auf mit einer Füllmenge von, sagen wir jetzt mal, fünfzig Prozent meiner Glycogenespeicher starten möchte, dann muss ich folgendes tun.
00:49:36: So, und jetzt ist noch alles offen, was ich tun kann.
00:49:38: Ich kann jetzt länger laufen und eher locker laufen und dann noch die Kohlenradzufuhr anpassen an das Ganze und kann am Ende zum gleichen Ergebnis kommen, wie wenn ich eher kürzer laufe, vielleicht noch eine Stunde, dafür aber durchaus sehr intensiv laufe und darauf geachtet habe, dass ich Ich kann zwei Stunden fahren und das Ganze eher locker machen oder lockerer und ich kann eine Stunde fahren das ganze hoch intensiv machen zum Beispiel und habe ich sehr unterschiedliche Kohlenrad Verbraucher aufgrund der Intensität.
00:50:14: So, aber dass man am Ende unter dem Strich trotzdem rauskommen kann.
00:50:17: Ich habe in dieser Einheit jetzt gerade keine Ahnung.
00:50:19: Zwei-hundert Gramm Kohlenhydrate verbraucht als Beispiel.
00:50:21: Also meine Wunschvorstellung wäre jetzt, Auftrag an, vielleicht an mich einfach.
00:50:28: Lass mal dafür sorgen, dass auf unsere Head Unit nicht angezeigt wird, nur wieviel Kilometer fahren wir über welcher Leistung, sondern am bestenfalls auch so eine Liveaufzeichnung des Glycogenverbrauchs oder Kohlenhydratverbrauchs mitgesendet wird.
00:50:41: Damit man dann einstellen könnte, hier, ich brauche ein Trainingsprogramm, welches dafür sorgt, dass ich zweieinhalb Gramm Kohlenhydrate verbrauche und ich habe ein Zeitfenster von maximal drei Stunden, so in der
00:50:50: Art.
00:50:51: So, und das Ganze kann ich jetzt auch noch verbinden mit dem Energieverbrauch.
00:50:54: Also ich kann sagen, ich will dreieinhalb Gramm Kohlenhydrat verbrauchen, aber ich will das mit maximal zweitausend Kalorien Energieverbrauch machen oder fünftausend Kalorien.
00:51:03: Das ist natürlich sehr unterschiedlich von der Herangehensweise.
00:51:07: Deswegen kann ich das erst mal bauen, wie ich es auch träningstechnisch haben will.
00:51:12: Was will ich mit der Radeinheit erzeugen?
00:51:14: Ich will dann nicht nur das Signal auslösen, lass mal zwei Hundert Gramm Kohlenrade verbrauchen.
00:51:18: Soll ich vielleicht auch sagen, ich möchte keine Ahnung, meine Sauerstoffaufnahme trainieren, dann wird es wahrscheinlich eher etwas intensiver werden.
00:51:25: Ich kann aber auch meine Laktatbildungsrate trainieren wollen, dann wird es eher weniger intensiver werden.
00:51:29: und dafür aber keine Ahnung, Kraftbeton vielleicht.
00:51:33: Alles offen.
00:51:34: Je nachdem, wie in meinem Leben ... Spannendes
00:51:36: Thema.
00:51:36: Da haben wir auch schon mal ... Das
00:51:38: Puzzle kannst du in ganz vielen Formen zusammen basteln.
00:51:40: Wichtig ist immer, das Entscheidende beim Training ist das Verständnis dazu, was ich damit machen will.
00:51:45: Die Frage, die ich stelle.
00:51:47: Nicht die Fancy-Trainingseinheit, die ich mir gerade überlegt hab, weil ich gesehen hab, dass die bei Strava trend ist.
00:51:53: Das ist nicht die richtige Herangehensweise, glaub ich.
00:51:57: Ja.
00:51:58: Gut.
00:51:59: Auch das ist gut zu wissen.
00:52:00: Ja.
00:52:01: Wir hätten noch als Mythos was nicht auf Strava...
00:52:05: Strava einfach abschalten.
00:52:07: Also sobald man irgendwie das Gefühl hat, dass man sich da in einem Konflikt befindet, in einem Inneren, immer Account sofort löschen.
00:52:14: Was nicht bei Strava hochgeladen ist, hat nicht stark gefunden.
00:52:17: Ja gut, aber das ist ja so.
00:52:19: Ja und richtig und...
00:52:21: Wir haben noch ein Mythos, deswegen muss ich hier ... Ich
00:52:23: sage das ganz klein, aber heimlich, still und leise.
00:52:25: Ich wette, dass alleine dieser Satz für manche Leute durchaus ein größeres Problem ist, als sie es wahrhaben wollen.
00:52:32: Und ich kann das nur wetten, weil ich es weiß.
00:52:34: Also im Sinne von mir fallen sehr viele Beispiele ein, wo ich sagen kann, das ist garantiert gerade nicht gut für dich.
00:52:41: Du meinst, dass sie ihr Training gerade in Hinblick auf ...
00:52:44: Alleine diese Idee, dass du das alles weiß Gott wie tracken musst und es nur darum geht jetzt getrackt zu haben und sich am Ende gar nicht Gedanken darüber gemacht zu haben, warum man es macht oder auch mal sich selber zu fragen, wie war das jetzt gerade für mich?
00:52:55: und so weiter.
00:52:56: Hauptsache es steht da und das und dann die Vergleichbarkeit noch.
00:53:00: Alle anderen haben immer mehr trainiert als du.
00:53:03: Du wirst immer irgendwie finden.
00:53:05: Also tolles Tool um Gottes Willen.
00:53:07: Ich mag das nicht kleinreden.
00:53:08: Ich find's super, dass es das gibt.
00:53:10: Aber wie immer im Leben ist das bei so einer Art, das ist ja auch wie ein soziales Medium am Ende, wenn man so möchte,
00:53:18: mit
00:53:19: einer Menge Risiken verbunden.
00:53:22: Wir schließen heute diese Folge ab mit Mythos Nummer sechs.
00:53:25: Jetzt bin ich gespannt.
00:53:26: Ich hab kein Schimmer mehr, was das war.
00:53:29: Zone zwei.
00:53:30: Ah, toll.
00:53:32: Zone zwei Training hilft jedem.
00:53:36: Was heißt das?
00:53:39: Warum ist das so?
00:53:43: Ich muss zugeben, weil ja mein Job ist hier das ganze knackig zu halten.
00:53:52: Den Punkt müssen wir ein bisschen knackiger machen als die Vorherring.
00:53:56: Und zwar aus folgendem Grund.
00:53:59: Wir verweisen auf irgendeine Folge zum Thema Zone Two, die wir schon mal hier gemacht haben, vor ungefähr dreißig bis achtzig Folgen.
00:54:07: Sagen wir Zone Two oder Zone zwei?
00:54:09: Oder können wir beides sagen?
00:54:11: Also, alleine die genaue Definition ist ja schon nicht gegeben.
00:54:13: Von daher ist es, glaube ich, auch egal, ob wir das auf Englisch oder auf Deutsch aussprechen
00:54:17: müssen.
00:54:18: Und für alle die, die sonst hier zuhören, G-II ist das Gleiche.
00:54:22: Also nicht ganz, aber wenn man es genau definieren möchte, aber vom Prinzip her ist es genau das Gleiche.
00:54:28: Und das durchaus Schöne... an dieser ganzen zone to Geschichte finde ich persönlich ist, dass das in einem Bereich, also in einem Trainingsbereich in einer Intensität stattfindet, bei der man schon sagen kann, dass das grundsätzlich für alle erstmal irgendwie okay ist, sagen wir es mal so.
00:54:56: Und erstmal irgendwie okay heißt, das findet ja bei einer Intensität statt, bei der am Ende des Tages zum Beispiel nicht allzu viel kaputt gehen kann.
00:55:03: Das ist jetzt anders als irgendwie hochintensives Training, wo ich schon sagen kann, dass die Situation gibt, dass so ein Mitochondrium auch mal kaputt gehen kann, weil die Beanspruchung zu groß ist.
00:55:12: Oder die Belastung im Allgemeinen zu hoch ist, weswegen es mit der Erholung nicht funktioniert.
00:55:17: Ganz kurz, wir verweisen auf Episode drei so ein True Trend oder Tradition.
00:55:22: Siehst du?
00:55:23: Guck mal, wieviel Folgen ist das her?
00:55:26: Ja, wo sind wir gerade?
00:55:27: Ja, ja, thirty-eight, sag ich, grob geschätzt.
00:55:31: Ähm, so.
00:55:33: Und deswegen ist das ja erstmal schon mal in Ordnung.
00:55:36: Und deswegen ist es auch so, wo ich jetzt zum Beispiel sagen würde, dass jeder, der bisher gedacht hat, dass Grundlage fahren, irgendwie der Schlüssel zum Erfolg ist, der soll gerne mal ein paar Zone-Two-Sachen fahren.
00:55:45: Super.
00:55:46: Wird schon mal besser sein, als einfach nur locker zu rollen.
00:55:51: Deswegen ist das schon mal klasse.
00:55:53: Haken ist jetzt aber wie folgt.
00:55:56: Es ist ja wieder eine pauschale Trainingsempfehlung, ohne dass wir dabei berücksichtigt haben, wie die Physiologie desjenigen aussieht.
00:56:04: Jetzt ist es so, wenn wir uns das Gross der Hobby-Sportler und Amateursportler angucken, dann würde ich mal spontan sagen, dass das Häufigste Potenzial, physiologische Potenzial, welches davor liegt, eine Vergrößerung der maximalen Sauerstoffaufnahme ist.
00:56:25: Zone Two kann dabei helfen und ist sicherlich erstmal grundsolide und gut und darf man machen, ist aber garantiert auch nicht das Beste, was man dafür tun kann.
00:56:38: Deswegen ist es dann halt wieder eine Sache, bei der man sagen muss, entweder ich lote das individuell aus oder es schießt halt auch ein Stückchen am Ziel vorbei.
00:56:46: Also, es ist halt besser, als nur locker zu rollen, aber es ist jetzt auch nicht so, dass es irgendwie der solide Schlüssel zum Erfolg ist.
00:56:52: Schon gar nicht, wenn ich auf die Idee komme, das nur zu machen.
00:56:56: Und dann bin ich jetzt bei, also... Das mag ich mich ungern selber loben, aber G-II-Intensitäten sind durchaus das, was ich wahrscheinlich am häufigsten in meinem Leben in den Trainingsplan geschrieben habe.
00:57:09: Weil das einfach supergeil ist, je nachdem, wo ich das einsetzen will.
00:57:12: Das kann ein Schwerpunkt sein, es kann nachgelagert sein zu hohen Intensitäten, das kann ein tolles Mittel sein bei Kohlenhydratperiodisierung und so weiter.
00:57:22: Also supergut.
00:57:24: Aber es ist wieder so... dass eine Intensität, die ein Hilfsmittel ist, nicht mehr und nicht weniger.
00:57:30: Und ich muss immer noch die Frage stellen, wozu mache ich das jetzt gerade eigentlich?
00:57:34: Und wenn ich die nicht stelle, sondern sage, hey, lass das mal pauschal machen, das garantiert gut.
00:57:39: Ja, dann wird es nicht funktionieren.
00:57:42: Ja, pauschal ist, glaube ich, die Klammer für alles.
00:57:45: Ist nie gut.
00:57:46: Also, weil einfach jeder, jeder Athlet, Hobby, Profi, also Ausrichtung, ist es alles so hoch individuell.
00:57:56: Das glaube ich, Pauschalisierungen, ohne dass sie sehr schwierig sind.
00:58:01: Ja, wie in meinem Leben, ne?
00:58:03: Und so auch beim Training.
00:58:04: Ja,
00:58:04: total.
00:58:06: Super.
00:58:06: Sind wir noch in der Zeit?
00:58:07: Ja,
00:58:07: wir sind mega in der Zeit.
00:58:09: Vielen Dank an dich.
00:58:10: Vielen Dank an unsere liebe Junkmiles Community.
00:58:14: Auch dafür, dass ihr uns so großartig unterstützt darin unser Spendenziel von fünftausend Euro bis zum zweiten zweiten für Ankerland.
00:58:24: zu erzählen.
00:58:25: Wirklich vielen Dank fürs Mitmachen an alle.
00:58:28: Egal, wie viel.
00:58:29: Es ist einfach mega, dass ihr mitmacht.
00:58:32: Danke.
00:58:32: Link ist in den Show-Notes.
00:58:34: So, happy, happy Woche, allen noch.
00:58:37: Viel Spaß beim Training, Björn.
00:58:39: Du bist auch mit dem Fahrt hier, oder?
00:58:41: Auf jeden Fall.
00:58:43: Tschüss.
00:58:45: Ciao.
00:58:47: Das war die aktuelle Junkmiles-Episode.
00:58:50: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:58:51: Und wenn dir diese Folge gefallen hat und du den Junkmiles-Podcast generell ganz anständig findest, abonnier uns gerne auf den gängigen Podcast-Kanälen.
00:59:00: Richtig glücklich machst du uns mit einer fünf-Sterne-Bewertung, die du zum Beispiel bei Spotify oder Apple-Podcasts abgeben kannst.
00:59:07: Vielen lieben Dank und bis zum nächsten Junkmiles-Donnerstag.
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